Podcaster
Episoden
09.04.2026
59 Minuten
In der neuen Podcastfolge spreche ich mit Dr. Freeman im Hotel Imperial. Die Idee dazu entstand ganz spontan: Am 8. März war ich mit einer Freundin vor einer Veranstaltung im Musikverein in der Hotelbar, als ich Dr. Freeman dort sah. Ich habe sie einfach angesprochen und sie hat tatsächlich Ja gesagt. Die jüdische Geschichte hat mich immer sehr betroffen gemacht. Dr. Freeman steht als Jüdin in der Öffentlichkeit und teilt ihre „Überlebensgeschichte“. Es ist mir eine große Ehre, dass sie in meinem Podcast erzählt, wie sie diese Zeit erlebt hat und wie sie es geschafft hat, trotz allem ein erfülltes Leben zu führen. Besonders interessant fand ich, dass sie schauspielerische Ambitionen hatte und welche Rolle ihr Mann dabei gespielt hat, dass sie diesen Weg nicht weiterverfolgt hat. Trotz ihrer feministischen Einstellung. Spannend ist auch, warum sie Psychoanalytikerin geworden ist, obwohl sie ursprünglich Politik studieren wollte. Was ich diesmal auch sehr genossen habe: Meine Tochter Julia hat mich unterstützt. Sie hat die Fotos gemacht und darauf geachtet, dass die Hintergrundgeräusche nicht allzu laut wurden. Ein weiterer schöner Moment ist der, wenn sie eine Stelle von Shakespeare rezitiert. Besonders berührt hat mich Dr. Freemans Art zu leben. Ihr Leitsatz: „Wenn es besser für die Welt ist, dann tu es für die Welt.“ Vieles hat Dr. Freeman schon an anderer Stelle erzählt. In diesem Podcast teilt sie Themen, die ihr noch nicht kennt.
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26.03.2026
45 Minuten
Frauen im Sport brauchen Sichtbarkeit und genau dafür setzt sich Katharina Leder ein. Sie ist die Gründerin von „leMove“, der ersten Sportagentur in Österreich, die sich ausschließlich für Sportlerinnen einsetzt. Im Podcast sprechen wir darüber, warum Frauen im Sport trotz großartiger Leistungen oft unsichtbar bleiben. Katharina erzählt, wie ihr emanzipierter Hintergrund sie geprägt hat. Sie berichtet, wie sie ihre Begeisterung für Sport entdeckte und warum sie sich entschied, Sportmanagement zu studieren. Außerdem erzählt sie von ihren Erfahrungen mit Nachwuchs-Teams, ehrenamtlicher Arbeit und Projekten, die ihr die Augen geöffnet haben. „Ich habe erkannt: Sportlerinnen werden oft unsichtbar gemacht und das wollte ich ändern.“ In der Folge geht es um die Herausforderungen von Sportlerinnen: Finanzierung, Sponsoring, Medienpräsenz und wie man diese Hürden erfolgreich meistert. Katharina erzählt uns, wie sie Athletinnen coacht, ihnen Selbstbewusstsein und Tools für Personal Branding vermittelt und sie so befähigt, langfristig unabhängig und sichtbar zu sein. Ein inspirierendes Gespräch über Frauenpower im Sport, die Bedeutung von Medien und Sponsoren und die Vision, dass jede Sportlerin die Chancen bekommt, die sie verdient. Für alle, die hinter die Kulissen des Frauensports blicken wollen und neugierig sind, wie man Gleichstellung in der Praxis umsetzt, ist diese Folge ein Muss.
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16.10.2025
34 Minuten
Wie fühlt es sich an, wenn man in einer Branche startet, in der die Vorbilder fehlen und trotzdem weitermacht, weil man spürt, dass Veränderung möglich ist? In der neuen Folge von Frauenstimmeninterviewpodcat spreche ich mit Julia Pamina Reithmayr, Videoproduzentin, Unternehmerin und Gründerin von Pamina Films. Julia macht FLINTA* geführte Unternehmen sichtbar und schafft mit ihrer Arbeit Räume, in denen Menschen sich zeigen dürfen, wie sie sind. Räume, die sicher sind. Räume, die Mut machen. Wir sprechen über Widerstände und den eigenen Druck und das Fehlen von Vorbildern, das sie dazu inspiriert hat, selbst eines zu werden. Über Netzwerke als Quelle der Stärke und über die Frage, wie wir Safe Spaces schaffen, vor der Kamera, in der Arbeit, im Leben. Julia betont: „Ich wünsche mir, dass Safe Spaces keine Ausnahme mehr sind, sondern die Norm.“ Mit Pamina Films zeigt Julia, wie kraftvoll es ist, wenn FLINTA ihre Geschichten selbst erzählen, in Bildern, die echt sind, nahbar und politisch. Denn Sichtbarkeit bedeutet mehr als Reichweite. Sie bedeutet Teilhabe, Repräsentation und Veränderung. Mit Pamina Films schafft Julia nicht nur Bilder, sondern auch Bewusstsein für Gleichberechtigung, Vielfalt und die Kraft, sich zu zeigen, so wie man ist. Eine Folge über Mut, Sichtbarkeit und die Vision einer gerechteren Medienwelt.
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06.08.2025
35 Minuten
Schon als Kind malte Monika Göttinnen an ihre Kinderzimmerwand. Sie suchte nach weiblicher Kraft, nach etwas, das in Schulbüchern nicht vorkam. Frau sein bedeutet für sie heute: „Meinem inneren Ruf folgen und meiner Seele Freiraum geben.“ Monika ist Künstlerin, Jazzsängerin, Mutter und Feministin. Sie hat Jazz studiert, ist autodidaktische Malerin, Workshopgeberin und geht ihren eigenen Weg. Seit über 20 Jahren erschafft sie Kunst, die berührt, aufrüttelt und Raum gibt für Stille und Rausch. Feminismus ist für sie ein Lebensprinzip: „Wenn einen etwas stört, nicht ruhig bleiben.“ Sie spricht offen über die Unsichtbarkeit von Müttern im Kunstsystem: „Ohne Kinderbetreuung können Künstlerinnen nicht sichtbar sein.“ Einen Markt, der Männer bevorzugt und über fehlende Netzwerke für Frauen. Trotz aller Erwartungen blieb Monika sichtbar. Ob es der Satz „Du brauchst dein Atelier eh nicht mehr“ in der Familie war, oder Galerien die lieber auf vermeintliche Sicherheit setzen, sie bleibt unbeirrt und sagt klar und selbstbewusst: „Ich will Künstlerin sein.“ In ihrer Kunst thematisiert sie nicht nur Ungleichheit, sondern lebt kreative Selbstbestimmung. „Ich mache keine Porträts. Ich bleibe mir treu.“ Zwischen Jazz und Farbe, zwischen Struktur und Freiheit hat sie immer Musik im Kopf und singt manchmal beim Malen. Ihr Ziel: „Ich möchte mit meiner Kunst Resonanz erzeugen. Kunst für ganz normale Menschen machen.“ Ihre Botschaft an andere Frauen: „Such dir Mentorinnen. Lass dich nicht stressen von Social Media. Frag dich: Was für eine Künstlerin willst du sein?“ Und wenn sie Kulturministerin wäre? „Ich würde die unabhängige Szene fördern und bei den Großen sparen.“ Neugierig, wie man mit Farbe und Haltung selbstbestimmt den eigenen Weg geht? Hör rein in die neue Folge.
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10.07.2025
53 Minuten
DJane sein als Mama? In der Nacht arbeiten, wenn das Kind schläft? Eli macht’s und das ist erst der Anfang ihrer Geschichte. Sie hat einiges zu erzählen. Wie kommt man von Philosophie zu Partynächten? Wie legt man auf, wenn das Kind schläft? Und warum wird sie manchmal komisch angeschaut, nur weil sie eine Frau ist? In dieser Folge spricht Eli über Beats, Kind und Barrieren: „Ich bin Unternehmerin, Ehefrau, Mama und auch einfach ich.“ Außerdem erzählt Eli warum sie andere Frauen dazu ermutigen will, in der Musikbranche Fuß zu fassen und sich selbständig zu machen. Und ihr hört, wie sie mit Vorurteilen umgeht, warum Philosophie ihr Mindset prägt und wie sie ihre Vision von Gleichberechtigung lebt. „Wenn mir jemand sagt: Das geht nicht, dann probier ich’s.“ Hört euch an was sie antreibt. Wie sie sich durchsetzt. Und was du dir von ihr abschauen kannst.
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast geht es um die Sichtbarkeit von Frauen, um
Gleichstellung, um Expert*innenwissen und um Themen die
inspirieren, Mut machen und zeigen, was möglich ist.
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