Beschreibung
vor 1 Woche
Heute geht es bei Turtlezone Tiny Talks um Diamanten. Oliver
Schwartz und Dr. Michael Gebert reden nicht über Karat oder den
Schliff. Sondern darüber, wie aus einem Stein eine der mächtigsten
Konsum‑Erzählungen der Moderne wurde – und warum diese Erzählung
gerade ein wenig kollabiert. Schon lange bevor eine Werbeagentur „A
Diamond is Forever“ schreibt und Marilyn Monroe „Diamonds Are the
Girls Best Friends“ singt, tragen Mogul‑Herrscher und europäische
Könige schon funkelnde Steine an Turbanen, Kronen, Schwertern. Das
waren jedoch Statussymbole, aber noch kein Massenritual. Der
Diamant am Verlobungsring ist nicht aus der Antike zu uns
durchgerutscht, sondern eine relativ junge Idee. Um 1900
kontrollierte De Beers etwa 90 Prozent der weltweiten
Rohdiamanten‑Produktion. Es wurde mit kartellartiger
Marktverknappung gearbeitet und eine breitgefächerte
Marketing-Kampagne gestartet – mit Beteiligung der
Hollywood-Studios. Die „Central Selling Organization“ kaufte etwa
70 Prozent des weltweiten Schmuck‑Rohdiamanten‑Outputs und steuerte
so die Preise über Lagerhäuser. Und gerade mit der Zielgruppe
junger Paare konnte man sehr effektiv ein Ritual etablieren: Den
Diamantring zur Verlobung. Die ganze Geschichte und warum
Labor-Diamanten und deren Anerkennung als echte Steine zum
Gamechanger wurden, hören Sie in Episode 194 der Turtlezone Tiny
Talks. 38 spannende Podcast-Minuten.
Schwartz und Dr. Michael Gebert reden nicht über Karat oder den
Schliff. Sondern darüber, wie aus einem Stein eine der mächtigsten
Konsum‑Erzählungen der Moderne wurde – und warum diese Erzählung
gerade ein wenig kollabiert. Schon lange bevor eine Werbeagentur „A
Diamond is Forever“ schreibt und Marilyn Monroe „Diamonds Are the
Girls Best Friends“ singt, tragen Mogul‑Herrscher und europäische
Könige schon funkelnde Steine an Turbanen, Kronen, Schwertern. Das
waren jedoch Statussymbole, aber noch kein Massenritual. Der
Diamant am Verlobungsring ist nicht aus der Antike zu uns
durchgerutscht, sondern eine relativ junge Idee. Um 1900
kontrollierte De Beers etwa 90 Prozent der weltweiten
Rohdiamanten‑Produktion. Es wurde mit kartellartiger
Marktverknappung gearbeitet und eine breitgefächerte
Marketing-Kampagne gestartet – mit Beteiligung der
Hollywood-Studios. Die „Central Selling Organization“ kaufte etwa
70 Prozent des weltweiten Schmuck‑Rohdiamanten‑Outputs und steuerte
so die Preise über Lagerhäuser. Und gerade mit der Zielgruppe
junger Paare konnte man sehr effektiv ein Ritual etablieren: Den
Diamantring zur Verlobung. Die ganze Geschichte und warum
Labor-Diamanten und deren Anerkennung als echte Steine zum
Gamechanger wurden, hören Sie in Episode 194 der Turtlezone Tiny
Talks. 38 spannende Podcast-Minuten.
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