Akute Selbstzerstörung – Romans Völlerei

Akute Selbstzerstörung – Romans Völlerei

48 Minuten
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Ein Ex-Gefängnisinsasse, ein Ex-Drogenabhängiger und eine Domina: Die drei haben Erfahrungen gemacht, die viele nur aus Fernsehen oder Internet kennen. Oft jenseits der Legalität.

Beschreibung

vor 3 Jahren
Mit 24 war Roman Grandke Ausbilder bei der Bundeswehr. Danach
wollte er eine Ausbildung zum Mediengestalter machen und brauchte
dafür einen Realschulabschluss. Also ging er zur Abendschule. Seine
Tage waren lang: Performen von 4 bis 23 Uhr! Klingt bewundernswert,
war aber extrem kräftezehrend. Und Roman macht das, was er am
Besten kann – er greift zu Amphetaminen und Koks, um die
Belastungsgrenze rauf zu setzen. In der Woche, um in Schule und Job
gut zu funktionieren. Aber auch in seiner Freizeit konsumiert er
exzessiv weiter. Mit seinem Kumpel zockt er das Wochenende durch,
säuft Schnaps und ballert Speed bis zum sprichwörtlichen Verlust
der Muttersprache. Seine Nase geht übel kaputt, die Nieren
schmerzen heftig, mitunter pinkelt er Steine, er ist reizbar und
ständig krank. Seiner damaligen Freundin ist das egal. Mit Max und
Tara bespricht er, wie viel Glück er hatte, das zu überleben. Denn
unter Amphetaminen merken Konsumenten den Alkohol oft nicht. Die
Gefahr dann an Alkoholvergiftung zu sterben, ist groß. Beide
empfehlen denjenigen, die nicht zur Suchtberatungsstelle wollen,
Hilfe beim Hausarzt oder der Hausärztin suchen. Denn hier gilt
Schweigepflicht. Genuss liebt Roman bis heute. Doch er findet: Bei
Völlerei hat der Genuss längst aufgehört. Deswegen ist das für ihn
definitiv Sünde! Schreibt uns unter gjh@swr3.de Hilfe nach Gewalt:
https://weisser-ring.de/ Suchtberatung:
https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis Hilfe bei
Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/

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