Judenhass in Österreich: Das neue alte Feindbild

Judenhass in Österreich: Das neue alte Feindbild

Fast 80 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus steigt die Zahl antisemitischer Vorfälle wieder. Hat Österreich seine Geschichte vergessen?
42 Minuten
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Der Podcast über die großen und kleinen Skandale Österreichs

Beschreibung

vor 1 Monat
Es gibt Lokale in Österreich, da landet jedes Jahr genau am 20.
April ein spezielles Gericht auf der Karte: Eiernockerln mit grünem
Salat. Auch Einzelpersonen posten Fotos des Gerichts immer wieder
an diesem Tag auf Social Media. Beides klingt erst einmal harmlos –
tatsächlich verbirgt sich dahinter aber ein nationalsozialistischer
Code. Denn der 20. April ist der Geburtstag von Adolf Hitler, und
Eiernockerln mit grünem Salat sollen die Lieblingsspeise des
nationalsozialistischen Diktators gewesen sein. Fast 80 Jahre nach
Ende der Herrschaft der Nationalsozialisten verherrlichen nach wie
vor Menschen Adolf Hitler – und das ganz unverholen. Dazu kommt es
in Österreich immer häufiger zu antisemitischen Vorfällen. Viele
davon stehen im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten, aber
auch rechtsextreme Gewalttaten bleiben konstant auf sehr hohem
Niveau. Ausgerechnet in einem Land wie Österreich mit
NS-Vergangenheit müssen Jüdinnen und Juden wieder um ihre
Sicherheit fürchten. In dieser Folge von "Inside Austria" fragen
wir uns, warum antisemitische Angriffe fast 80 Jahre nach Ende des
Dritten Reichs wieder zunehmen. Wir schauen auf
Hitler-Glorifizierung und wollen wissen, warum sich Österreich mit
der Aufarbeitung seiner NS-Vergangenheit bis heute so schwertut.
Und wir fragen, was passieren muss, damit sich Jüdinnen und Juden
in Österreich wieder sicherer fühlen. Unsere Hörerinnen und Hörer
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