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Beschreibung
vor 7 Jahren
Isabella Feimers lyrische Sprache ist körperlich
erfahrbar, zwischen Sprachen und physikalischen Stofflichkeiten,
zwischen Begeisterung und Angst changierend. Dann wird sie wieder
knapp, verdichtet sich zu neuen Worten und düsteren
Naturbeschreibungen. In balladenhafter Form holt Feimer aus,
greift bis in die Kindheit zurück und dichtet sich durch den
Kosmos bis zum Zustand Europas. Das Du bleibt stets
Projektionsfläche, die Narration wird stets gebrochen. Während
man zuerst einmal mit den vielen Eindrücken dieser sinnlichen
Sprache konfrontiert ist, bringt die Autorin subtil die großen
Themen der Gegenwart aufs Tapet
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