Wie war Ihr erstes Jahr als Oberbürgermeisterin, Frau Weber?

Wie war Ihr erstes Jahr als Oberbürgermeisterin, Frau Weber?

Eva Weber über Politik in Corona-Zeiten
37 Minuten

Beschreibung

vor 3 Jahren
Als Eva Weber die Stichwahl zur Oberbürgermeisterin der Stadt
Augsburg gewann, war die Pandemie gerade in der Region angekommen.
Seitdem beherrscht Corona alle Lebensbereiche - und die neue
Oberbürgermeisterin war in ihrem ersten Jahr im Amt sofort als
Krisenmanagerin gefragt. Wie hat sie diese Zeit erlebt? Darüber
spricht Eva Weber in der aktuellen Folge des Podcasts "Augsburg,
meine Stadt" mit Digitalredakteurin Ida König. "Die Situation, dass
ich Menschen nicht mehr treffen konnte und kann, ist für mich ganz
schrecklich. Politikerin wird man ja unter anderem auch deswegen,
weil man Menschen mag und weil man den Kontakt auch braucht", sagt
Eva Weber im Podcast. Gerade im Herbst, als die Corona-Zahlen in
Augsburg massiv anstiegen, sei sie an ihre persönlichen Grenzen
gekommen. "Das war eine harte Zeit. Das waren schlaflose Nächte,
das waren Tränen", erinnert sie sich. Gleichzeitig sei immer klar
gewesen, dass sie die Verantwortung für fast 300.000 Menschen trage
- "da heißt es dann einfach: Zähne zusammenbeißen und durch." Wie
fordernd ein politisches Amt ist, bekam Eva Weber bereits als Kind
hautnah mit - ihr Vater saß für die CSU im Landtag, war mehrere
Jahre Staatssekretär. Welche Rolle Politik heute noch bei
Gesprächen mit ihren Eltern spielt und wie die Kindheit im Allgäu
sie prägte, auch darüber spricht die Augsburger Oberbürgermeisterin
im Podcast. Seit vielen Jahren ist nun Augsburg die Heimat von Eva
Weber - eine bewusste Entscheidung, wie sie betont. Bereits vor der
Pandemie sei es ihr wichtig gewesen, Projekte voranzutreiben, die
die Stadtgemeinschaft zusammenbringen. Wie das in diesem Sommer
gelingen soll und welche Effekte die Pandemie aus Sicht von Eva
Weber nachhaltig auf Politik und Kommunikation haben könnte,
erfahren Sie im Podcast.

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