Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Jahren
Kein Job, keine Beziehung, keine Reiseerfahrung – und
trotzdem 831 Kilometer zu Fuß durch Nordspanien. Johannes Thon
wanderte 2019 den Camino del Norte und brauchte fast vier Jahre,
um darüber zu schreiben. Sein Buch ist kein Abenteuerreport –
sondern ein ehrliches Tagebuch über Angst, Kontrollverlust und
die Frage: Wie findet man seinen eigenen Weg?
Was dich in dieser Folge erwartet
Johannes Thon saß in einer Bibliothek in Leipzig, starrte aus dem
Fenster und war unzufrieden – bis er zufällig auf Hape Kerkelings
Hörbuch stieß. Zwei Jahre später war seine Beziehung vorbei, sein
Job weg, sein Zuhause aufgelöst. Was für viele das Ende wäre, war
für ihn der Start: mit einer selbst gesägten Gardinenstange als
Wanderstab, vegan, ohne Zelt und mit so gut wie keiner
Reiseerfahrung. In dieser Folge spricht er über die Nächte im
Freien, einen Satz eines Fremden im Supermarkt, der alles
veränderte – und warum Santiago erst durch die Augen zweier
Mexikaner zur echten Ankunft wurde.
Das sind die Highlights der Folge
Der Auslöser – Hape Kerkeling, eine Bibliothek und
ein Moment totaler Unzufriedenheit: Wie aus einer Idee ein
831-Kilometer-Plan wurde
Der Null-Null-Null-Moment – Kein Job, keine
Beziehung, kein Zuhause: Warum das die idealen – wenn auch
schmerzhaften – Startbedingungen waren
Camino del Norte statt Hauptroute – Was den
weniger bekannten Nordweg wirklich ausmacht: raues Terrain,
Herbergen-Rennerei und 5 Euro pro Nacht für 50-Bett-Schlafsäle
Angst als roter Faden – Kein Zelt, kein
Schlafplatz – wie Johannes gelernt hat, dass Grenzen sich nur
verschieben, wenn man ihnen begegnet
„The people are the teacher" – Ein Flüstersatz
eines Fremden im Supermarkt, eine Mitpilgerin namens Nele und
warum die wichtigsten Momente nie die geplanten sind
️ Santiago: Erst Pappmodell, dann Riesenfest – Wie
zwei Mexikaner ihm zeigten, was er gerade geleistet hatte
️ 4 Jahre, ein leergeplündertes Konto, ein Buch –
Wie aus dem Camino ein Buchprojekt wurde, das alles kostete – und
trotzdem richtig war
„Der Rucksack war nie mein Zuhause" – Was dieser
Satz wirklich bedeutet: Sicherheit entsteht nicht durch Gepäck,
sondern durch die Konfrontation mit sich selbst
Das beste Zitat der Folge„Ich muss am Morgen noch nicht wissen, wo
ich am Abend schlafe. Ohne den Jakobsweg hätte ich mich das nie
getraut. Niemals."— Johannes Thon
Über Johannes Thon
Johannes Thon ist Buchautor aus Leipzig. Vor dem Jakobsweg hatte
er kaum Reiseerfahrung – danach schrieb er fast vier Jahre lang
an seinem ersten Buch. „Der Rucksack war nie mein Zuhause"
erschien im Conbook Verlag, ist in 45 Kapitel gegliedert – eines
pro Pilgertag – und ist kein klassischer Reisebericht, sondern
ein ehrliches Tagebuch über Ängste, Naivität und Selbstvertrauen.
Den Wanderstab – eine selbst gesägte Gardinenstange – schenkte er
am Flughafen Santiago zwei Pilgerinnen, die gerade erst
aufbrachen.
Johannes' Buch
„Der Rucksack war nie mein Zuhause: Wahrheiten und
andere Irrtümer meines Jakobsweges" – 45 Kapitel, 45
Pilgertage, eine Geschichte über Mut, Angst und den eigenen Weg
Links aus dieser Folge
Johannes Thon auf Instagram
️ „Das Leben wird umso leichter, je kleiner die
Erwartungen sind" – Andreas Brendt
️ „Mit Ärzte ohne Grenzen ein Krankenhaus im Kongo
bauen" – Robert Kösch
️ „Wie ich meine Komfortzone verlassen musste und auf
Bali ein neues Leben begann" – Tanja Hummel
Hat dir diese Folge gefallen?
Bewerte „Mehr Mut zum Glück" auf Spotify oder Apple
Podcasts – es dauert nur 10 Sekunden und hilft uns enorm!
Teile diese Folge mit jemandem, der gerade an einem Wendepunkt
steht und nicht weiß, welchen Weg er einschlagen soll.
„Mehr Mut zum Glück" erscheint regelmäßig mit Gästen, die zeigen:
Glück ist kein Zufall – es ist eine Entscheidung.
Alle Folgen hier: pod.link/1515291394
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weitere Episoden
1 Stunde 5 Minuten
vor 2 Wochen
1 Stunde 15 Minuten
vor 2 Monaten
1 Stunde 12 Minuten
vor 6 Monaten
1 Stunde 4 Minuten
vor 7 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.