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Beschreibung
vor 6 Tagen
Anfang Mai 2026 jährte sich die Wahl von Robert Francis Provost
zum Oberhaupt der katholischen Kirche zum ersten Mal. Er ist der
erste US-Amerikaner in diesem Amt und eher ein Papst der leisen
Töne. Etwas lauter wurde es allerdings, als er wegen seiner
Aussagen zu den Kriegen in der Welt und speziell zum Irankrieg
mit seinem Landsmann Donald Trump aneinandergeriet. Der
amerikanische Präsident bezeichnete Leo XIV als "zu liberal",
Vizepräsident Vance, selbst Katholik, riet dem Kirchenoberhaupt
sich "aus der Theologie rauszuhalten". Und Papst Leo? Er
reagierte ruhig, aber deutlich: Angst vor der US-Regierung habe
er nicht. Über das Verhältnis der Trump-Administration zum
Kirchenoberhaupt im Vatikan spricht Anja Schüler in dieser Folge
des HCA Podcasts mit dem Historiker Michael Hochgeschwender von
der LMU München.
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