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Beschreibung
vor 2 Jahren
Im Digitalzeitalter rücken immer mehr Bereiche der Welt in die
gestalterische Verfügbarkeit des Menschen. Der Mensch selbst
sieht sich nicht mehr als etwas Gegebenes, sondern als etwas
Gestaltbares an.
Die Technologien der synthetischen Biologie und Künstlichen
Intelligenz geben ihm die Werkzeuge zu seiner Optimierung in die
Hand. Mit der Cyborgisierung des Menschen stellt sich jedoch die
Frage, was Mensch-Sein, und was Gut-Mensch-Sein eigentlich
bedeutet?
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Kommentare (1)
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Ich sehe in den neuen "notwendigen" Schritten, die Menschen jetzt nehmen "müssen", ähnlich wie bei Suchterkrankungen, eine Überschattung des eigenen Lebens. Die Frage, wer ich bin, ohne mich in eine Abstimmung mit Anforderungen von Aussen zu setzen, bedeutet auch, die innere Quelle von Kreativität und Vitalität offen zu halten. In vielen Bereichen wird inzwischen jedoch auf Massnahmen (Drogen, Fitness, Styling) zurückgegriffen, um mithalten zu können. Dabei bleibt die ganz persönliche Erfahrung von sich selbst (Prägungen, Konditionierungen, das Eigene) eine Sache von Strömungen, die manipulativ über weite Teile des eigenen Lebens bestimmen.