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Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Episode befassen wir uns mit der Frage, ob wir wirklich
alle vor dem Gesetz gleich sind oder ob nicht eigentlich unser
Kontostand darüber entscheidet, wie schuldig wir sind. Klingt
reißerisch? Ein wenig. Im Kern geht es aber um die wichtige Frage,
ob wir uns hierzulande einer „neuen Klassenjustiz“ ausgesetzt
sehen. Kann man unserem Rechtsstaat vertrauen oder ist er
ungerecht? Diese Fragen hat ein Jurist, Journalist und
Bestsellerautor aufgeworfen. Kollegen sagen über Dr. Ronen Steinke,
er sei aktuell einer der wichtigsten und produktivste
rechtspolitischen Journalisten in Deutschland. Ronen ist ein
absoluter Rechtsexperte und hat in Anwaltskanzleien, einem
Jugendgefängnis und am Internationalen Strafgerichtshof für das
ehemalige Jugoslawien gearbeitet. Für die Süddeutsche Zeitung
befasst er sich vor allem mit den Themen Rechtspolitik,
Sicherheitsbehörden und Extremismus. In seinem aktuellen Buch hat
er sich mit der deutschen Justiz befasst, genauer gesagt dem
Strafjustizsystem und hat einiges daran auszusetzen. Ronen
kritisiert allerdings nicht nur, sondern hat konkrete
Verbesserungsvorschläge. Wir sprechen unter anderem über
Pflichtverteidigung, Pflichtverteidigergebühren, Strafbefehle und
werfen einen Blick in die „Entkriminalisierungs-Glaskugel“. Von
Ronen erfahren wir auch, wie es ist, als jüdischer Jurist in Berlin
zu leben und wie aktuell das Thema Antisemitismus wirklich ist.
alle vor dem Gesetz gleich sind oder ob nicht eigentlich unser
Kontostand darüber entscheidet, wie schuldig wir sind. Klingt
reißerisch? Ein wenig. Im Kern geht es aber um die wichtige Frage,
ob wir uns hierzulande einer „neuen Klassenjustiz“ ausgesetzt
sehen. Kann man unserem Rechtsstaat vertrauen oder ist er
ungerecht? Diese Fragen hat ein Jurist, Journalist und
Bestsellerautor aufgeworfen. Kollegen sagen über Dr. Ronen Steinke,
er sei aktuell einer der wichtigsten und produktivste
rechtspolitischen Journalisten in Deutschland. Ronen ist ein
absoluter Rechtsexperte und hat in Anwaltskanzleien, einem
Jugendgefängnis und am Internationalen Strafgerichtshof für das
ehemalige Jugoslawien gearbeitet. Für die Süddeutsche Zeitung
befasst er sich vor allem mit den Themen Rechtspolitik,
Sicherheitsbehörden und Extremismus. In seinem aktuellen Buch hat
er sich mit der deutschen Justiz befasst, genauer gesagt dem
Strafjustizsystem und hat einiges daran auszusetzen. Ronen
kritisiert allerdings nicht nur, sondern hat konkrete
Verbesserungsvorschläge. Wir sprechen unter anderem über
Pflichtverteidigung, Pflichtverteidigergebühren, Strafbefehle und
werfen einen Blick in die „Entkriminalisierungs-Glaskugel“. Von
Ronen erfahren wir auch, wie es ist, als jüdischer Jurist in Berlin
zu leben und wie aktuell das Thema Antisemitismus wirklich ist.
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