Der Golem, wie er seine Filmmusik bekam

Der Golem, wie er seine Filmmusik bekam

2. November 1920
6 Minuten
Podcast
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Der Podcast mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Welt vor hundert Jahren

Beschreibung

vor 5 Jahren
Vor einigen Monaten berichtete in unserem Podcast ein Filmkritiker
von den Dreharbeiten zu Paul Wegeners Film „Golem, wie er in die
Welt kam“ in den aufwändigen expressionistischen Bauten von Hans
Pölzig auf dem Tempelhofer Feld. Am 29. Oktober feierte der fertige
Film im Ufa Palast am Zoo seine Premiere und wurde in der Folge zu
einem der erfolgreichsten deutschen Stummfilme im In- und Ausland.
Nicht nur die Kulissen, die Schauspielleistungen machen den Film
besonders, sondern auch eine eigens für den Film komponierte
Filmmusik. Wurden frühere Stummfilme in der Regel von kleinen
Orchestern oder einem Pianisten mit bereits bekannten Musikfetzen,
die zu der im Film dargestellten Emotion passen sollten, begleitet,
zeigt sich an der aufwändigen Komposition für den Golem der
Anspruch des Films, als ein vollwertiges Kunstwerk anerkannt zu
werden. Dies schlägt sich auch in der Filmkritik in der Vossischen
Zeitung vom 2. November nieder, in der beinahe 50 Prozent des
Artikels der Filmmusik gewidmet sind. Es liest Frank Riede.

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