Wie geht es mit Fridays for Future weiter?
vor 5 Jahren
Am 25. September findet der nächste globale Streiktag für das Klima
von Fridays For Future statt. Die Beschränkungen durch die
Corona-Pandemie hat die jungen Aktivisten seit Monaten nahezu
völlig aus der zuvor erarbeiteten medialen Sichtbarkeit rausgedrän
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Episode 002
Die Gefahr des Klimawandels ist keine neue Erkenntnisse und das
Pariser Klimaschutzabkommen ist das Ergebnis von vielen Jahren
Diskussion und breiten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Schon
vor 13 Jahren haate selbst Angela Merkel plötzlich medial den Ruf
der „Klimakanzlerin“ und war mit Sigmar Gabriel für schöne Bilder
nach Grönland gereist. Greta Thunberg und Fridays for Future
haben weder die rote Linie der 1,5 Grad Erderwärmung erfunden
noch stellen sie eigene Forderungen, die "nachkarten" und über
die Pariser Beschlüsse hinausgehen. Sie ermahnen vielmehr die
Politiker und andere Entscheider, die längst getätigten und von
195 Ländern ratifizierten Beschlüsse auch umzusetzen und
einzuhalten. Soweit die Fakten. Trotzdem ist es natürlich eine
reale Gefahr, dass die große Sympathie und Unterstützung, die
sich die Aktivisten auch hier in Deutschland erarbeiten konnten,
in Zeichen von Corona, Angst um Arbeitsplätze und der Sorge um
anstehende, zahlreiche Insolvenzen der Unternehmen, schwindet.
Kommunikativ macht Fridays for Future, trotz aller Polarisierung,
vieles richtig. Dennoch wäre es keine völlige Überraschung, wenn
es plötzlich heißt: „Kinder, wir haben jetzt andere Sorgen…“.
Michael Gebert und Oliver Schwartz sortieren dies ein und
debattieren in 20 Minuten ob das letztjährige, heißdiskutierte,
Top-Thema Klimaschutz schon wieder zu einem "Luxusproblem"
degradiert worden ist.
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