Eine legendäre Rettungsaktion aus dem Genozid in Ruanda (2/2)
Vor 30 Jahren retteten Maggy Corrêa und Jaques Pitteloud Menschen
vor dem Genozid in Ruanda. Eine Geschichte von Mut, später
Gerechtigkeit und dem Versagen der Schweizer Behörden.
23 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Im April 1994 sieht Maggy Corrêa im Fernsehen wie sich in Ruanda
ein unvorstellbar brutales Massaker abspielt. Die Voksgruppe der
Hutus verfolgt systematisch Menschen, die der Volksgruppe der
Tutsi angehörten oder diese unterstützten. Tutsis werden zu
Hundertausenden abgeschlachtet. Mit Stöcken, Macheten und Messer.
Und Maggy Corrêa kann nur verzweifelt aus der Ferne zuschauen,
was in ihrer Heimat gerade passiert.
Bis ein Schweizer Geheimagent sie um ein Treffen bittet. Der
junge Nachrichtendienstler Jaques Pitteloud will ihr helfen, ihre
Familie vor dem Genozid zu retten. Es ist der Start einer
unglaublichen Rettungsaktion und ihres gemeinsamen Kampfes gegen
die Gleichgültigkeit der Schweizer Behörden.
Barbara Achermann hat diese Geschichte für «Das Magazin»
aufgeschrieben. Ob die Rettungskation erfolgreich war, welche
Rolle die Schweiz im Genozid von Ruanda hatte und wie das
ostafrikanische Land bis heute von diesem Völkermord gezeichnet
ist, erzählt Achermann einer neuen Folge des täglichen Podcasts
«Apropos». Es ist Teil 2 einer Doppelfolge zum Thema.
Hier geht's zum Teil 1 - "Die zweifelhafte Rolle der Schweiz
in Ruanda"
https://www.tagesanzeiger.ch/die-zweifelhafte-rolle-der-schweiz-in-ruanda-918502412812
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