Flexitarische Ernährung - gesunder und klimafreundlicher Genuss
Hörgang MedUni Wien
20 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Diese Sendung beginnt mit einem Fauxpas. Ich offenbare geografische
Unkenntnis und befrage den aus Heidelberg stammenden
Ernährungswissenschaftler Tilmann Kühn (Zentrum für Public Health
der MedUni Wien) über die kulinarischen Vorlieben der
Norddeutschen. Abgesehen davon läuft es gut. Ich erfahre jede Menge
über das gesunde Essen, das noch dazu klimaverträglich ist, aber
leider auch teuer. Die erste Überraschung: der sportliche
Wissenschaftler ist ein Genießer. "Essen und Trinken soll auch Spaß
machen. Das immer nur unter der Prämisse der Gesundheit zu
betrachten, ist nicht zielführen. Wir versuchen beides zu
integrieren, die Gesundheit und den Genuss." Wie erwartet, kommt
von Kühn keine uneingeschränkte Empfehlung für Fisch, "der aus
gesundheitlicher Sicht sehr interessant ist, weil er sehr viele
Omega-Drei-Fettsäuren enthält. Beim Binnenfisch aus Seen ist der
einzige Nachteil, dass z.B. kein Iod enthalten ist". Grundsätzliche
seine Karpfen oder auch Saiblinge auch in großem Maßstab ökologisch
verträglich zu züchten, "die große Frage bleibt aber die Akzeptanz
in der Bevölkerung". Ein kategorisches "Nur noch Fisch" oder "nur
noch vegan" lehnt Kühn aber ohnedies ab. "Am Ende des Tages wäre es
schon ein Fortschritt, wenn sich die Menschen flexitarischer
ernähren würden, also weniger Milch- und Fleischprodukte
konsumieren.
Unkenntnis und befrage den aus Heidelberg stammenden
Ernährungswissenschaftler Tilmann Kühn (Zentrum für Public Health
der MedUni Wien) über die kulinarischen Vorlieben der
Norddeutschen. Abgesehen davon läuft es gut. Ich erfahre jede Menge
über das gesunde Essen, das noch dazu klimaverträglich ist, aber
leider auch teuer. Die erste Überraschung: der sportliche
Wissenschaftler ist ein Genießer. "Essen und Trinken soll auch Spaß
machen. Das immer nur unter der Prämisse der Gesundheit zu
betrachten, ist nicht zielführen. Wir versuchen beides zu
integrieren, die Gesundheit und den Genuss." Wie erwartet, kommt
von Kühn keine uneingeschränkte Empfehlung für Fisch, "der aus
gesundheitlicher Sicht sehr interessant ist, weil er sehr viele
Omega-Drei-Fettsäuren enthält. Beim Binnenfisch aus Seen ist der
einzige Nachteil, dass z.B. kein Iod enthalten ist". Grundsätzliche
seine Karpfen oder auch Saiblinge auch in großem Maßstab ökologisch
verträglich zu züchten, "die große Frage bleibt aber die Akzeptanz
in der Bevölkerung". Ein kategorisches "Nur noch Fisch" oder "nur
noch vegan" lehnt Kühn aber ohnedies ab. "Am Ende des Tages wäre es
schon ein Fortschritt, wenn sich die Menschen flexitarischer
ernähren würden, also weniger Milch- und Fleischprodukte
konsumieren.
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