Schlaf- und Wachphasen bei Babys – Inklusive Tabelle
vor 6 Jahren
Und warum Wachphasen für den Babyschlaf entscheidend sind Diese
kleinen täglichen Pausen, in denen Dein Baby sein Nickerchen macht,
sind super, um selbst einmal durchzuatmen. Doch mindestens genauso
wichtig sind die Phasen,
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 6 Jahren
Mein Podcast zum Thema Was ist eine Wachphase?
Als Wachphase bezeichnet man den Zeitraum zwischen
dem Aufwachen und dem nächsten Schläfchen am Tag.
Dazu gehört sowohl das Füttern, Spielen als auch die
Bettgehroutine.
Bei den zeitlichen Angaben beziehe ich mich auf folgende
Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32087408/ In
dieser Publikation findest Du Forschungsergebnisse zur
durchschnittlichen Anzahl an Schläfchen und Dauer des gesamten
Tagschlafs. Hieraus lassen sich die genannten Empfehlungen zu
Wachzeiten ableiten.
Wie lange sollte die Wachphase sein?
Die Wachphasen sind abhängig vom
Alter der Kleinen – du kannst die empfohlenen
Zeiten in der Tabelle ablesen. In der Regel sollte die Wachphase
je nach Alter in der angegebenen Range liegen. Jedoch ist jedes
Kind anders, daher sieh die Zeiten bitte nicht als fixe Angaben,
sondern Werte zur Orientierung. Sie sollen
Dir dabei helfen, die richtige Länge der Wachphasen für Dein Baby
zu finden.
ALTER DEINES KINDESEMPFOHLENE LÄNGE
DER WACHPHASEANZAHL DER SCHLÄFCHEN AM
TAGGESAMTDAUER DER TAG-SCHLÄFCHEN0-3
Monatemax. 1,5 Stundenvariabel5 – 8 Stunden4. Monat1,5 – 2
Stunden3-4
3 – 5 Stunden5-7 Monat2 – 3 Stundenca. 32 – 4,5 Stunden8-13 Monat3
– 4 Stunden22 – 4 Stundenab 14 Monate4 – 6 Stunden1-22 – 3
Stunden
Die erste Wachphase des Tages
Die ideale Länge der ersten Wachphase ist abhängig vom Alter
Deines Babys und verändert sich laufend mit zunehmendem Alter.
Die erste Wachphase des Tages sollte nicht zu
kurz sein, vor allem, wenn Dein Baby immer
früh aufwacht, denn eine zu kurze erste Wachphase kann
das frühe Aufwachen begünstigen.
Wenn Dein Baby also ein Frühaufsteher ist und schon nach kurzer
Zeit wieder müde ist, versuche die erste Wachphase des
Tages in kleinen Schritten zu verlängern.
Das kannst Du tun, indem Du einen kleinen Spaziergang machst und
dabei in Interaktion mit Deinem Baby bleibst (damit es nicht
einschläft), besondere Spielsachen rausholst oder mit Deinem Baby
durch die Wohnung tanzt. So kannst Du die erste Wachphase Tag für
Tag in kleinen Schritten etwas mehr ausdehnen.
Kurze Wachphasen in den ersten Monaten
„Ich erinnere mich noch so gut daran, als meine Erstgeborene ein
kleines Baby war und ich nicht glauben konnte, dass
sie nach schon einer Stunde Wachsein wieder
müde ist. Daher suchte ich nach anderen Gründen für
ihre Unruhe „Sie hat sicher wieder Hunger!“, „Vielleicht
Schmerzen?“ oder wenn ich es mir nicht anders erklären konnte,
kam mir der Satz „So ist das eben mit
Babys“ in den Sinn.
Heute weiß ich: Vor allem bei den Kleinsten sind die Wachphasen
sehr kurz und wenn man sie zu lange wach hält, kann Unruhe und
Weinen ein Zeichen für Übermüdung und
Überstimulation sein.“
Victorias Erfahrungen
Für ein Neugeborenes bedeutet eine Stunde Wachsein: trinken, in
der Gegend herumschauen, Geräusche wahrnehmen, Gesichter
anschauen und ganz viel Neues entdecken. All diese Dinge sind für
die Kleinen viel, es strengt sie
an und ermüdet sie.
Aus diesem Grund solltest Du Dich nicht dazu verleiten lassen,
Dein Kleines zu lange wachzuhalten. Wenn Dein Baby übermüdet ist,
produziert der Körper eine hohe Menge
des Stresshormons Cortisol. Dieses Hormon
putscht Dein Kleines auf. Eine zu lange Wachphase kann demnach
auch dazu führen, dass Dein Baby schwer in den Schlaf findet
und Tagschlafphasen kurz werden. Das wiederum führt dazu,
dass die Kleinen übermüdet sind, schlecht trinken
und unruhige Nächte bevorstehen.
-> Lies auch: Müdigkeitsanzeichen – erkenne Babys Signale
Zeit fürs Bett: Die letzte Wachphase vor dem Schlafengehen
Die Länge der letzten Wachphase des Tages, also die Zeit nach dem
letzten Tagschlaf bis zum abendlichen Zubettgehen, hat eine
besondere Bedeutung. Sie kann einen Einfluss darauf haben, wann
Dein Baby am nächsten Morgen aufwacht.
Stichwort: Übermüdung! Diese führt
nämlich in vielen Fällen dazu, dass Babys unruhig schlafen und am
nächsten Morgen früh aufwachen. Da die ideale Länge der letzten
Wachphase vor dem Zubettgehen sehr individuell ist, achte hier
ganz besonders auf die Müdigkeitsanzeichen in Kombination
mit altersgerechten Wachphasenlängen.
Vielleicht hast Du aber den Satz im Ohr „Bring Dein Baby abends
später ins Bett, dann schläft es auch länger!“ Dieser Mythos ist
leider weit verbreitet, was vermutlich an
dem Irrglauben liegt, dass
Babys nicht viel Tagschlaf brauchen. Diese Aussage muss
man jedoch differenziert betrachten, das heißt je nach Alter des
Babys. Es gibt in der Tat Situationen, in denen es sinnvoll ist,
Dein Baby noch etwas wachzuhalten.
Altersgerechte Wachphasen bei Babys Wachphasen bei Babys 0-3
Monate
Die empfohlene Länge der Wachphasen bei Babys bis zum 3ten
Lebensmonat liegt bei maximal 1,5 Stunden.
Das überrascht viele, besonders frisch gebackene Eltern können es
häufig gar nicht glauben , dass schon wieder Schlafenszeit für
das Kleine ist. Oft werden Neugeborene dann zu lange
wachgehalten. Von einem auf den anderen Moment wird das
Baby dann super unruhig und weint. Eltern versuchen dann häufig
andere Gründe für die Unruhe zu finden und ordnen sie im ersten
Moment gar nicht der Müdigkeit zu – weil das Baby
doch „gerade erst“ geschlafen hat.
Wenn Du schon mehrere Beiträge von mir gelesen hast, weiß Du,
dass ich in meinem LaLeLu Babyschlafkurs den Fokus
insbesondere auf den präventiven
Babyschlaf lege, also darauf, von Beginn an gute
Schlafgewohnheiten zu fördern und zu unterstützen. Dazu zählt
unter anderem, dass Du die Müdigkeitsanzeichen Deines Babys
erkennst, verstehst und darauf reagieren kannst. Vor allem in der
Neugeborenen-Zeit ist das enorm wertvoll.
Wachphasen bei Babys im 4ten Monat
Ab diesem Alter kann es zur Schlafregression, also
zur Veränderung des Schlafverhaltens,
kommen. Babys entwickeln ab dem vierten Monat einen
Schlafrhythmus mit festen Schlafzyklen in mehreren Phasen. Diese
Umstellung kann für Schlafherausforderungen sorgen. Dein Baby
wacht wahrscheinlich öfter auf und schläft schlechter wieder ein.
Tagsüber sollte Dein Kind insgesamt etwa 3-5 Stunden über 3-4
Nickerchen verteilt schlafen. Die empfohlene Länge
der Wachphasen liegt bei ca. 1,5-2 Stunden.
Wachphasen bei Babys 5-7 Monate
In diesem Alter können Babys nachts bereits länger
am Stück schlafen, viele werden nur 1-2 Mal
wach, weil sie Hunger haben, oder schlafen sogar durch.
Tagsüber findet der Wechsel von 4 zu 3
Schläfchen statt. Die Wachphasen sind
etwa 2-3 Stunden lang und Dein Baby schläft
tagsüber insgesamt ca. 2-4 Stunden.
Wachphasen bei Babys 8-13 Monate
Im 8ten Monat macht Dein Baby einen großen Entwicklungssprung und
es kann wieder zur Schlafregression kommen.
Auch Trennungsangst und schmerzende
Zähne können für unruhige Nächte sorgen. Viele
Kinder müssen in diesem Alter jedoch nachts nicht
mehr gefüttert werden.
Wenn es auf den ersten Geburtstag zugeht, kommt noch
die Angst, etwas zu verpassen hinzu.
Wenn Dein Baby nicht schlafen will, bedeutet dass nicht, dass es
nicht müde genug ist. Es will spielen und auf keinen Fall die
vielen spannenden Dinge verpassen, die um es herum passieren.
Dein Kind braucht in diesem Alter in der Regel nur
noch zwei Tagschläfchen von insgesamt 2-4 Stunden.
Ich empfehle Dir Wachphasen mit einer Länge von 3-4
Stunden bei Deinem 8 nis 13 Monate altem Baby.
Wachphasen bei Babys ab 14 Monate
Ältere Babys schlafen oft schon durch oder zumindest längere
Phasen am Stück. Und auch tagsüber brauchen sie weniger Schlaf.
In diesem Alter kannst Du probieren von zwei
Schläfchen auf einen Mittagsschlaf zu wechseln.
Dein Kind braucht ab dem 14ten Lebensmonat etwa 2-3 Stunden
Schlaf am Tag. Die empfohlene Länge der Wachphase
beträgt in diesem Alter 4-6 Stunden.
Über den Umgang mit Wachphasen & Schlafdruck
Häufig erlebe ich in meinen Coachings, dass ältere Babys
tagsüber zu früh ins Bett
gebracht werden. Und ich kann das wirklich sehr gut
nachvollziehen, denn wenn die richtige Wachphasenlänge sich
eingependelt hat und Dein Kleines gut in den Schlaf findet, fällt
es umso schwerer, etwas an diesem Rhythmus zu verändern. Doch
genau das ist jetzt teilweise notwendig.
Wenn Dein Kind beispielsweise 8 Monate alt ist und nicht länger
als 2 Stunden Wachphase zwischen seinen Schläfchen hat, dann ist
diese Phase für das Alter zu kurz! Dies führt dann häufig dazu,
dass die Tagschläfchen kurz sind und
auch die Nächte unruhig. Doch woran liegt
das?
Das ist eine Folge daraus, dass sich
der Müdigkeitstank Deines Babys in der
kurzen Wachphase nicht auffüllen kann. Damit baut sich auch nicht
genügend Schlafdruck auf. Einfacher gesagt bedeutet das, dass es
wichtig ist:
die ideale altersgerechte Wachphasenlänge im Blick zu haben
&
stetig diese zu verlängern, damit Dein Baby müde genug aber
nicht übermüdet ist.
Und das bitte nicht von heute auf morgen versuchen umzusetzen,
sondern in kleinen Schritten, mit Geduld
und natürlich einem besonderen Auge auf das Wohlbefinden der
Kleinen.
Am Anfang erscheint Dir vielleicht das Erreichen der richtigen
Länge der Wachphase wie eine große, beinahe unbesiegbare
Herausforderung. Lass Dich davon jedoch bitte nicht erschrecken!
Allein die Tatsache, dass Du dieses Wissen nun im Hinterkopf
hast, wird Dir dabei helfen, herauszufinden, was für Dein Baby am
besten passt. Gib Dir und Deinem Kleinen die notwendige Zeit.
Wie schaffe ich es, dass mein Baby selbstständig einschläft?
Das erfährst Du Schritt für Schritt in meinen Babyschlafkursen!
In diesem kostenlosen Blog kannst Du meine Arbeit kennenlernen
und einen ersten Einblick in zahlreiche Themen erhalten.
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könnt, findest Du exklusiv in den beliebten Kingababy-Kursen.
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Zu den Online-Babyschlafkursen
Der Beitrag Schlaf- und Wachphasen bei Babys – Inklusive Tabelle
erschien zuerst auf KINGABABY.
Als Wachphase bezeichnet man den Zeitraum zwischen
dem Aufwachen und dem nächsten Schläfchen am Tag.
Dazu gehört sowohl das Füttern, Spielen als auch die
Bettgehroutine.
Bei den zeitlichen Angaben beziehe ich mich auf folgende
Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32087408/ In
dieser Publikation findest Du Forschungsergebnisse zur
durchschnittlichen Anzahl an Schläfchen und Dauer des gesamten
Tagschlafs. Hieraus lassen sich die genannten Empfehlungen zu
Wachzeiten ableiten.
Wie lange sollte die Wachphase sein?
Die Wachphasen sind abhängig vom
Alter der Kleinen – du kannst die empfohlenen
Zeiten in der Tabelle ablesen. In der Regel sollte die Wachphase
je nach Alter in der angegebenen Range liegen. Jedoch ist jedes
Kind anders, daher sieh die Zeiten bitte nicht als fixe Angaben,
sondern Werte zur Orientierung. Sie sollen
Dir dabei helfen, die richtige Länge der Wachphasen für Dein Baby
zu finden.
ALTER DEINES KINDESEMPFOHLENE LÄNGE
DER WACHPHASEANZAHL DER SCHLÄFCHEN AM
TAGGESAMTDAUER DER TAG-SCHLÄFCHEN0-3
Monatemax. 1,5 Stundenvariabel5 – 8 Stunden4. Monat1,5 – 2
Stunden3-4
3 – 5 Stunden5-7 Monat2 – 3 Stundenca. 32 – 4,5 Stunden8-13 Monat3
– 4 Stunden22 – 4 Stundenab 14 Monate4 – 6 Stunden1-22 – 3
Stunden
Die erste Wachphase des Tages
Die ideale Länge der ersten Wachphase ist abhängig vom Alter
Deines Babys und verändert sich laufend mit zunehmendem Alter.
Die erste Wachphase des Tages sollte nicht zu
kurz sein, vor allem, wenn Dein Baby immer
früh aufwacht, denn eine zu kurze erste Wachphase kann
das frühe Aufwachen begünstigen.
Wenn Dein Baby also ein Frühaufsteher ist und schon nach kurzer
Zeit wieder müde ist, versuche die erste Wachphase des
Tages in kleinen Schritten zu verlängern.
Das kannst Du tun, indem Du einen kleinen Spaziergang machst und
dabei in Interaktion mit Deinem Baby bleibst (damit es nicht
einschläft), besondere Spielsachen rausholst oder mit Deinem Baby
durch die Wohnung tanzt. So kannst Du die erste Wachphase Tag für
Tag in kleinen Schritten etwas mehr ausdehnen.
Kurze Wachphasen in den ersten Monaten
„Ich erinnere mich noch so gut daran, als meine Erstgeborene ein
kleines Baby war und ich nicht glauben konnte, dass
sie nach schon einer Stunde Wachsein wieder
müde ist. Daher suchte ich nach anderen Gründen für
ihre Unruhe „Sie hat sicher wieder Hunger!“, „Vielleicht
Schmerzen?“ oder wenn ich es mir nicht anders erklären konnte,
kam mir der Satz „So ist das eben mit
Babys“ in den Sinn.
Heute weiß ich: Vor allem bei den Kleinsten sind die Wachphasen
sehr kurz und wenn man sie zu lange wach hält, kann Unruhe und
Weinen ein Zeichen für Übermüdung und
Überstimulation sein.“
Victorias Erfahrungen
Für ein Neugeborenes bedeutet eine Stunde Wachsein: trinken, in
der Gegend herumschauen, Geräusche wahrnehmen, Gesichter
anschauen und ganz viel Neues entdecken. All diese Dinge sind für
die Kleinen viel, es strengt sie
an und ermüdet sie.
Aus diesem Grund solltest Du Dich nicht dazu verleiten lassen,
Dein Kleines zu lange wachzuhalten. Wenn Dein Baby übermüdet ist,
produziert der Körper eine hohe Menge
des Stresshormons Cortisol. Dieses Hormon
putscht Dein Kleines auf. Eine zu lange Wachphase kann demnach
auch dazu führen, dass Dein Baby schwer in den Schlaf findet
und Tagschlafphasen kurz werden. Das wiederum führt dazu,
dass die Kleinen übermüdet sind, schlecht trinken
und unruhige Nächte bevorstehen.
-> Lies auch: Müdigkeitsanzeichen – erkenne Babys Signale
Zeit fürs Bett: Die letzte Wachphase vor dem Schlafengehen
Die Länge der letzten Wachphase des Tages, also die Zeit nach dem
letzten Tagschlaf bis zum abendlichen Zubettgehen, hat eine
besondere Bedeutung. Sie kann einen Einfluss darauf haben, wann
Dein Baby am nächsten Morgen aufwacht.
Stichwort: Übermüdung! Diese führt
nämlich in vielen Fällen dazu, dass Babys unruhig schlafen und am
nächsten Morgen früh aufwachen. Da die ideale Länge der letzten
Wachphase vor dem Zubettgehen sehr individuell ist, achte hier
ganz besonders auf die Müdigkeitsanzeichen in Kombination
mit altersgerechten Wachphasenlängen.
Vielleicht hast Du aber den Satz im Ohr „Bring Dein Baby abends
später ins Bett, dann schläft es auch länger!“ Dieser Mythos ist
leider weit verbreitet, was vermutlich an
dem Irrglauben liegt, dass
Babys nicht viel Tagschlaf brauchen. Diese Aussage muss
man jedoch differenziert betrachten, das heißt je nach Alter des
Babys. Es gibt in der Tat Situationen, in denen es sinnvoll ist,
Dein Baby noch etwas wachzuhalten.
Altersgerechte Wachphasen bei Babys Wachphasen bei Babys 0-3
Monate
Die empfohlene Länge der Wachphasen bei Babys bis zum 3ten
Lebensmonat liegt bei maximal 1,5 Stunden.
Das überrascht viele, besonders frisch gebackene Eltern können es
häufig gar nicht glauben , dass schon wieder Schlafenszeit für
das Kleine ist. Oft werden Neugeborene dann zu lange
wachgehalten. Von einem auf den anderen Moment wird das
Baby dann super unruhig und weint. Eltern versuchen dann häufig
andere Gründe für die Unruhe zu finden und ordnen sie im ersten
Moment gar nicht der Müdigkeit zu – weil das Baby
doch „gerade erst“ geschlafen hat.
Wenn Du schon mehrere Beiträge von mir gelesen hast, weiß Du,
dass ich in meinem LaLeLu Babyschlafkurs den Fokus
insbesondere auf den präventiven
Babyschlaf lege, also darauf, von Beginn an gute
Schlafgewohnheiten zu fördern und zu unterstützen. Dazu zählt
unter anderem, dass Du die Müdigkeitsanzeichen Deines Babys
erkennst, verstehst und darauf reagieren kannst. Vor allem in der
Neugeborenen-Zeit ist das enorm wertvoll.
Wachphasen bei Babys im 4ten Monat
Ab diesem Alter kann es zur Schlafregression, also
zur Veränderung des Schlafverhaltens,
kommen. Babys entwickeln ab dem vierten Monat einen
Schlafrhythmus mit festen Schlafzyklen in mehreren Phasen. Diese
Umstellung kann für Schlafherausforderungen sorgen. Dein Baby
wacht wahrscheinlich öfter auf und schläft schlechter wieder ein.
Tagsüber sollte Dein Kind insgesamt etwa 3-5 Stunden über 3-4
Nickerchen verteilt schlafen. Die empfohlene Länge
der Wachphasen liegt bei ca. 1,5-2 Stunden.
Wachphasen bei Babys 5-7 Monate
In diesem Alter können Babys nachts bereits länger
am Stück schlafen, viele werden nur 1-2 Mal
wach, weil sie Hunger haben, oder schlafen sogar durch.
Tagsüber findet der Wechsel von 4 zu 3
Schläfchen statt. Die Wachphasen sind
etwa 2-3 Stunden lang und Dein Baby schläft
tagsüber insgesamt ca. 2-4 Stunden.
Wachphasen bei Babys 8-13 Monate
Im 8ten Monat macht Dein Baby einen großen Entwicklungssprung und
es kann wieder zur Schlafregression kommen.
Auch Trennungsangst und schmerzende
Zähne können für unruhige Nächte sorgen. Viele
Kinder müssen in diesem Alter jedoch nachts nicht
mehr gefüttert werden.
Wenn es auf den ersten Geburtstag zugeht, kommt noch
die Angst, etwas zu verpassen hinzu.
Wenn Dein Baby nicht schlafen will, bedeutet dass nicht, dass es
nicht müde genug ist. Es will spielen und auf keinen Fall die
vielen spannenden Dinge verpassen, die um es herum passieren.
Dein Kind braucht in diesem Alter in der Regel nur
noch zwei Tagschläfchen von insgesamt 2-4 Stunden.
Ich empfehle Dir Wachphasen mit einer Länge von 3-4
Stunden bei Deinem 8 nis 13 Monate altem Baby.
Wachphasen bei Babys ab 14 Monate
Ältere Babys schlafen oft schon durch oder zumindest längere
Phasen am Stück. Und auch tagsüber brauchen sie weniger Schlaf.
In diesem Alter kannst Du probieren von zwei
Schläfchen auf einen Mittagsschlaf zu wechseln.
Dein Kind braucht ab dem 14ten Lebensmonat etwa 2-3 Stunden
Schlaf am Tag. Die empfohlene Länge der Wachphase
beträgt in diesem Alter 4-6 Stunden.
Über den Umgang mit Wachphasen & Schlafdruck
Häufig erlebe ich in meinen Coachings, dass ältere Babys
tagsüber zu früh ins Bett
gebracht werden. Und ich kann das wirklich sehr gut
nachvollziehen, denn wenn die richtige Wachphasenlänge sich
eingependelt hat und Dein Kleines gut in den Schlaf findet, fällt
es umso schwerer, etwas an diesem Rhythmus zu verändern. Doch
genau das ist jetzt teilweise notwendig.
Wenn Dein Kind beispielsweise 8 Monate alt ist und nicht länger
als 2 Stunden Wachphase zwischen seinen Schläfchen hat, dann ist
diese Phase für das Alter zu kurz! Dies führt dann häufig dazu,
dass die Tagschläfchen kurz sind und
auch die Nächte unruhig. Doch woran liegt
das?
Das ist eine Folge daraus, dass sich
der Müdigkeitstank Deines Babys in der
kurzen Wachphase nicht auffüllen kann. Damit baut sich auch nicht
genügend Schlafdruck auf. Einfacher gesagt bedeutet das, dass es
wichtig ist:
die ideale altersgerechte Wachphasenlänge im Blick zu haben
&
stetig diese zu verlängern, damit Dein Baby müde genug aber
nicht übermüdet ist.
Und das bitte nicht von heute auf morgen versuchen umzusetzen,
sondern in kleinen Schritten, mit Geduld
und natürlich einem besonderen Auge auf das Wohlbefinden der
Kleinen.
Am Anfang erscheint Dir vielleicht das Erreichen der richtigen
Länge der Wachphase wie eine große, beinahe unbesiegbare
Herausforderung. Lass Dich davon jedoch bitte nicht erschrecken!
Allein die Tatsache, dass Du dieses Wissen nun im Hinterkopf
hast, wird Dir dabei helfen, herauszufinden, was für Dein Baby am
besten passt. Gib Dir und Deinem Kleinen die notwendige Zeit.
Wie schaffe ich es, dass mein Baby selbstständig einschläft?
Das erfährst Du Schritt für Schritt in meinen Babyschlafkursen!
In diesem kostenlosen Blog kannst Du meine Arbeit kennenlernen
und einen ersten Einblick in zahlreiche Themen erhalten.
All mein Wissen und Profi-Tipps, damit Ihr alle wieder schlafen
könnt, findest Du exklusiv in den beliebten Kingababy-Kursen.
tausende zufriedene, ausgeschlafene Eltern
leicht anwendbare Schritte
KEIN Weinen-lassen
wissenschaftlich fundiert
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