Graffiti-Sprayer im Brennnesselfeld – Romans Reh
51 Minuten
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Ein Ex-Gefängnisinsasse, ein Ex-Drogenabhängiger und eine Domina: Die drei haben Erfahrungen gemacht, die viele nur aus Fernsehen oder Internet kennen. Oft jenseits der Legalität.
Beschreibung
vor 3 Jahren
Rehe sind Fluchttiere. Und das war Roman auch ’ne lange Zeit. Er
ist weggelaufen vor seinen Emotionen und als Grafitti-Sprayer auch
vor der Polizei. Als Schüler in einem Kaff bei Berlin trifft er
sich regelmäßig mit Kumpels zum „grünen Donnerstag“: Schon vor dem
Unterricht kiffen sie zusammen und trinken Alkopops. Am Wochenende
zeichnen sie Skizzen für Graffitis, hören Deutsch-Rap und
konsumieren kräftig Gras und Alkohol. Eines Nachts beschließen die
Jungs, eine frisch gebaute und noch nicht frei gegebene
Autobahnbrücke zu besprühen. Kurz genießen sie das Gefühl allein
auf einer leeren Autobahn zu stehen, da tauchen in der Ferne
Scheinwerfer auf. Paranoid vom Konsum flüchten sie ins Feld und
verbringen Stunden im Dreck liegend zwischen Brennnesseln. Denn
ihre Verfolger lassen nicht locker. Auch Maximilian Pollux kennt
sich mit der Sprayer-Szene aus. Mit ihm und Tara spricht Roman über
Alkopops, Komasaufen und behandelt Fragen wie: Warum trinken Viele
bis zum Kotzen? Wie blöd ist es eigentlich, sich high in
Ausnahmesituationen zu begeben, in denen man eigentlich klare Sinne
braucht? Romans inneres Reh liegt auch immer mal wieder flach am
Boden und spürt seine Belastungsgrenze. Aber es kommt immer
seltener vor, weil er sich vor seinen Gefühlen nicht mehr
versteckt, sondern sich ihnen stellt. Schreibt uns unter
gjh@swr3.de Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/
und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/ Hilfe nach
Gewalt: https://weisser-ring.de/ Suchtberatung:
https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis Hilfe bei
Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
ist weggelaufen vor seinen Emotionen und als Grafitti-Sprayer auch
vor der Polizei. Als Schüler in einem Kaff bei Berlin trifft er
sich regelmäßig mit Kumpels zum „grünen Donnerstag“: Schon vor dem
Unterricht kiffen sie zusammen und trinken Alkopops. Am Wochenende
zeichnen sie Skizzen für Graffitis, hören Deutsch-Rap und
konsumieren kräftig Gras und Alkohol. Eines Nachts beschließen die
Jungs, eine frisch gebaute und noch nicht frei gegebene
Autobahnbrücke zu besprühen. Kurz genießen sie das Gefühl allein
auf einer leeren Autobahn zu stehen, da tauchen in der Ferne
Scheinwerfer auf. Paranoid vom Konsum flüchten sie ins Feld und
verbringen Stunden im Dreck liegend zwischen Brennnesseln. Denn
ihre Verfolger lassen nicht locker. Auch Maximilian Pollux kennt
sich mit der Sprayer-Szene aus. Mit ihm und Tara spricht Roman über
Alkopops, Komasaufen und behandelt Fragen wie: Warum trinken Viele
bis zum Kotzen? Wie blöd ist es eigentlich, sich high in
Ausnahmesituationen zu begeben, in denen man eigentlich klare Sinne
braucht? Romans inneres Reh liegt auch immer mal wieder flach am
Boden und spürt seine Belastungsgrenze. Aber es kommt immer
seltener vor, weil er sich vor seinen Gefühlen nicht mehr
versteckt, sondern sich ihnen stellt. Schreibt uns unter
gjh@swr3.de Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/
und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/ Hilfe nach
Gewalt: https://weisser-ring.de/ Suchtberatung:
https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis Hilfe bei
Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
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