Babyschlaf Mythen No. 3. Übers Familienbett und Fläschchen vs. Stillen
Podcastfolge Babyschlaf-Mythen #3 Was sind so typische Mythen zum
Babyschlaf, zu denen Du gerne meine Meinung, meine Einschätzung
hättest? Zwei Fragen, die mir geschickt wurden, werde ich in der
heutigen Folge beantworten. https://pz0u4p.podcaster.
11 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Jahren
Podcastfolge Babyschlaf-Mythen #3 Was sind so typische
Mythen zum Babyschlaf, zu denen Du gerne meine Meinung, meine
Einschätzung hättest? Zwei Fragen, die mir geschickt wurden, werde
ich in der heutigen Folge beantworten.
https://pz0u4p.podcaster.de/download/Podcastfolge_Babyschlafmythen_3_MASTER.mp3
Mythos Nummer 1
Du bekommst die Kinder nie aus dem Familienbett!
Manchmal habe ich das Gefühl, dass keine Frage so sehr uns Eltern
spaltet, wie die Frage nach dem Schlafplatz der
Kleinen.
Gleich vorweg: Ich halte wenig von „so und nicht anders“, für
manche mag DAS eine passen, für andere was ganz
anderes.
Emotionen und Fakten
Bei so vielen Emotionen ist es sinnvoll, die Faktenlage sprechen
zu lassen: Das Beistellbettchen die beste Lösung für den
Schlafplatz unserer Kleinsten. Es gibt die klare Empfehlung, dass
Eltern mit ihren Neugeborene in den ersten Monaten room-sharing
praktizieren sollen. Das heißt, dass das Baby im Zimmer der
Eltern, aber im eigenen Bett/ Beistellbett schlafen
soll.
Das Beistellbettchen ist eine tolle Erfindung. Es macht es vor
allem in den ersten Monaten als stillende Mama so viel leichter,
die Nacht halbwegs erholsam zu schlafen. Familienbett, also
„bed-sharing“ wird aus wissenschaftlicher und ärztlicher Sicht
nicht empfohlen.
Start as you mean to go on
Bei Sätzen wie „Du bekommst die Kinder nie aus dem Familienbett“
schwingt mit, dass man das Kind daran gewöhnt und es dann nie
mehr woanders schlafen will. Ganz ehrlich, wenn es für alle
passt, na und?
Aber wenn man eigentlich denkt, mmh das möchte ich eigentlich
nicht auf lange Sicht, dann darf man auch mal nachdenken, ob es
denn „fair“ ist, dem Kind das Familienbett als den einzigen
Schlafplatz zu vermitteln, bis man dann irgendwann selber es
nicht mehr möchte bzw. wieder ich nach mehr Zweisamkeit sehnt und
dann diese Erwartung stellt.
„Start as you mean to go on“ – „Fang so an, wie du weiterzumachen
gedenkst“! Lebensumstände ändern sich, daher ist es wunderbar,
wenn eine gewisse Flexibilität auch Teil des Ganzen ist.
Oder anders ausgedrückt, aus meiner Sicht ist es genau daher der
beste Weg, von Beginn an mehrere Schlafplätze zu etablieren. Weil
wenn wir unseren Kleinen schon von Beginn an zeigen, hier, hier
und hier kannst Du schlafen, dann ist das langfristig auf jeden
Fall leichter. Ich habe nicht per se was gegen das Familienbett –
obwohl ich es Dir als Schlafberaterin nicht empfehlen würde.
Ja, ich glaube tatsächlich, dass das die Schlafsituation
langfristig erschweren kann. Hol die Informationen, die Du
brauchst, wäge ab und hör auf Dein Gefühl (ja, diese innere
Stimme, die Dir sagt, was das Richtige für Dich und Deine Familie
ist)!
Daher Start as you mean to go on!
Mehr zum Thema Schlafort und ab wann Baby alleine schlafen legen,
erfährst Du hier!
Mythos Nummer 2
Mit Flaschennahrung schläft das Kind direkt durch!
Oh ja, guter Mythos! Auch dieses Thema ist ein sehr emotionales,
welches starke Lager hervorruft. Fläschchen-Mama oder Still-Mama,
gut oder schlecht, schwarz oder weiss.
Stillen vs. Fläschchen-geben
Ehrlich, ich finde das ganz furchtbar, dass es da so ein
gegeneinander gibt und auch hier ein „so und nicht
anders“-Gesetz, denn für mich ist klar, dass das eine so
persönliche Entscheidung ist, die jede Mama für sich treffen
soll! Ich habe meine Mäuse voll stillen können und war damit sehr
glücklich. Es gibt aber eine Milliarde Gründe, warum andere sich
dafür oder dagegen entscheiden – und das ist nicht Aufgabe von
anderen, das zu bewerten. Und vor allem, das sagt nichts über das
Mamasein aus. Ihr hört, das Thema bewegt mich, ich finde einfach,
dass es vor allem bei uns Müttern, die wir die nächste Generation
prägen, viel mehr Verbundenheit und Akzeptanz geben muss! Mehr
Miteinander und weniger Gegeneinander.
Mit dem Fläschchen klappt das Schlafen?
Aber kommen wir nun zum Mythos, der mir von einer Mama aus meiner
Community geschickt wurde: „Mit Flaschennahrung schläft das Kind
direkt durch“. Oder anders gesagt „gestillte Babys schlafen erst
viel später durch!“.
Aus eigener Erfahrung: sowohl mit meinen Kindern, die ich voll
gestillt habe und die schon lange vor der Beikost in der Nacht
nicht mehr getrunken haben, als auch durch die Erfahrungen mit
hunderten Teilnehmern meines LaLeLu Babyschlaf Kurses kann ich
sagen, dass es an sehr vielen Dingen liegen kann, dass ein Baby
durchschläft oder eben nicht. Aber die Art und Weise des Füttern,
also ob Stillen oder Fläschchen, ist NICHT der Entscheidende.
Was sagt die Wissenschaft dazu?
Dazu gibt es auch eine Studie, in der Schlafzeiten, nächtliches
Wachwerden und die Schlafqualität untersucht wurden. Die Studie
stützt meine Beobachtung, dass es für den Schlaf unerheblich ist,
ob ein Baby gestillt wird oder mit Fläschchen gefüttert wird!
Hier das Abstrakt der Studie.
Der Mythos „Mit Flaschennahrung schläft das Kind direkt durch“
ist also UNWAHR!
Was hilft denn dann für guten Schlaf?
Vielleicht denkst Du Dir jetzt: „Oh nein, ich hatte die Hoffnung,
dass der Schlaf besser wird, wenn ich meinem Baby das Fläschchen
gebe!“ Natürlich gibt es Situationen, bei denen das einen
Unterschied macht. Wenn aufgrund von körperlichen Umständen die
Kleinen nicht gut an der Brust trinken können oder z.B. die
Milchproduktion nicht richtig in Gang gekommen ist. ABER was für
den Schlaf unserer Kleinen langfristig einen großen Unterschied
macht, ist viel mehr als nur der nächtliche Hunger. Und genau das
ist Inhalt meines LaLeLu Babyschlaf Kurses und wird im Kurs zur
4-Monats-Schlafregression weiter ausgebaut und
unterstützt!
Auch die Wahl des Schlaforts (Stichwort Familienbett)
thematisiere ich natürlich in meinen Kursen. Ich empfehle, einen
Schlaf am Tag im Bett zu üben. Üben! Denn Perfektion ist etwas,
von dem wir uns als Mamas lieber verabschieden sollten. Das ist
vor allem für die Perfektionisten unter uns Müttern sehr schwer.
Ja, ich zähle mich auch dazu! Aber das Einzige, was diese
Perfektion Dir als Mutter nimmt, ist es die Zeit mit Deinem Baby
zu genießen! Das darf man ganz langsam als Mama hineinwachsen und
auch Geduld mit sich selber mitbringen.
Der Beitrag Babyschlaf Mythen No. 3. Übers Familienbett und
Fläschchen vs. Stillen erschien zuerst auf KINGABABY.
Mythen zum Babyschlaf, zu denen Du gerne meine Meinung, meine
Einschätzung hättest? Zwei Fragen, die mir geschickt wurden, werde
ich in der heutigen Folge beantworten.
https://pz0u4p.podcaster.de/download/Podcastfolge_Babyschlafmythen_3_MASTER.mp3
Mythos Nummer 1
Du bekommst die Kinder nie aus dem Familienbett!
Manchmal habe ich das Gefühl, dass keine Frage so sehr uns Eltern
spaltet, wie die Frage nach dem Schlafplatz der
Kleinen.
Gleich vorweg: Ich halte wenig von „so und nicht anders“, für
manche mag DAS eine passen, für andere was ganz
anderes.
Emotionen und Fakten
Bei so vielen Emotionen ist es sinnvoll, die Faktenlage sprechen
zu lassen: Das Beistellbettchen die beste Lösung für den
Schlafplatz unserer Kleinsten. Es gibt die klare Empfehlung, dass
Eltern mit ihren Neugeborene in den ersten Monaten room-sharing
praktizieren sollen. Das heißt, dass das Baby im Zimmer der
Eltern, aber im eigenen Bett/ Beistellbett schlafen
soll.
Das Beistellbettchen ist eine tolle Erfindung. Es macht es vor
allem in den ersten Monaten als stillende Mama so viel leichter,
die Nacht halbwegs erholsam zu schlafen. Familienbett, also
„bed-sharing“ wird aus wissenschaftlicher und ärztlicher Sicht
nicht empfohlen.
Start as you mean to go on
Bei Sätzen wie „Du bekommst die Kinder nie aus dem Familienbett“
schwingt mit, dass man das Kind daran gewöhnt und es dann nie
mehr woanders schlafen will. Ganz ehrlich, wenn es für alle
passt, na und?
Aber wenn man eigentlich denkt, mmh das möchte ich eigentlich
nicht auf lange Sicht, dann darf man auch mal nachdenken, ob es
denn „fair“ ist, dem Kind das Familienbett als den einzigen
Schlafplatz zu vermitteln, bis man dann irgendwann selber es
nicht mehr möchte bzw. wieder ich nach mehr Zweisamkeit sehnt und
dann diese Erwartung stellt.
„Start as you mean to go on“ – „Fang so an, wie du weiterzumachen
gedenkst“! Lebensumstände ändern sich, daher ist es wunderbar,
wenn eine gewisse Flexibilität auch Teil des Ganzen ist.
Oder anders ausgedrückt, aus meiner Sicht ist es genau daher der
beste Weg, von Beginn an mehrere Schlafplätze zu etablieren. Weil
wenn wir unseren Kleinen schon von Beginn an zeigen, hier, hier
und hier kannst Du schlafen, dann ist das langfristig auf jeden
Fall leichter. Ich habe nicht per se was gegen das Familienbett –
obwohl ich es Dir als Schlafberaterin nicht empfehlen würde.
Ja, ich glaube tatsächlich, dass das die Schlafsituation
langfristig erschweren kann. Hol die Informationen, die Du
brauchst, wäge ab und hör auf Dein Gefühl (ja, diese innere
Stimme, die Dir sagt, was das Richtige für Dich und Deine Familie
ist)!
Daher Start as you mean to go on!
Mehr zum Thema Schlafort und ab wann Baby alleine schlafen legen,
erfährst Du hier!
Mythos Nummer 2
Mit Flaschennahrung schläft das Kind direkt durch!
Oh ja, guter Mythos! Auch dieses Thema ist ein sehr emotionales,
welches starke Lager hervorruft. Fläschchen-Mama oder Still-Mama,
gut oder schlecht, schwarz oder weiss.
Stillen vs. Fläschchen-geben
Ehrlich, ich finde das ganz furchtbar, dass es da so ein
gegeneinander gibt und auch hier ein „so und nicht
anders“-Gesetz, denn für mich ist klar, dass das eine so
persönliche Entscheidung ist, die jede Mama für sich treffen
soll! Ich habe meine Mäuse voll stillen können und war damit sehr
glücklich. Es gibt aber eine Milliarde Gründe, warum andere sich
dafür oder dagegen entscheiden – und das ist nicht Aufgabe von
anderen, das zu bewerten. Und vor allem, das sagt nichts über das
Mamasein aus. Ihr hört, das Thema bewegt mich, ich finde einfach,
dass es vor allem bei uns Müttern, die wir die nächste Generation
prägen, viel mehr Verbundenheit und Akzeptanz geben muss! Mehr
Miteinander und weniger Gegeneinander.
Mit dem Fläschchen klappt das Schlafen?
Aber kommen wir nun zum Mythos, der mir von einer Mama aus meiner
Community geschickt wurde: „Mit Flaschennahrung schläft das Kind
direkt durch“. Oder anders gesagt „gestillte Babys schlafen erst
viel später durch!“.
Aus eigener Erfahrung: sowohl mit meinen Kindern, die ich voll
gestillt habe und die schon lange vor der Beikost in der Nacht
nicht mehr getrunken haben, als auch durch die Erfahrungen mit
hunderten Teilnehmern meines LaLeLu Babyschlaf Kurses kann ich
sagen, dass es an sehr vielen Dingen liegen kann, dass ein Baby
durchschläft oder eben nicht. Aber die Art und Weise des Füttern,
also ob Stillen oder Fläschchen, ist NICHT der Entscheidende.
Was sagt die Wissenschaft dazu?
Dazu gibt es auch eine Studie, in der Schlafzeiten, nächtliches
Wachwerden und die Schlafqualität untersucht wurden. Die Studie
stützt meine Beobachtung, dass es für den Schlaf unerheblich ist,
ob ein Baby gestillt wird oder mit Fläschchen gefüttert wird!
Hier das Abstrakt der Studie.
Der Mythos „Mit Flaschennahrung schläft das Kind direkt durch“
ist also UNWAHR!
Was hilft denn dann für guten Schlaf?
Vielleicht denkst Du Dir jetzt: „Oh nein, ich hatte die Hoffnung,
dass der Schlaf besser wird, wenn ich meinem Baby das Fläschchen
gebe!“ Natürlich gibt es Situationen, bei denen das einen
Unterschied macht. Wenn aufgrund von körperlichen Umständen die
Kleinen nicht gut an der Brust trinken können oder z.B. die
Milchproduktion nicht richtig in Gang gekommen ist. ABER was für
den Schlaf unserer Kleinen langfristig einen großen Unterschied
macht, ist viel mehr als nur der nächtliche Hunger. Und genau das
ist Inhalt meines LaLeLu Babyschlaf Kurses und wird im Kurs zur
4-Monats-Schlafregression weiter ausgebaut und
unterstützt!
Auch die Wahl des Schlaforts (Stichwort Familienbett)
thematisiere ich natürlich in meinen Kursen. Ich empfehle, einen
Schlaf am Tag im Bett zu üben. Üben! Denn Perfektion ist etwas,
von dem wir uns als Mamas lieber verabschieden sollten. Das ist
vor allem für die Perfektionisten unter uns Müttern sehr schwer.
Ja, ich zähle mich auch dazu! Aber das Einzige, was diese
Perfektion Dir als Mutter nimmt, ist es die Zeit mit Deinem Baby
zu genießen! Das darf man ganz langsam als Mama hineinwachsen und
auch Geduld mit sich selber mitbringen.
Der Beitrag Babyschlaf Mythen No. 3. Übers Familienbett und
Fläschchen vs. Stillen erschien zuerst auf KINGABABY.
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