Zeichen & Zeiten: Xi Xi – „Meine Stadt“ – eine Rezension von Constanze Matthes

Zeichen & Zeiten: Xi Xi – „Meine Stadt“ – eine Rezension von Constanze Matthes

8 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren

Zeichen & Zeiten: Xi Xi – „Meine Stadt“ – eine
Rezension von Constanze Matthes (Hördauer 09 Minuten)


„Tag für Tag verabschiedet sich etwas in dieser Stadt still und
leise von uns, verblasst allmählich, und verschwindet dann ganz.“


Hongkong: multikulturelle mehrsprachige Metropole, vom Wasser
umgeben. Einst britische Kronkolonie, heute Sonderverwaltungszone
der Volksrepublik China. Teuer, aber sicher. Mehr als sieben
Millionen Menschen leben hier, auf einer Halbinsel und auf mehr
als 260 Eilande verteilt. Zugegeben: Ich war noch nie dort.
Selbst literarisch recht selten. Nun allerdings ergibt sich die
Möglichkeit dafür, wenigstens mit einem Buch nach Fernost zu
reisen. Denn erstmals ist der Kultroman „Meine Stadt“
der hongkong-chinesischen Autorin Xi Xi (1937-2022) in
deutscher Übersetzung erschienen. ...


Constanze Matthes, ich bin Journalistin und
leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im
zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum
ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige
Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein
nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und
war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um
den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der
Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“
sagen?


Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen
studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt
Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die
Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel
eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts.
Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher
über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich
„fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und
kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.


Es las Uwe Kullnick


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Den Volltext dieser Rezension findest Du hier


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