Joseph Wirths Kampf gegen rechts

Joseph Wirths Kampf gegen rechts

18. Januar 1924
9 Minuten
Podcast
Podcaster
Der Podcast mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Welt vor hundert Jahren

Beschreibung

vor 2 Jahren
Wie positionieren sich die eingesessenen Parteien des
bürgerlich-konservativen Spektrums gegenüber aufstrebenden
rechtsextremen Gruppierungen und deren Plänen, die
freiheitlich-demokratische Grundordnung außer Kraft zu setzen?
Diese gerade wieder sehr aktuelle Frage beschäftigte die politische
Öffentlichkeit auch schon in der Weimarer Republik und wurde von
unterschiedlichen Protagonisten höchst unterschiedlich beantwortet.
Während einige Politiker nicht nur der Deutschen Volkspartei,
sondern auch der katholischen Zentrumspartei nach rechts mehr als
nur schielten, warnte deren Alt-Reichskanzler Joseph Wirth
eindringlich vor dieser Versuchung. „Der Feind steht rechts“, hatte
er bereits nach der Ermordung von Walther Rathenau der Republik ins
Stammbuch geschrieben. Nun, anderthalb Jahre und einige politische
Attentate und Umsturzversuche später legte er in einem offenen
Brief nach – der zumindest in den Reihen der konkurrierenden
Sozialdemokraten auf große Sympathie und Zustimmung stieß. Der
Vorwärts vom 18. Januar 1924 zitierte ihn ausführlich, für uns
liest Frank Riede.

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