Hat politische Kommunikation im Internet ein Detoxing nötig?

Hat politische Kommunikation im Internet ein Detoxing nötig?

vor 5 Jahren
Nach 4 Jahren Donald Trump scheint es mittlerweile selbstverständlich, dass ein Staatschef bevorzugt über Twitter kommuniziert und das in Spitzenzeiten über 50 mal in 2 Stunden. Aber es ist nicht nur der US-Präsident, der Tweets wie ein Weltmeister veröff
20 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Jahren

Episode 007 


Lars Klingbeil sagt: Der nächste Bundestagswahlkampf wird der
"digitalste" überhaupt. Verheißung oder Schreckensbild -
angesichts der digitalen Kampagnen im US-Wahlkampf. Vor vier
Jahren und auch gerade wieder. Spannend ist aber auch, dass den
Plattformen schwere Vorwürfe gemacht werden, der Verbreitung von
Fake News und Hass-Posting Vorschub zu leisten - aber die Debatte
um die Ursachen für die vielen beleidigenden, hetzerischen und
rüden Posts und Kommentare der User vermieden wird. Am Ende
tippen schließlich die Menschen ihr immer aggressiveren und
intoleranteren Meinungen in die Tastatur und nicht ein
Algorithmus oder Marc Zuckerberg. Natürlich haben auch die großen
Plattformen eine Verantwortung, aber die erodierende
Debattenkultur lässt sich zu jedem Thema und auch in regionalen
Foren beobachten. Hier macht man es sicher zu einfach, alles auf
Facebook zu schieben. Und warum wird die Diskussion über
Klarnamen und Anonymität nicht sachlicher geführt. Unsere
Meinungsfreiheit beruht nun gerade nicht darauf, aus der Deckung
scharf zu schießen. Viele Gedanken und Themen für eine spannende
Debatte!
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