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Beschreibung
vor 5 Jahren
»Bin im Stress«, »Hab keine Zeit« – diese Klagen und Lamentieren
schallt einem überall als Echo kollektiver Überlastung entgegen.
Die Mehrheit in unserer Gesellschaft leidet unter dem bedrängenden
Gefühl, all den Dingen, die es zu erledigen gilt, ständig
hinterherzuhecheln. Und dennoch: Zeitnot ist in unserer
Gesellschaft auch zu einem Statussymbol geworden. Für Erfolgreiche
und die, die es werden wollen. Ich hetze, also bin ich – und zwar
nützlich, lautet unsere Form der Selbstvergewisserung.
Verlorengegangen sind dabei unsere Fähigkeiten zu Muße, Müßiggang
und Erfahrungen des Glücks beim Nichtstun. Der Essay über die Muße
als „Kulturtechnik“ mit langer Tradition stammt von dem bekannten
Zeitforscher Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler. Sprecher ist Werner
Härtl.
schallt einem überall als Echo kollektiver Überlastung entgegen.
Die Mehrheit in unserer Gesellschaft leidet unter dem bedrängenden
Gefühl, all den Dingen, die es zu erledigen gilt, ständig
hinterherzuhecheln. Und dennoch: Zeitnot ist in unserer
Gesellschaft auch zu einem Statussymbol geworden. Für Erfolgreiche
und die, die es werden wollen. Ich hetze, also bin ich – und zwar
nützlich, lautet unsere Form der Selbstvergewisserung.
Verlorengegangen sind dabei unsere Fähigkeiten zu Muße, Müßiggang
und Erfahrungen des Glücks beim Nichtstun. Der Essay über die Muße
als „Kulturtechnik“ mit langer Tradition stammt von dem bekannten
Zeitforscher Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler. Sprecher ist Werner
Härtl.
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