Kaffeepreis, Transparenz und Produktionskosten

Kaffeepreis, Transparenz und Produktionskosten

Ein Podcast mit Pascal Herzog über Transparenz auf der Kaffee-Kette, ob zu viel Transparenz negativ ist und die heutige Rolle der Trader
44 Minuten
Podcast
Podcaster
Querfeldein durch die spannende Welt einer Pflanze und eines Getränkes

Beschreibung

vor 6 Jahren
Der tiefe Kaffee-Börsenpreis deckt die Produktionskosten der
Kaffeeproduzenten in den allermeisten Fällen nicht mehr. Die
Produktionskosten von kleinen Landwirtschaftsbetrieben übersteigen
die Preise, die an der Börse gelöst werden können, bei weitem.
Immer mehr Kaffeeproduzenten stehen also vor der Frage, ob es sich
überhaupt noch lohnt, Kaffee zu produzieren, auch wenn die Preise
wieder steigen, oder wenn sie einen anderen Marktzugang erreichen
können. Die Kenntnis über die eigene Kostenstrutkur würde hier
helfen, die genauen Kosten zu kennen und so Preise gestalten zu
können, für die es sich lohnt, überhaupt noch Kaffee zu
produzieren. Jeoch kennen nur die allerwenigsten Produzenten ihre
Produktionskosten. Gleichzeitig wächst das Verlangen von
Rösterseite nach mehr Transparenz im Kaffeehandel. Wir beobachten,
dass immer mehr Röster bei den Händlern den FOB (Free on
Board)-Preis einfordern und diesen auch kommunizieren. Was diese
neue Grösse bedeutet und ob sie überhaupt etwas aussagt, klären wir
in diesem Podcast. Ebenfalls werben und kommunizieren immer mehr
Kaffeeröstereien den "direkten Handel" - einen ungeschützten, recht
breit interpretierbaren Begriff. Pascal Herzog sieht im direkten
Handeln primär eine "Absichtserklärung", mehr aber auch nicht. Mit
Pascal verorten wir in diesen 44 Minuten die Begriff FOB,
Produktionskosten, Transparenz, direkter Handel und die Rolle des
Kaffeehandels im 2019.

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