Folge 10: Corona und die internationale Führungsrolle der USA
54 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Die Covid-19 Pandemie hat die mangelnde Bereitschaft der
USA, eine internationale Führungsrolle einzunehmen, offen
dargelegt. Wie die New York Times kürzlich titelte, ist diese
globale Krise die erste seit dem Ausbruch des Zweiten
Weltkrieges, in der die Welt nicht mal mehr nach einer
US-Führungsrolle fragt. In dieser Podcastepisode sprechen
Sebastian Harnisch (Professor für Internationale Beziehungen und
Außenpolitik am Institut für Politische Wissenschaft der
Universität Heidelberg) und Gordon Friedrichs (Postdoktorand am
Graduiertenkolleg „Autorität und Vertrauen“ des HCA) über die
Gründe dafür und wie es um die internationale Ordnung vor dem
Hintergrund des erstarkten US-amerikanischen Populismus bestellt
ist. Darüber hinaus diskutieren sie, wie die Pandemie das
Verhältnis zwischen den USA und China beeinflusst und welche
anderen außenpolitischen Herausforderungen durch die Coronakrise
überlagert werden, speziell mit Blick auf die anstehende
Präsidentschaftswahl im November.
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