Literaturkritik.de: „Das Schloss der Schriftsteller“ von Uwe Neumahr

Literaturkritik.de: „Das Schloss der Schriftsteller“ von Uwe Neumahr

14 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren

Wer von Nürnberg aus über Röthenbach nach Stein fährt, hat
sogleich mit der Ortseinfahrt linker Hand dieses wuchtige Schloss
vor Augen. Es gehört der gräflichen Familie Faber-Castell samt
der Fabrik für Bleistifte und anderes Schreibgerät hundert Meter
dahinter, die die Familie seit dem 19. Jahrhundert reich gemacht
hat. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und
wir tun es trotzdem gerne. Ob wir diese nachgebaute Romantik aus
der Zeit um 1900, kombiniert mit Neorenaissance eines älteren
Gebäudeteils, schön finden oder nicht, ist am Ende unerheblich.
Einer der Gäste des Jahres 1946 sprach von einer
„German-Schrecklichkeit“. Immerhin hatte zu Beginn des 20.
Jahrhunderts der bekannte Architekt und Inneneinrichter Bruno
Paul an der Um- und Neugestaltung der Räumlichkeiten mitgewirkt.

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