Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
*** Hinweis: In dieser Folge werden wir einige Passagen aus den
Gerichtsunterlagen zitieren, in denen rassistische Beleidigungen
fallen. Wir haben die entsprechenden Passagen gekürzt und akustisch
verfremdet, aber um den Fall zu verstehen, ist es wichtig, einige
dieser Begriffe hier auftauchen zu lassen. *** Am 15. August 1999
wird der Mosambikaner Carlos Fernando vom rechtsextremen Rüdiger K.
im bayerischen Kolbermoor auf offener Straße zusammengeschlagen.
Carlos Fernando stirbt an den Folgen seiner Verletzungen. Der
35-Jährige, der in den späten 80er-Jahren als Vertragsarbeiter in
die DDR gekommen war, hatte den Osten nach der Wende verlassen, um
sich und seine Tochter vor rassistischen Übergriffen zu schützen.
Der Tod von Carlos Fernando geschieht in einer Zeit, in der die
Brutalität rechtsextremer Gewalttaten auch für die breite
Öffentlichkeit sichtbar wird. Taten wie die von Solingen, Mölln,
Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen sind nur der traurige Gipfel
einer Vielzahl rassistischer Übergriffe in den 90er-Jahren. Und
trotzdem: Obwohl es sich um einen rechtsextremen Täter handelt,
sieht das Gericht in der Tat kein rassistisches Motiv. Wie kann es
sein, dass der Täter nur wegen Körperverletzung verurteilt wurde?
Welchen Unterschied hätte eine juristische Anerkennung eines
rassistischen Tatmotivs gemacht? Und wieso ist es problematisch,
einen Täter wie Rüdiger K. als Einzeltäter zu werten? ///
Weiterführende Infos zur Folge: http://www.wdr.de/k/Carlos-Fernando
Autor:innen, Recherche und Manuskript: Marianna Deinyan, Lena
Kampf, Gilda Sahebi, Nele Posthausen, Andreas Spinrath // Idee und
Konzept: Dinah Rothenberg Von Lena Kampf, Gilda Sahebi, Nele
Posthausen, Andreas Spinrath Marianna Deinyan.
Episode melden

„5. Der Einzeltäter - Kolbermoor 1999“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz