5. Mai - Vom Danach

5. Mai - Vom Danach

vor 5 Jahren
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Beschreibung

vor 5 Jahren

So sehr mich dieses Lied auch berührt, an einer Stelle störe ich
mich doch jedes Mal. Danger Dan singt davon, dass wir nach
unserem Tod zu Asche werden. Dahin zurückkehren, wo wir
hergekommen sind: in das Nichts. Es ist ein sachliches und ja,
wie ich empfinde, abgeklärtes Bild vom Tod. Glaube und ein Leben
nach dem Tod haben da keinen Platz. Natürlich ist es total in
Ordnung, dieses Bild vom Tod zu haben. Doch bin ich um die Bilder
froh, die die Bibel uns schenkt. Die vom Leben nach dem Tod
erzählt und mich so voller Hoffnung leben lässt. Denn ich ganz
persönlich, ich könnte nicht so gut leben, hätte ich das selbe
Bild vom Tod wie unser Künstler.


Ja, klar, dann ist es eben alles vorbei, könnte ich jetzt denken.
Tut ja nicht weh. Tot ist tot. Oder? Merkste nichts. Wirst du
Asche. Gehst ins Nichts. Aus und vorbei das alles. Vielleicht
könnte ich damit sogar noch klar kommen, würde es nur um mich
gehen. Aber es geht ja nicht nur um mich. Es geht ja auch um
alle, die ich liebe. Die ich schon gehen lassen musste und noch
verabschieden werden muss. Es geht um den Schmerz, den ich schon
ertragen habe und die Hoffnung, die mich das alles hat überleben
lassen. Und die mich auch in Zukunft tragen wird. Es geht um das,
was ich glaube. Und um das, was du glaubst.


Wir alle, jeder und jede von uns, stellt sich das Leben nach dem
Tod ganz anders vor. Und niemand kann sagen, wie es sein wird.
Wie aufregend, oder? Konkrete Bilder habe ich auch nicht. Ich
stelle mir nur vor, dass bei Gott alles leicht sein wird. Wir
keine Schmerzen haben, weder körperlich, noch seelisch. Und dass
da Liebe ist. Liebe, wie wir sie noch nie erfahren haben.


Sag mal, wo wärst du ohne den Glauben an die Auferstehung?


Egal wie es denn nun seid wird, wie in einem großen Haus, in dem
Gott für uns alle eine Wohnung bereit hält. Oder wie ein großes
Fest, an einer langen Tafel, an der wir uns alle wiedersehen und
mit Jesus Christus feiern. Egal wie du dir und wie ich mir das
Leben bei Gott vorstellen, am Ende tragen mich zwei Worte aus der
Bibel durch dieses Leben bis in meinen Tod.


Gott spricht: ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem
Namen gerufen. Du gehörst zu mir! (Jesaja 43,1)


Und Paulus spricht mir aus der Seele: Denn ich bin gewiss, dass
weder Tod noch Leben… uns scheiden kann von der Liebe Gottes.
(Röm 8,38f)


In einem Punkt gebe ich Danger Dan aber Recht: wir kehren dahin,
wo wir hergekommen sind. Aus Gottes Hand sind wir gekommen. Und
dorthin kehren wir zurück.

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