Ein Soziales Jahr für Alle?
vor 4 Jahren
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich Gedanken über ein
verpflichtendes Soziales Jahr für alle Bürgerinnen und Bürger
gemacht und der Aufschrei war laut und schrill. Ein „Sahnehäubchen
der Unverschämtheit“ urteilt Sascha Lobo und wähnt gar eine
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Episode 089
Viele Jahre nach Abschaffung des Wehrdienstes und -in dem Zuge-
auch des Zivildienstes für junge Männer sind Verwirrung und
Erregung groß: Kann so ein neuer Pflichtdienst überhaupt rechtens
sein? Sollen gar der Mindestlohn unterlaufen und latente Engpässe
im Gesundheits- und Pflegebereich auf den Rücken der jungen
Menschen gemildert werden? Sorgt ein Soziales Jahr für mehr
Integration und Identifizierung mit der Gesellschaft – oder für
mehr Spaltung und Ablehnung staatlicher Zwänge? Und verzögert
sich der Berufseinstieg dringend benötigter Fachkräfte nicht
unnötig?
Gebert und Schwartz stellen diesen Bedenken auch die Argumente
der Befürworter gegenüber. Und über 50 Tausend junge Menschen,
die ein Freiwilliges Soziale Jahr leisten, sprechen ebenso eine
deutliche Sprache wie die überwiegend positiven Erfahrungen mit
dem damaligen Zivildienst. Und ohnehin sind es nicht die
Jugendlichen und auch nicht die breite Gesellschaft, die
Steinmeiers Idee kategorisch ablehnen. Es kommt auf die
Ausgestaltung an, auf die Sinnhaftigkeit und die Wertschätzung.
40 spannende Podcast-Minuten und ein Hör-Tipp!
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