Autonews vom 13. März 2024

Autonews vom 13. März 2024

Autonews
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 1 Jahr

Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael
Weyland


Thema heute: Sprit sparen ist leichter als
gedacht!


 


 


 


Foto:
GTÜ


Egal, ob Elektroauto oder eines mit Verbrennungsmotor:
Viele Fahrzeuge sind heute ab Werk sehr verbrauchsgünstig
unterwegs. Ein wichtiger Faktor bleibt freilich der Mensch:
Unabhängig von allen Fahrzeugklassen kann der Fahrer viel dazu
beitragen, dass der Strom- oder Treibstoffverbrauch möglichst
niedrig ist. Wir geben einige Tipps der GTÜ Gesellschaft für
Technische Überwachung mbH weiter:


Auf einfache Weise kann jeder feststellen, wie sich die
Fahrweise auf den Treibstoffkonsum auswirkt: Der Bordcomputer
zeigt den Verbrauch an. Wer vor einer typischen Route –
sinnvollerweise ein Mix aus Stadt, Land- und Schnellstraßen – die
Anzeige auf Null stellt, kann nach jeder Fahrt leicht
feststellen, ob eine bewusste Änderung der Fahrweise den
Energieverbrauch tatsächlich senkt.  


Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe ist ein frühes
Hochschalten bereits bei einer Drehzahl von 2.000/min besonders
effizient – auch wenn es ungewohnt sein mag. Danach verläuft die
Fahrt im möglichst höchsten Gang. Das kann selbst in der Stadt
der fünfte oder sechste Gang sein. Kommt vorausschauendes Fahren
hinzu, ist der Effekt besonders deutlich messbar. Also bereits
beim Wahrnehmen einer roten Ampel oder eines nahenden Ortschilds
möglichst wenig bremsen und bei eingelegtem Gang früh vom Gas
gehen.


Foto: GTÜ


Bei vielen Fahrzeugen mit Wandlerautomatik oder
Doppelkupplungsgetrieben lässt sich gezielt ein Fahrmodus wählen.
„Eco“ ist am verbrauchsgünstigsten. Zwar reagiert der Wagen dann
träger beim Tritt aufs Gaspedal als bei „Normal“ oder „Sport“.
Doch der optimierte Verbrauch entschädigt. Und: Motor aus im
Stand, denn: – ein Motor, der nicht läuft, verbraucht auch
nichts. Selbst im Leerlauf sind es immerhin ein halber bis ein
Liter je Stunde. Beträgt die erwartete Standzeit länger als 20
Sekunden und hat der Wagen keine Start-Stopp-Automatik, sollte
der Motor ausgeschaltet werden. Auch energiezehrende Aggregate
wie Klimaanlage, Gebläse, Sitzheizung und andere können den
Verbrauch nach oben treiben.  Mehr Gewicht –
mehr Verbrauch. Schneeketten haben im Sommer ebenso wenig im
Kofferraum verloren wie die Campingausrüstung nach den Ferien
oder noch nicht im Keller verstaute Getränkekisten. Diese
Aufzählung ist übrigens keineswegs abschließend, es gibt noch
viel mehr Möglichkeiten, Sprit zu sparen.


Alle Fotos: GTÜ


 


Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/autonews20240313_kvp.mp3

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15