Kaffeehandel und Preisverfall

Kaffeehandel und Preisverfall

Im Gespräch mit Peter Lerch und Roger Wittwer
1 Stunde 25 Minuten
Podcast
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Querfeldein durch die spannende Welt einer Pflanze und eines Getränkes

Beschreibung

vor 7 Jahren
Im August 2018 sank der Kaffeepreis an der Börse unter die 1-Dollar
Grenze, so tief wie seit Jahren nicht mehr. Dieses Ereignis sorgte
dafür, dass man für kurze Zeit auch in den Tagesmedien darüber
diskutierte. Es bedeutete, dass ein Pfund Kaffee an der Börse für
ein paar Tage im August für weniger als 1 US-Dollar erhältlich war.
Da fragt man sich zurecht – wer verdient hier eigentlich noch etwas
dran? Die kurze Antwort: die Kaffeeproduzenten sind es nicht. Die
Kosten der Kaffeeproduktion liegen um einiges höher als das, was
über die Börse momentan gehandelt wird. Wir sollten uns also eher
fragen: warum wird überhaupt noch Kaffee produziert? Mit etwas
Abstand auf die Schlagzeilen vom Sommer diskutierten die
Kaffeemacher Benjamin Hohlmann und Philipp Schallberger im November
2018 dieses komplexe Thema mit zwei Gästen, die ihre Sicht auf die
Dinge präsentieren. Roger Wittwer, Gründer und Röster von der
Kafischmitte in Langnau erklärt, wie sie Kaffee direkt einkaufen
und so die Börse gar nicht beachten. Peter Lerch, seit mehr als
drei Jahrzehnten im Kaffeegeschäft und heute bei der
Rohkaffee-Plattform algrano tätig, kontextualisiert die grossen
Phänomene wie die Rekordernte oder die Wahlen in Brasilien, und wie
diese mit der Preisbildung des Kaffees zu tun haben. Lehrreiche 90
Minuten erwarten Euch, viel Spass.

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