Ku´damm-Raser-Mord: Opferfamilie leidet auch beim 4. Prozessanlauf - Teil 1
Maximilian Warshitsky über Wut, Trauer,Tränen und wie er die Täter
sieht
25 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit beginnt am 06. Oktober 2020
der inzwischen vierte Anlauf im Ku´damm-Raser-Prozess, der immer
noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist - viereinhalb Jahre nach
dem tragischen und tödlichen Unfall. Während Hamdi H. vom
Bundesgerichtshof (BGH) inzwischen wegen Mordes rechtskräftig zu
einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, steht Marvin N.
jetzt erneut vor einer (anderen) Schwurgerichtskammer des Berliner
Landgerichts. Sein Urteil ist so offen wie noch 2016, als begonnen
wurde, zu ermitteln. Maximilian Warshitsky (39) ist von Beginn des
Verfahrens an als Nebenkläger bei allen Prozessen gegen die beiden
mutmaßlichen Mörder dabei, denn sein Vater Michael war am 01.
Februar 2016 das Opfer bei dem "Stechen" der beiden verurteilten
Raser durch die City West von Berlin. Der 69-jährige Warshitsky
wurde in seinem robusten Jeep bei der Querung einer Kreuzung bei
grünem Ampellicht mit über 150 Stundenkilometern regelrecht von der
Straße geschossen von dem Audi des Hamdi H. (heute 31). Der Senior
fliegt in seinem Auto über 70 Meter weit und kommt auf der
Tauentzienstraße, nahe des KaDeWe, auf dem Dach zum Liegen. Michael
Warshitsky hat keine Chance. An diesem Tag wird auch das bisherige
Leben der beiden Söhne, des um seinen Lebensabend gebrachten
Michael Warshitsky, für immer zerstört. Sohn Maximilian ist es
Vermächtnis und Zeichen der Liebe zu seinem Vater, sich diesem
aufwühlenden Gerichtsverfahren, das für seine Familie weit über die
Grenze des Erträglichen hinausgehe, als Nebenkläger zu stellen.
Maximilian Warshitsky berichtet hier, wie sein Vater seiner Familie
fehlt, wie entwurzelt, verzweifelt und allein man sich nach einer
Straftat wie dieser jahrelang fühlt, wie wenig man menschliche
Wärme und helfende Unterstützung erlebt, es sei denn, man hat
Familie und/ oder Freunde. Dieser Podcast sollte allenfalls halb so
lang sein. Nach dem Interview entschied ich, das Gespräch mit
Alexander Warshitsky weitgehend unverändert zu belassen und in zwei
Teilen zu veröffentlichen. Ich hoffe, dass das auf Zustimmung
trifft. Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft mitfühlender und
helfender wird. Der zweite Teil des Podcasts wird am 27. Oktober
2020 veröffentlicht. An diesem Tag wird sich Marvin N. im
Kudamm-Raser -Prozess zu der Tat erklären, kündigte seine
Verteidigung an.
der inzwischen vierte Anlauf im Ku´damm-Raser-Prozess, der immer
noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist - viereinhalb Jahre nach
dem tragischen und tödlichen Unfall. Während Hamdi H. vom
Bundesgerichtshof (BGH) inzwischen wegen Mordes rechtskräftig zu
einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, steht Marvin N.
jetzt erneut vor einer (anderen) Schwurgerichtskammer des Berliner
Landgerichts. Sein Urteil ist so offen wie noch 2016, als begonnen
wurde, zu ermitteln. Maximilian Warshitsky (39) ist von Beginn des
Verfahrens an als Nebenkläger bei allen Prozessen gegen die beiden
mutmaßlichen Mörder dabei, denn sein Vater Michael war am 01.
Februar 2016 das Opfer bei dem "Stechen" der beiden verurteilten
Raser durch die City West von Berlin. Der 69-jährige Warshitsky
wurde in seinem robusten Jeep bei der Querung einer Kreuzung bei
grünem Ampellicht mit über 150 Stundenkilometern regelrecht von der
Straße geschossen von dem Audi des Hamdi H. (heute 31). Der Senior
fliegt in seinem Auto über 70 Meter weit und kommt auf der
Tauentzienstraße, nahe des KaDeWe, auf dem Dach zum Liegen. Michael
Warshitsky hat keine Chance. An diesem Tag wird auch das bisherige
Leben der beiden Söhne, des um seinen Lebensabend gebrachten
Michael Warshitsky, für immer zerstört. Sohn Maximilian ist es
Vermächtnis und Zeichen der Liebe zu seinem Vater, sich diesem
aufwühlenden Gerichtsverfahren, das für seine Familie weit über die
Grenze des Erträglichen hinausgehe, als Nebenkläger zu stellen.
Maximilian Warshitsky berichtet hier, wie sein Vater seiner Familie
fehlt, wie entwurzelt, verzweifelt und allein man sich nach einer
Straftat wie dieser jahrelang fühlt, wie wenig man menschliche
Wärme und helfende Unterstützung erlebt, es sei denn, man hat
Familie und/ oder Freunde. Dieser Podcast sollte allenfalls halb so
lang sein. Nach dem Interview entschied ich, das Gespräch mit
Alexander Warshitsky weitgehend unverändert zu belassen und in zwei
Teilen zu veröffentlichen. Ich hoffe, dass das auf Zustimmung
trifft. Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft mitfühlender und
helfender wird. Der zweite Teil des Podcasts wird am 27. Oktober
2020 veröffentlicht. An diesem Tag wird sich Marvin N. im
Kudamm-Raser -Prozess zu der Tat erklären, kündigte seine
Verteidigung an.
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