Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 8 Jahren
Über das Erben, Hunger und Gier
Klar, wenn die Eltern sterben - oder andere nahe Angehörige -
dann ist da erstmal Trauer. Aber die Sache mit dem Erbe lässt
nicht lange auf sich warten. Ob wir wollen oder nicht - wir
müssen uns damit beschäftigen. Egal, ob es am Ende etwas zu
verteilen gibt oder nicht. Und genau an der Stelle gibt es dann
oft Streit zwischen Angehörigen. Aber warum eigentlich? Rita und
Nora haben diesmal die Psychotherapeutin Ulrike Sckaer zu Gast.
Warum wird am Ende eines Lebens eigentlich bilanziert? Lassen
sich Beziehungen da überhaupt einordnen? Wieso klären wir solche
Sachen nicht zu Lebzeiten? Denn eigentlich könnte man doch ganz
nüchtern einfach Dinge verteilen. Nur: So nüchtern ist die
Geschichte eben nicht. Es geht um Emotionen, um Hunger nach
Liebe, um Wut und Gier. Und auch der Generationenvertrag spielt
eine Rolle, wenn es darum geht, das materielle oder emotionale
Erbe zu verteilen.
Ritas Literaturliste:
Bourdieu, Pierre: Ökonomisches Kapital,
kulturelles Kapital, soziales Kapital. In: Kreckel, Reinhard
(Hrsg.): Soziale Ungleichheiten. Soziale Welt, Sonderband 2.
Göttingen: Nomos. 1983.
Brumlik, Micha: Zurückhaltung und Fügung ins
Beschiedene. In: ZDF Nachtstudio (Hrsg.): Tugenden und Laster.
Gradmesser der Menschlichkeit. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2004.
Frost, Ursula: „Generation“. In: Dies. et al.
(Hrsg.): Handbuch der Erziehungswissenschaft. Pädagogik für
eine Moderne im Aufbruch. Band 1. Paderborn: Schöningh. 2008.
Gerarts, Katharina: Familiäre Erziehung aus
Kindersicht. Eine qualitative Studie unter der Berücksichtigung
von Macht in der generationalen Ordnung. Wiesbaden: Springer
VS. 2015.
Hamsun, Knut: Hunger. Übertragen ins Deutsche
von J. Sandmeier und S. Angermann. München: rororo. 1959.
Keese, Christoph: Die Suche nach dem Mehr.
Bescheidenheit und Habgier im globalen Kapitalismus. In: ZDF
Nachtstudio (Hrsg.): Tugenden und Laster. Gradmesser der
Menschlichkeit. A.a.O.
Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst:
Grundzüge der Erziehungskunst (VL 1826). In: Winkler, Michael/
Jens Brachmann (Hrsg.): Kommentierte Studienausgabe. Texte zur
Pädagogik. Band 2. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2000.
Ziegler, Jean: Gier gegen Vernunft. In: ZDF
Nachtstudio (Hrsg.): Tugenden und Laster. Gradmesser der
Menschlichkeit. A.a.O.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Klar, wenn die Eltern sterben - oder andere nahe Angehörige -
dann ist da erstmal Trauer. Aber die Sache mit dem Erbe lässt
nicht lange auf sich warten. Ob wir wollen oder nicht - wir
müssen uns damit beschäftigen. Egal, ob es am Ende etwas zu
verteilen gibt oder nicht. Und genau an der Stelle gibt es dann
oft Streit zwischen Angehörigen. Aber warum eigentlich? Rita und
Nora haben diesmal die Psychotherapeutin Ulrike Sckaer zu Gast.
Warum wird am Ende eines Lebens eigentlich bilanziert? Lassen
sich Beziehungen da überhaupt einordnen? Wieso klären wir solche
Sachen nicht zu Lebzeiten? Denn eigentlich könnte man doch ganz
nüchtern einfach Dinge verteilen. Nur: So nüchtern ist die
Geschichte eben nicht. Es geht um Emotionen, um Hunger nach
Liebe, um Wut und Gier. Und auch der Generationenvertrag spielt
eine Rolle, wenn es darum geht, das materielle oder emotionale
Erbe zu verteilen.
Ritas Literaturliste:
Bourdieu, Pierre: Ökonomisches Kapital,
kulturelles Kapital, soziales Kapital. In: Kreckel, Reinhard
(Hrsg.): Soziale Ungleichheiten. Soziale Welt, Sonderband 2.
Göttingen: Nomos. 1983.
Brumlik, Micha: Zurückhaltung und Fügung ins
Beschiedene. In: ZDF Nachtstudio (Hrsg.): Tugenden und Laster.
Gradmesser der Menschlichkeit. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2004.
Frost, Ursula: „Generation“. In: Dies. et al.
(Hrsg.): Handbuch der Erziehungswissenschaft. Pädagogik für
eine Moderne im Aufbruch. Band 1. Paderborn: Schöningh. 2008.
Gerarts, Katharina: Familiäre Erziehung aus
Kindersicht. Eine qualitative Studie unter der Berücksichtigung
von Macht in der generationalen Ordnung. Wiesbaden: Springer
VS. 2015.
Hamsun, Knut: Hunger. Übertragen ins Deutsche
von J. Sandmeier und S. Angermann. München: rororo. 1959.
Keese, Christoph: Die Suche nach dem Mehr.
Bescheidenheit und Habgier im globalen Kapitalismus. In: ZDF
Nachtstudio (Hrsg.): Tugenden und Laster. Gradmesser der
Menschlichkeit. A.a.O.
Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst:
Grundzüge der Erziehungskunst (VL 1826). In: Winkler, Michael/
Jens Brachmann (Hrsg.): Kommentierte Studienausgabe. Texte zur
Pädagogik. Band 2. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2000.
Ziegler, Jean: Gier gegen Vernunft. In: ZDF
Nachtstudio (Hrsg.): Tugenden und Laster. Gradmesser der
Menschlichkeit. A.a.O.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weitere Episoden
1 Stunde 6 Minuten
vor 2 Wochen
1 Stunde 5 Minuten
vor 1 Monat
1 Stunde 8 Minuten
vor 2 Monaten
1 Stunde 17 Minuten
vor 3 Monaten
1 Stunde 28 Minuten
vor 4 Monaten
Abonnenten
Siegen
Fürth
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.