Podcaster
Episoden
26.02.2026
1 Stunde 21 Minuten
Till Neumeister ist Weinbauleiter im Staatsweingut Schloss
Wackerbarth und damit verantwortlich für jene 90 Hektar
Rebfläche, auf denen die Grundlage für rund 600.000 Flaschen pro
Jahr entsteht – etwa 350.000 Flaschen Stillwein und 250.000
Flaschen Sekt in klassischer Flaschengärung. Schon im November
vergangenen Jahres haben wir – kurz nach der Lese – diese
Podcast-Folge aufgezeichnet, in der wir zwei Sekte und zwei
Stillweine probieren, die alles vier das Zeug haben, zu
überraschen. Denn nach wie vor verbinden noch immer viele
Weinkenner Wackerbarth-Produkte nicht mit Spitzensekten oder
Spitzenweinen in Verbindung. Aber wahrscheinlich haben die weder
einen Bussard-Sekt noch einen Protze-Riesling probiert…
Mehr Infos bei den STIPvisiten!
[00:00] Unser Gast kommt von Schloss Wackerbarth: Till
Neumeister
[00:44] ploppt es oder zischt es? Im Glas: 1836 – ein
"ausgezeichneter Sekt"
[03:19] Arbeitsbeginn!
[11:51] Wein entsteht im Weinberg (und dann kommt natürlich doch
noch die Kellerarbeit). Aber was ist bei Trauben für Sekt
besonders?
[25:17] wir kommen (jetzt schon!) zum Spitzenprodukt: Bussard
[45:45] bevor es weitergeht, nochmal Bussard!
[50:11] im Glas: Alte Reben aus dem Goldenen Wagen – aus der
schlanken Magnum
[55:43] Goldener Wagen: Wackerbarth hat dort 4,8 ha
[1:00:01] Mastermind im Hintergrund: Janek Schumann (Podcast
Folge 52 zu Gast)
[1:08:14] ins Glas fließt Wein von der Lieblingsparzelle von
Matthias: Protze
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12.02.2026
1 Stunde 12 Minuten
Das Südtiroler Weingut St. Quirinus zählt zu den jüngeren
Betrieben der Region, die zugleich eine jahrtausendealte
Weinbautradition hat. Ich traf den Winzer Michael Sinn in
Oberplanitzing, einem Ortsteil von Kaltern am Kalterer See. Der
junge Familienbetrieb, mit Hofbau 2009 und eigenem Weinbau ab
2013, produziert heute knapp 60.000 Flaschen jährlich und
bewirtschaftet fast 10 Hektar auf Weinbergen, die zwischen 230
und 700 Meter hoch liegen. St. Quirinus steht für biodynamische
Bewirtschaftung (Demeter-zertifiziert seit 2013), damit
einhergehend minimalen Pflanzenschutz und einen hohen PiWi-Anteil
von 25–33 Prozent. Das restliche (und insgesamt natürlich
größere) Sortiment des Weinguts verbindet internationale
Rebsorten mit regionalen Klassikern.
Mehr Informationen bei den STIPvisiten
[00:00] Podcast aus Südtirol vom Kalterer See. Wir sind im
Weingut St. Quirinus beim Winzer Michael Sinn
[07:05] wie es sich bei einer Verkostung gehört, beginnen wir mit
einem Schaumwein – klassische Methode: Quirinus Brut Rosé
[20:32] Werdegang
[22:28] neuer Wein im Glas, frisch entkorkt – im Glas ein 2024
Sauvignon
[36:39] im Glas ein Wein ausschließlich aus der Tonamphore
sie haben – wennimmer es geht – einen 12-Monats-Rhythmus bei
Amphoren und Holzfässern: der gereifte Wein kommt dann in
Stahlfässer
[44:50] das Wort Immervollfass: eins der schönsten Worte der
Weinwirtschaft
[46:04] Kalterer See Classico Superiore – die Rebsorte dahinter
ist Vernatsch (in Württemberg: Trollinger)
[53:09] wir reden mal über Geld!
[1:00:44] 23er Lagrein Badel (Badel ist ein Weinberg)
[1:01:44] Pergola und Guyot-Erziehung kurz erklärt
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29.01.2026
57 Minuten
Ich treffe Nik Weis zur Mittagszeit in seinem St.-Urbans-Hof in
Leiwen. Also hatte der Winzer den Tisch decken lassen für eine
Vesper vor dem Podcast – und natürlich gab’s dazu
einen Wein: eine 2020er Spätlese aus dem Ockfener
Bockstein an der Saar. Mit lediglich sieben Prozent Alkohol
verkörpert dieser Wein eine heute fast vergessene Tradition – den
Wein zum Mittagessen, der begleitet, ohne zu beschweren. Unter
der Woche sei das für viele nachvollziehbar, bemerkt Weis, doch
gerade der Sonntagnachmittag biete doch Raum für solche Weine.
Oder wenn der Podcaster kommt, denn selbstverständlich gebe es
Momente, in denen Wein einfach dazugehöre. Dabei, so seine
Überzeugung, werde zu selten über die förderlichen Eigenschaften
von Wein gesprochen – ausdrücklich von Wein, nicht von Alkohol –,
obwohl er kulturell, kulinarisch und physiologisch seit
Jahrhunderten Teil des Alltags sei.
Mehr Infos bei den STIPvisiten
[00:00] Podcast-Gast: Nik Weis – im Glas: 2020 Bockstein
Spätlese, Ockfener Bockstein, Saar – eine der besten Lagen von
Mosel-Saar-Ruwer
[04:47] Basiswissen St. Urbanshof & Co
[13:32] die Mosel hat ganz einzigartigen Charakter
[22:57] das war alles viel zum Terroir - aber was ist die Rolle
des Winzers?
[39:45] die Alten Reben: haben die was, was die Jungen vergessen
haben?
[51:05] wir haben früher Anfang Oktober mit der Riesling-Lese
begonnen (manchmal Mitte, manchmal Ende Oktober)
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15.01.2026
1 Stunde 5 Minuten
Unterwegs an der Mosel, im Oktober zwar – aber golden war der
nicht beim Besuch von sechs Moselwinzern, die in den 20 steilen
bis sehr steilen Lagen der Ritsch begütert sind. Aber auch im
Nieselnebel hinterließ die Lage Eindruck! Tags drauf dann zu Gast
bei Christopher Loewen im Weingut Carl Loewen. Das Gespräch
startet in der Geschichte (wie so oft an der Mosel: Napoleon ließ
den kirchlichen Besitz auflösen) und führt über Christophers
Vater Karl Josef und dessen Idee, alte Weinberge mit neuem Leben
zu füllen, schnell zu all den Themen rund um Spitzenrieslinge von
der Mosel. Es geht um alte Reben (und zwar um wirklich alte, über
100 Jahre – und wurzelecht!) und neue Selektionen, es geht um
Weinbergsarbeit und das Warten auf den ersten Blubb im Keller,
das bei der hier gepflegten Spontangärung schon mal dauern kann.
Mehr Text und Bilder bei den STIPvisiten
[00:00] zu Gast bei Christopher Loewen/Weingut Carl Loewen
[09:03] wie groß ist das Weingut? (genaue Antwort erst zum
Schluss ;-) )
[26:49] im Glas: Laurentiuslay Alte Reben – genau aus dem Teil,
wo die Philosophie vom Wein aus alten Reben entstand
[41:14] der nächste Wein im Glas: 1896 vom Maximin Herrenberg
[51:57] die Geheimnisse des guten Weins? Lage – Reben – und die
Art des Weinmachens?!
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02.01.2026
56 Minuten
Als vor einiger Zeit die Anfrage kam, ob ich Interesse an einem
Podcast mit Ingo Theiner hätte, musste ich stutzen: der Mann ist
Chef eines demeter-zertifizierten Hotels (theiner's garten
das biorefugium), er baut auf dem benachbarten Bergerhof elf
Hektar Obst an (bis auf einen Hektar alles Äpfel, Südtirol halt)
– ob das was für einen doch sehr weinlastigen Podcast ist?
Andererseits: es heißt ja "Auf ein Glas" – und da kann ja
durchaus auch was aus Äpfeln drin sein! Außerdem ist Ingo Theiner
Sommelier, Wein spielt im Hotel eine große Rolle. Also fuhr ich
im Oktober nach Südtirol – und es war spannender als erwartet.
Südtirol ist bekannt für seinen Apfelanbau. Der reichhaltige
Schwemmlandboden und die ordentliche Wasserversorgung der Region
schaffen ideale Bedingungen. "Der Apfel braucht viel Wasser, hat
oberflächliche Wurzeln“, lerne ich von Ingo Theiner und verstehe,
warum der Wein dann an den Bergen des Tals wächst: der mag es
gerne karg, die Wurzeln suchen sich ihren Weg (darüber redete ich
dann mit zwei Winzern, Anton Longo vom Weingut Baron Longo und
Michael Sinn vom Weingut Quirinus).
Die Familie Theiner ist seit den 50er Jahren im Apfelanbau tätig,
der Übergang zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft begann
1980 mit der 2. Generation (dem Vater von Ingo Theiner). Seit
1984 ist der Bergerhof Demeter-zertifiziert und war damit damals
Pionier. Im Gespräch geht es natürlich auch um die Ideen, die
hinter der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise stecken. Was
die Familie zum Bau eines Hotels bewog und warum das auch ganz im
Geist der Demeter arbeitet, verrät Ingo Theiner im zweiten Teil
des Podcasts. Und zum Wein kommen wir, nachdem wir eingangs eine
Apfelsaft-Cuvée probierten, auch noch…
Mehr Infos bei den STIPvisiten
[00:30] Theiner Ingo: Äpfel und Hotel
[13:23] wie läuft das eigentlich mit den Präparaten?
[22:05] wir probieren eine Apfelsaft-Cuvée – aus fünf Sorten in
diesem Jahr
[29:05] ein Demeter-Hotel – was bedeutet denn das?
[41:13] wir probieren einen Wein von St. Quirinus
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Über diesen Podcast
Gespräche beim Wein. Über Wein. Über Essen. Und übers Leben,
natürlich. Alle vierzehn Tage freitags neu. Manchmal aber auch
wöchentlich…
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