Deep Fake - Welchen Bildern können wir noch vertrauen?
vor 5 Jahren
Schon seit Aufkommen der Fotografie und des Films im 19.
Jahrhundert waren Retuschen und Bild-Manipulationen Gang und Gebe.
Vielleicht vergleichbar mit heutigen Instagram Filtern und der
Nachbearbeitung in Photoshop. All das hat dennoch der Kraft der Bil
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Episode 025
Technische Grundlage ist das Deep Learning, eine Methode der
Künstlichen Intelligenz, und Generative Adversarial Networks.
Klingt harmlos und spannend, kann aber nicht nur in den Händen
von politischer Propaganda und Geheimdiensten Schäden anrichten,
sondern wird auch bei Kriminellen immer beliebter – zum Beispiel
für Erpressungen. Für Unternehmen und die Werbung attraktiv sind
aber künstlich generierte Portraits wie sie die Firma Generated
Media des Gründers Ivan Braun mittlerweile mit einem Bestand von
fast 3 Millionen Bildern bietet, die alle täuschend echt
aussehen, ganz individuell generiert werden können und keinerlei
Rechte verletzen. Solche Projekte sind zweifelsfrei nützlich,
verwenden aber dieselbe Technologie-Grundlage wie die negativ
behafteten Deep Fakes. Und auch die Entertainment-Industrie und
Hollywood setzen große Hoffnungen in die Technologie. Was wird
aus Bildern und Bewegtbildern als Kulturgut und wichtiges Element
von journalistischen und historischen Dokumentationen? Eine
spannende Debatte!
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