Homo Sapiens 2.0 - Horror oder doch eher Heil?
vor 5 Jahren
Mit enormen Investoren-Geldern arbeiten weltweit zahlreiche
Unternehmen an der Forschung zum Homo Sapiens 2.0 - insbesondere in
der Neurotechnologie und an Brain-Machine-Interfaces. Eines der
Unternehmen gehört Elon Musk, der sich durchaus auch über ethis
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Episode 009
Bei Brain-Machine-Interfaces gibt es mehrere Stufen. Wenn es
darum geht mit Hirnströmen querschnittsgelähmten Menschen zu
helfen und Prothesen zu steuern, dann überwiegt der klar
erkennbare Nutzen. Wenn aber mit Hilfe von BMIs das menschliche
Gehirn sozusagen updatefähig wird und die natürliche und
künstliche Intelligenz verschmelzen, dann muss man sich fragen,
ob nicht potenziell ethischen Grenzen überschritten werden.
Unidirektionale BMIs sind keine Zukunftsmusik mehr, also dass
Hirnströme etwas auslösen. Der nächste Schritt ist bidirektional,
also dass das Gehirn auch sensorische Rückmeldungen empfängt. Ein
Patient also merkt, wie stark seine Hand geschlossen ist, man
Muskeln und Sinne spürt und nicht nur Aktionen auslöst. Im
medizinischen Bereich wurden solche Forschungsansätze schon im
beschränkten Umfang eingesetzt und vor allem die invasiven
Methoden getestet. Investoren scheinen aber durchaus Fantasien
für einen Massenmarkt zu haben und der basiert natürlich vor
allem auf nicht-invasiven Methoden oder BMIs, die sich ganz
einfach implantieren oder wie ein Kopfhörer benutzen lassen, der
so starke Signale sendet, dass sie bis ins Gehirn dringen.
Nicht nur Elon Musk, auch Mark Zuckerberg und andere
Tech-Visionäre investieren in Neurotechnologie - allerdings mit
deutlich variierenden Zielen.
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