Der Taufschein Amerikas oder die meistgesuchte Karte der Welt

Der Taufschein Amerikas oder die meistgesuchte Karte der Welt

27 Minuten

Beschreibung

vor 3 Jahren

Wer Amerika wann entdeckt hat, ist kein Geheimnis. Doch welcher
Irrtum hat dazu geführt, dass der Kontinent ganz offensichtlich
nicht nach seinem Entdecker Christoph Kolumbus benannt wurde und
welche Rolle spielt die Vorarlberger Montfortstadt Feldkirch in
diesem Zusammenhang?  

Diese spannende Geschichte, die gleichzeitig ein
Seefahrerabenteuer und ein Meilenstein der historischen
Kartographie ist und darüber hinaus von einem 380 Jahre langen
Dornröschenschlaf erzählt, faltet Dr. Philipp Schöbi im Gespräch
mit Frauke Kühn in der Radetzkystrasse 1 auf. Der Mathematiker,
der mit einer großen Lieben zur Literatur und einem
unerschütterlichen Forschergeist ausgestattet ist, bahnt einen
Weg durch die Irrtümer und Annahmen des 15. Jahrhunderts, die zur
Entdeckung und Benennung Amerikas geführt haben. Er erzählt von
Zufällen und fraglichen Ereignissen, die den Lauf der Geschichte
bestimmt haben, und nimmt uns mit auf eine Odyssee von Amerika
bis ins Vorarlberger Unterland. Er erzählt von dem allerersten
schriftlichen Beleg Amerikas und davon, wie die neue Welt
erstmals aufs Papier kam. Ein Papier das knapp 400 Jahre wie vom
Erdboden verschluckt schien und Anfang des 20. Jahrhunderts von
Pater Josef Fischer der Stella Matutina in Feldkirch als
Sensationsfund wieder aufgestöbert wurde.


Vielen Dank für das feine Gespräch, Philipp Schöbi!


Schöbi, Philipp: „Die Wiederentdeckung von Amerikas Taufschein –
Wie ein Pater der Stella Matutina, Josef Fischer SJ, die längst
verschollene Geburtsurkunde Amerikas wiederfand“, in: Montfort,
Zeitschrift für Geschichte Vorarlbergs, 74. Jahrgang, Band 2,
Studien Verlag 2022, S. 55-80.

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