Wird das Gas im Winter reichen, Herr Energieminister Günther?
Sachsens grüner Energieminister Wolfram Günther spricht über die
Folgen der Gaskrise im Freistaat und das Verhältnis zum
Koalitionspartner CDU.
51 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Sachsens Energieminister Wolfram Günther (Grüne) sieht eine
Gasknappheit im Winter als mögliches Szenario an, auf das sich der
Freistaat vorbereiten muss. Ob dieser Fall aber tatsächlich
eintrete, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhergesagt werden,
so Günther im Podcast "Politik in Sachsen" bei Sächsische.de. Im
Bemühen darum, die Debatte etwas zu beruhigen, sagt der
Vize-Ministerpräsident jedoch: "Unsere Gasspeicher sind relativ gut
gefüllt. Für alle, die es jetzt brauchen, ist im Moment genug
verfügbar." Die aktuelle Situation sei von der großen
Unsicherheiten geprägt, ob kommende Woche wieder Gas aus Russland
nach Deutschland fließe. Seit Montag finden planmäßige
Wartungsarbeiten an der Pipeline Nord Stream 1 statt, wofür diese
für einen Zeitraum von 10 Tagen stillgelegt worden ist. Unabhängig
davon, so bekräftigt Günther, sei es aber bereits jetzt gelungen,
die Abhängigkeit von russischem Gas in den vergangenen Monaten
signifikant zu reduzieren. Demnach würden aktuell nur noch 35
Prozent der Importe auf russisches Gas entfallen, bis vergangenes
Jahr seien es noch 55 Prozent gewesen. Als eine der größten
Herausforderungen für die Politik sieht Günther nun wie der mit dem
Umschwenken auf andere Bezugsquellen einhergehende Preisanstieg
abgefedert werden könne. Welche Maßnahmen dafür infrage kommen
könnten, um Bürger und Wirtschaft zu entlasten, erklärt Günther
ausführlich in dem rund 50-minütigen Podcast-Gespräch. Dabei fällt
unter anderem der Satz: "Es darf für niemanden existenzbedrohend
werden." Außerdem Thema: Das Verhältnis zum Koalitionspartner CDU
in der sächsischen Regierung, nachdem zuletzt Ministerpräsident
Michael Kretschmer mehrfach scharf den Kurs der Bundesregierung -
hier insbesondere der Grünen - kritisiert hat.
Gasknappheit im Winter als mögliches Szenario an, auf das sich der
Freistaat vorbereiten muss. Ob dieser Fall aber tatsächlich
eintrete, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhergesagt werden,
so Günther im Podcast "Politik in Sachsen" bei Sächsische.de. Im
Bemühen darum, die Debatte etwas zu beruhigen, sagt der
Vize-Ministerpräsident jedoch: "Unsere Gasspeicher sind relativ gut
gefüllt. Für alle, die es jetzt brauchen, ist im Moment genug
verfügbar." Die aktuelle Situation sei von der großen
Unsicherheiten geprägt, ob kommende Woche wieder Gas aus Russland
nach Deutschland fließe. Seit Montag finden planmäßige
Wartungsarbeiten an der Pipeline Nord Stream 1 statt, wofür diese
für einen Zeitraum von 10 Tagen stillgelegt worden ist. Unabhängig
davon, so bekräftigt Günther, sei es aber bereits jetzt gelungen,
die Abhängigkeit von russischem Gas in den vergangenen Monaten
signifikant zu reduzieren. Demnach würden aktuell nur noch 35
Prozent der Importe auf russisches Gas entfallen, bis vergangenes
Jahr seien es noch 55 Prozent gewesen. Als eine der größten
Herausforderungen für die Politik sieht Günther nun wie der mit dem
Umschwenken auf andere Bezugsquellen einhergehende Preisanstieg
abgefedert werden könne. Welche Maßnahmen dafür infrage kommen
könnten, um Bürger und Wirtschaft zu entlasten, erklärt Günther
ausführlich in dem rund 50-minütigen Podcast-Gespräch. Dabei fällt
unter anderem der Satz: "Es darf für niemanden existenzbedrohend
werden." Außerdem Thema: Das Verhältnis zum Koalitionspartner CDU
in der sächsischen Regierung, nachdem zuletzt Ministerpräsident
Michael Kretschmer mehrfach scharf den Kurs der Bundesregierung -
hier insbesondere der Grünen - kritisiert hat.
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