Grüne oder FDP: Wer ist jetzt wirklich cooler?
Der Grüne Kassem Taher Saleh und Philipp Hartewig von der FDP sind
jung - und im Bundestag. Was sie antreibt und wie sie übereinander
denken.
48 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Eine neue, sehr junge Generation zieht ein in den neuen Deutschen
Bundestag. Erstwähler haben vor allem FDP und Grünen bei dieser
Wahl ihre Stimme geben. Dabei sind beide Parteien so extrem
unterschiedlich - die einen gelten als die "Coolen" und "Lässigen",
die anderen eher als die "Anzugträger" und sind vorrangig an
Wirtschaftsthemen interessiert. Alles nur Klischees? Annette
Binninger, Politikchefin von Sächsische.de, hat im Podcast "Politik
in Sachsen" einen jungen Liberalen und einen jungen Grünen zum
Gespräch eingeladen. Was verbindet die beiden
Bundestagsabgeordneten Philipp Hartewig und Kassem Taher Saleh und
was trennt sie? Wie sind sie in die Politik gekommen? Und wie
wollen sie Politik gestalten? Entstanden ist ein spannendes, aber
auch unterhaltsames Gespräch zwischen zwei Politikern, die
Verantwortung übernehmen wollen. Auch für eine künftige, gemeinsame
Bundesregierung, die gerade zusammen mit der SPD in Berlin
geschmiedet wird. Beide sind sehr früh, sehr jung in die Politik
gegangen. Am 26. September haben sie das erste Mal für den
Bundestag kandidiert und sind beide eingezogen. "Wir haben einen
Auftrag bekommen", sagt der Grüne Kassem Taher Saleh, der 1993 mit
einen Eltern nach Plauen kam. Früh hat er gelernt, Verantwortung zu
übernehmen, war als Dometscher und Vermittler für die "migrantische
Community" tätig, wie er es nennt. Bündnis90/Die Grünen haben ihn
angezogen wegen ihrer starken Haltung in Menschenrechtsfragen.
Heute, mit 27 Jahren, ist er Bauingenieur, hat gerade seine Stelle
in Dresden aufgegeben, aber sich viel vorgenommen in Berlin.
Klimaschutz ist das große Thema für ihn. Genauso beliebt bei den
Erstwählern wie die Grünen war aber diesmal auch die FDP. Kein
Wunder, sagt Philipp Hartewig. Der 27-Jährige hat vor wenigen Tagen
erst seine letzte mündliche Jura-Prüfung abgelegt und ist am
Samstag zum sächsischen FDP-Generalsekretär gewählt worden. "Wir
bieten viele Zukunftsthemen überzeugend an - vor allem
Digitalisierung und Infrastruktur sowie Freiheitsrechte." Und auch
er hat nicht vor, die Grünen, nur weil sie jetzt bald mit SPD und
FDP in einer Ampel-Koalition regieren werden, "in Watte zu packen".
Das findet auch Taher Saleh. "Wir müssen jetzt liefern."
Bundestag. Erstwähler haben vor allem FDP und Grünen bei dieser
Wahl ihre Stimme geben. Dabei sind beide Parteien so extrem
unterschiedlich - die einen gelten als die "Coolen" und "Lässigen",
die anderen eher als die "Anzugträger" und sind vorrangig an
Wirtschaftsthemen interessiert. Alles nur Klischees? Annette
Binninger, Politikchefin von Sächsische.de, hat im Podcast "Politik
in Sachsen" einen jungen Liberalen und einen jungen Grünen zum
Gespräch eingeladen. Was verbindet die beiden
Bundestagsabgeordneten Philipp Hartewig und Kassem Taher Saleh und
was trennt sie? Wie sind sie in die Politik gekommen? Und wie
wollen sie Politik gestalten? Entstanden ist ein spannendes, aber
auch unterhaltsames Gespräch zwischen zwei Politikern, die
Verantwortung übernehmen wollen. Auch für eine künftige, gemeinsame
Bundesregierung, die gerade zusammen mit der SPD in Berlin
geschmiedet wird. Beide sind sehr früh, sehr jung in die Politik
gegangen. Am 26. September haben sie das erste Mal für den
Bundestag kandidiert und sind beide eingezogen. "Wir haben einen
Auftrag bekommen", sagt der Grüne Kassem Taher Saleh, der 1993 mit
einen Eltern nach Plauen kam. Früh hat er gelernt, Verantwortung zu
übernehmen, war als Dometscher und Vermittler für die "migrantische
Community" tätig, wie er es nennt. Bündnis90/Die Grünen haben ihn
angezogen wegen ihrer starken Haltung in Menschenrechtsfragen.
Heute, mit 27 Jahren, ist er Bauingenieur, hat gerade seine Stelle
in Dresden aufgegeben, aber sich viel vorgenommen in Berlin.
Klimaschutz ist das große Thema für ihn. Genauso beliebt bei den
Erstwählern wie die Grünen war aber diesmal auch die FDP. Kein
Wunder, sagt Philipp Hartewig. Der 27-Jährige hat vor wenigen Tagen
erst seine letzte mündliche Jura-Prüfung abgelegt und ist am
Samstag zum sächsischen FDP-Generalsekretär gewählt worden. "Wir
bieten viele Zukunftsthemen überzeugend an - vor allem
Digitalisierung und Infrastruktur sowie Freiheitsrechte." Und auch
er hat nicht vor, die Grünen, nur weil sie jetzt bald mit SPD und
FDP in einer Ampel-Koalition regieren werden, "in Watte zu packen".
Das findet auch Taher Saleh. "Wir müssen jetzt liefern."
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