Folge 45 - Yoko Rödel über "Frauen im Handwerk"

Folge 45 - Yoko Rödel über "Frauen im Handwerk"

38 Minuten

Beschreibung

vor 3 Jahren
Yoko hat Architektur studiert, kommt aus Deutschland und wie sie
selber sagt: „Ich kam für das Studium hierher und bin hängen
geblieben“. An Wien liebt sie „den grindigen Glanz und Gloria und
dass man die Monarchie noch riechen kann“. Im Architektur-Studium
ist sie in den Journalismus hineingewachsen. Grund dafür sind auch
ihre Erfahrungen im Berufsfeld Architektur: „Die Architektur ist
eine männerdominierte Branche, ich habe gemerkt, es ermüdet mich
und ich bin nicht ich selbst“. In ihrer Onlineserie „Frauen im
Handwerk“ spricht sie mit Frauen unterschiedlichen Alters, um die
Rolle der Frau in dieser auch männerdominierten Branche, zu
beleuchten. Frauen sind eher im Tischlerhandwerk vertreten. Yoko:
„Da ist auch noch sehr viel Luft nach oben“. Laut WKO-Studie sind
nur 19,2 % der Frauen im Handwerk berufstätig. Auf meine Frage an
Yoko, wieso das so ist, meint sie: „Ich denke, dass da immer noch
alte Klischees greifen. Viele, wenn sie an einen Tischler denken,
dann sehen sie einen gestandenen Mann und nicht eine junge Frau,
die alleine eine Küche baut“. Ich spreche mit Yoko auch über ihre
persönliche Einstellung zum Feminismus und zur Rolle der Frau in
der Gesellschaft. In Bezug auf Feminismus hat sie eine ganz klare
Aussage: „Was ich auf jeden Fall unterstütze, dass sich Frauen und
Männer auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam einen Weg gehen dürfen,
wie sie sich beide gleichermaßen, in dieser Welt ebenbürtig
wiederfinden. Es gibt noch viel interessantes in dieser
Podcast-Folge zu hören.

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