Das Hauptziel der vorliegenden Dissertation war die Untersuchung
des Einflusses der präfrontalen Gleichstromstimulation (tDCS) auf
die mögliche Modulation kortikaler Netzwerke. Grundlage dieser
kumulativen Dissertation sind die Publikationen: - Keeser D,
Padberg F, Reisinger E, Pogarell O, Kirsch V, Palm U, Karch S,
Möller HJ, Nitsche MA, Mulert C. Prefrontal direct current
stimulation modulates resting EEG and event-related potentials in
healthy subjects: a standardized low resolution tomography
(sLORETA) study. Neuroimage. 2011 Mar 15;55(2):644-57. - Keeser D,
Meindl T, Bor J, Palm U, Pogarell O, Mulert C, Brunelin J, Möller
HJ, Reiser M, Padberg F. Prefrontal Transcranial Direct Current
Stimulation Changes Connectivity of Resting-State Networks during
fMRI. Journal of Neuroscience. 2011 Oct 26;31(43):15284-93. Beide
Studien wurden doppelt-verblindet und plazebo-kontrolliert
durchgeführt. In den Arbeiten wird mit zwei unterschiedlichen
Verfahren, einem neurophysiolo-gischen Ruhe- und einem aktiven
Gedächtnistestparadigma (EEG), sowie mit einer funktionellen
Konnektivitäts-Magnetresonanztomographie (fcMRT) nachgewiesen, dass
präfrontale tDCS kortikale Netzwerke moduliert. Diese Ergebnisse
sollen hier wiedergegeben und diskutiert werden. Die Verteilung,
Ausrichtung und das Aus-maß der auf tDCS beruhenden Effekte auf die
Gehirnphysiologie sind bisher wenig erforscht. Die Erarbeitung
weiterer spezifischer Hypothesen bezüglich der
neuro-physiologischen Wirkung von präfrontaler tDCS ist
entscheidend, um Hinweise auf künftige experimentelle und
therapeutische tDCS-Anwendungen zu erhalten.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.