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Beschreibung
vor 16 Jahren
1980 war die hannöversche nordstadt das zentrum des universums. die
39 clocks und umfeldiges propagandierten und verkunstelten die
weltenrevolution: kurz ganz kurz am anderen ufer, beim
altstadtschützenfest, in laatzen, an der lister meile und unterm
schwanz war ich sogar selbst kurz mit dabei. ach hannover: von mir
aus: verden und bremen waren damals (1976-1981) deutlich
spasnnender für mich als die nordstadt-nigger. doch dennoch: man
hat sich gegenseitig tja wahrgenommen. auf eno, sparks, bowie, cale
und iggy konnten wir uns alle einigen: die verschiedenen
wahrnehmungen zogen dann danach durch die republik. jedenfalls: die
39 clocks begaben sich während dieser zeit auf einen anderen
beschleunigungsstreifen als wir: die sprachen wurden verschieden.
erst später: nach der erforschung abgelegenster randgebiete (mij,
the shaggys, the shaggs, rasputin, the velvet illusions und
entsprechende hampeleien) kamen wir uns wieder näher und blieben
uns fremd: offensiv fremd: bekennend fremd: da kein mensch anderen
menschen nahe sein kann ohne zu lügen. später, viel später (wir
reden von 1995 oder 2005) hat man sich haben wir uns
zusammentelefoniert; und noch später (wir reden von heutzutage)
kamen sozusagen e-mails in homöopathischen dosen hinzu: so ist es
gut und so soll es sein. keiner lügt sich: keiner verbiegt sich.
zwei bis acht erwachsene über fünfzig, die sich gelassen: sich
selbst seiend geben und die je anderen mit abstand mit abständen
auch. und warum erzähle ich euch diesen unfug? - weil nämlich weil
die 39 clocks zwei neue platten veröffentlicht haben: beide sperrig
und nicht liebenwert: das spricht dafür. weil mussichesechterklären
die 39 clocks nie liebenswert und immer sperrig waren und sind.
(jonny passt von seinem baum aus auf mich auf; moey hat durchfall
und hat sich zurückgezogen): im nächsten absatz kommen wir zum
thema zurück: hier jedenfalls nicht. egal was ich jetzt sage: kauft
KAUFT die beiden cds, von denen ich im folgenden spreche: kauft
sie: es gibt nichts besseres (zur zeit): und also: die 39 clocks
also haben also zwei neue platten veröffentlicht: also: die eine
zoned bei de stijl: die andere pain it dark bei bureau-b. beide
platten finde ich gut, aber nicht besonders gut sondern: notwendig
und endlich da! aber eigentlich hätte ich die dinger anders
gemacht. wieso und was? also: zoned ist eine
rückwärts-chronologische zusammenstellung der vier
langspielplatten: mit einem schwerpunkt auf der frühen bis sehr
frühen zeit: lahm am anfang (issotatsächlich!!) gut in der mitte
und göttlich je früher je früher je göttlicher. die erste single
der 39 clocks ist zwar nicht insgesamt das beste werk: aber hier.
und schwach heisst nicht schwach sondern schwach im gesamtwerk der
39 clocks: und wenn es schwächelt überragt es doch alle in der zeit
und alles in der zeit. und so auch die zweite platte: pain it dark:
die erste platte der 39 clocks angereichert mit einem bis dato
unveröffentlichten stück von 1978. wunderbar: die musik der 39
clocks ist es bei beiden platten nicht, die mich abständig werden
lässt: sondern die kompilation: die zusammenstellung: da sind, ob
man mich jetzt mag oder nicht, da sind chancen vertan worden; das
hätte man besser machen können und besser machen müssen: die
zoned-kompilation hätte gut & gerne noch die sampler-stückchen
aufnehmen können; pain it dark wäre mit ähnlichem und
unveröffentlichem gut ergänzt gewesen. das muss besser werden: und
verdammtnochmal: wenn dann die endendgültige fünf-cd-box mit dem
gesamtwerk der 39 clocks veröffentlicht werden soll: dann bitte
fragt martin, matthias oder mich vorher: auch wenn wir sonst nur
wenig wissen: von den 39 clocks haben wir ahnung. jedenfalls
scheissegal: kauft beides: your only chance im moment to get
halfwegs an überblick auf das werk der 39 clocks: der rest ist
irgendwo völlig unsexy irgendwo im www downloadbar: ohne haptik,
ohne cover: ungeil. sollen wir das jetzt mal so veröffentlichen????
und jetztnocheins: zu sehen gibt es mehr nebenan in der
spurensicherung: zu hören gibt es hier (und jetzt) ein stückchen
musik, das die 39 clocks etwa 1983 unter dem namen alice dee
aufgenommen haben. seems like i can´t lsd you mind. |>> alice
dee - call of war
39 clocks und umfeldiges propagandierten und verkunstelten die
weltenrevolution: kurz ganz kurz am anderen ufer, beim
altstadtschützenfest, in laatzen, an der lister meile und unterm
schwanz war ich sogar selbst kurz mit dabei. ach hannover: von mir
aus: verden und bremen waren damals (1976-1981) deutlich
spasnnender für mich als die nordstadt-nigger. doch dennoch: man
hat sich gegenseitig tja wahrgenommen. auf eno, sparks, bowie, cale
und iggy konnten wir uns alle einigen: die verschiedenen
wahrnehmungen zogen dann danach durch die republik. jedenfalls: die
39 clocks begaben sich während dieser zeit auf einen anderen
beschleunigungsstreifen als wir: die sprachen wurden verschieden.
erst später: nach der erforschung abgelegenster randgebiete (mij,
the shaggys, the shaggs, rasputin, the velvet illusions und
entsprechende hampeleien) kamen wir uns wieder näher und blieben
uns fremd: offensiv fremd: bekennend fremd: da kein mensch anderen
menschen nahe sein kann ohne zu lügen. später, viel später (wir
reden von 1995 oder 2005) hat man sich haben wir uns
zusammentelefoniert; und noch später (wir reden von heutzutage)
kamen sozusagen e-mails in homöopathischen dosen hinzu: so ist es
gut und so soll es sein. keiner lügt sich: keiner verbiegt sich.
zwei bis acht erwachsene über fünfzig, die sich gelassen: sich
selbst seiend geben und die je anderen mit abstand mit abständen
auch. und warum erzähle ich euch diesen unfug? - weil nämlich weil
die 39 clocks zwei neue platten veröffentlicht haben: beide sperrig
und nicht liebenwert: das spricht dafür. weil mussichesechterklären
die 39 clocks nie liebenswert und immer sperrig waren und sind.
(jonny passt von seinem baum aus auf mich auf; moey hat durchfall
und hat sich zurückgezogen): im nächsten absatz kommen wir zum
thema zurück: hier jedenfalls nicht. egal was ich jetzt sage: kauft
KAUFT die beiden cds, von denen ich im folgenden spreche: kauft
sie: es gibt nichts besseres (zur zeit): und also: die 39 clocks
also haben also zwei neue platten veröffentlicht: also: die eine
zoned bei de stijl: die andere pain it dark bei bureau-b. beide
platten finde ich gut, aber nicht besonders gut sondern: notwendig
und endlich da! aber eigentlich hätte ich die dinger anders
gemacht. wieso und was? also: zoned ist eine
rückwärts-chronologische zusammenstellung der vier
langspielplatten: mit einem schwerpunkt auf der frühen bis sehr
frühen zeit: lahm am anfang (issotatsächlich!!) gut in der mitte
und göttlich je früher je früher je göttlicher. die erste single
der 39 clocks ist zwar nicht insgesamt das beste werk: aber hier.
und schwach heisst nicht schwach sondern schwach im gesamtwerk der
39 clocks: und wenn es schwächelt überragt es doch alle in der zeit
und alles in der zeit. und so auch die zweite platte: pain it dark:
die erste platte der 39 clocks angereichert mit einem bis dato
unveröffentlichten stück von 1978. wunderbar: die musik der 39
clocks ist es bei beiden platten nicht, die mich abständig werden
lässt: sondern die kompilation: die zusammenstellung: da sind, ob
man mich jetzt mag oder nicht, da sind chancen vertan worden; das
hätte man besser machen können und besser machen müssen: die
zoned-kompilation hätte gut & gerne noch die sampler-stückchen
aufnehmen können; pain it dark wäre mit ähnlichem und
unveröffentlichem gut ergänzt gewesen. das muss besser werden: und
verdammtnochmal: wenn dann die endendgültige fünf-cd-box mit dem
gesamtwerk der 39 clocks veröffentlicht werden soll: dann bitte
fragt martin, matthias oder mich vorher: auch wenn wir sonst nur
wenig wissen: von den 39 clocks haben wir ahnung. jedenfalls
scheissegal: kauft beides: your only chance im moment to get
halfwegs an überblick auf das werk der 39 clocks: der rest ist
irgendwo völlig unsexy irgendwo im www downloadbar: ohne haptik,
ohne cover: ungeil. sollen wir das jetzt mal so veröffentlichen????
und jetztnocheins: zu sehen gibt es mehr nebenan in der
spurensicherung: zu hören gibt es hier (und jetzt) ein stückchen
musik, das die 39 clocks etwa 1983 unter dem namen alice dee
aufgenommen haben. seems like i can´t lsd you mind. |>> alice
dee - call of war
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