Ein Pariser Brief

Ein Pariser Brief

17. November 1922
10 Minuten
Podcast
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Der Podcast mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Welt vor hundert Jahren

Beschreibung

vor 3 Jahren
Ein schillernder Verbrecher im Frankreich des Jahres 1922 war der
sich zum adeligen Baron Reith de Baillencourt, einem im Wohlstand
lebenden Bänker, hochstapelnde Dieb und Betrüger, der
offensichtlich beträchtliche Summen anhäufen konnte. Überführt
wurde er, als Ermittler die Spur eines gestohlenen Automobils
verfolgten und dieses auf dem Gelände seines Anwesens fanden.
Offensichtlich war er der Kopf einer verzweigten Diebesbande. Um an
diese Informationen zu gelangen war ein Abstecher in die
französische Presse des Jahres 1922 notwendig, genauer in das „Le
Petit Journal“ vom 22. September. Dieser Exkurs klärt diese
Personalie in unserem heutigen Artikel vom 17. November, in dem die
Berliner Börsen-Zeitung einen Brief aus Paris erhält - mit den
notwendigen Ereignissen und Vorgängen, die eine Pariser
Gesellschafts-Saison ausmachen. Ein Verbrecher, wie der falsche
Baron Reith, muss jedes Mal mit von der Partie sein. Der spöttische
und satirische Artikel verwendet, wenn es über die ebenfalls stets
präsenten Wohltätigkeitsveranstaltungen geht, heute wohlweißlich
nicht mehr benutztes rassistisches Vokabular. Für uns präsentiert
die Ingredienzen der Pariser Saison Paula Leu.

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