Christopher Rux: Stellantis setzt auf E-Vielfalt

Christopher Rux: Stellantis setzt auf E-Vielfalt

Im Gespräch mit Christopher Rux, verantwortlich für Kommunikation bei Citroën und Jeep
26 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 1 Monat
In der aktuellen Folge des Elektroauto-News.net-Podcast spreche ich
mit Christopher Rux, verantwortlich für Kommunikation bei
Citroën und Jeep, über die Zukunft der E-Mobilität und insbesondere
über die Rolle von Citroën und Jeep (beide Teil des
Stellantis-Konzerns) in diesem Bereich. Rux vertritt als
Kommunikationsverantwortlicher beide Marken, die sich durch ihr
französisches beziehungsweise amerikanisches Erbe unterscheiden und
unterschiedliche Fahrzeugtypen anbieten.  Ein zentrales Thema
ist der Citroën ë-C3, ein vollelektrisches Fahrzeug, das als
bezahlbare Option unter 25.000 Euro positioniert ist. Rux betont,
dass der ë-C3 den Markt für erschwingliche Elektroautos anspricht,
ein Segment, das bisher eine Lücke aufwies. Trotz des niedrigen
Preises (ab 23.300 Euro) wird der ë-C3 als leistbares Modell
beschrieben, das auch in Europa produziert wird, was als
Qualitätsmerkmal gilt. Erstmalig im Stellantis-Konzern verwendet
die kosteneffiziente, Elektroauto-native Plattform ein
44-kWh-LFP-Batteriepaket (Lithium-Eisenphosphat), um eine
WLTP-Reichweite von bis zu 300 km zu erzielen. Gemeinsam sind wir
auch auf die Unterschiedlichkeit der Marken Jeep und Citroën
eingegangen, insbesondere hinsichtlich ihrer Herkunft und
Fahrzeugausrichtung. Rux hebt hervor, dass diese
Unterschiedlichkeit in der Kommunikation eher vorteilhaft ist, da
sich die Marken nicht überschneiden. So wird der Jeep Avenger, ein
reiner E-SUV, ebenfalls thematisiert. Etwa ein Drittel aller
in Deutschland verkauften Jeeps waren vergangenes Jahr Avengers,
was seine Position als wichtigen Bestandteil von Jeeps
Elektrostrategie unterstreicht. Dieser Erfolg deutet darauf hin,
dass auch in Segmenten, die traditionell von Verbrennungsmotoren
dominiert wurden, ein Umdenken hin zur Elektromobilität
stattfindet. Im gemeinsamen Gespräch wird auch kurz auf die
Bedeutung von Flexibilität und Kundenwahl ("Freedom of Choice")
beim Antrieb eingegangen. Die Strategie beinhaltet, den Kunden
Freiheit in der Wahl des Antriebs zu bieten und gleichzeitig die
Produktions- und Bestellprozesse zu vereinfachen, um die Kosten zu
senken. Im Gespräch gehen wir zudem auf die Rolle des
Online-Verkaufs und die Zusammenarbeit mit Händlern, die Bedeutung
der E-Mobilität für den Stellantis-Konzern und die strategische
Ausrichtung beider Marken ein. Citroën hat sich hierbei als
Vorreiter positioniert, indem es den Online-Verkauf stark ausbaut,
ohne dabei die Bedeutung des traditionellen Handels zu
vernachlässigen. Diese hybride Verkaufsstrategie ermöglicht es,
einerseits den modernen Online-Kaufgewohnheiten gerecht zu werden
und andererseits die fachliche Beratung und den Service vor Ort zu
erhalten, die viele Kunden insbesondere beim Kauf eines
Elektrofahrzeugs schätzen. Am besten hörst du selbst in den Podcast
hinein und erfährst mehr über Citroën und Jeep. Es lohnt sich.

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