Auf Buchfühlung

Auf Buchfühlung

Episoden

Was ist echt? Gespräche mit Elisabeth Klar, Kes Otter Lieffe und Simoné Goldschmidt-Lechner bei den ELit 2025
20.02.2026
1 Stunde 16 Minuten
Wir, Rebekka und Irene, waren vergangenen November wieder unterwegs: nämlich bei den Europäischen Literaturtagen in Krems an der Donau. Das Jahresthema war eine Frage, die größer kaum sein könnte: Was ist echt? In dieser Episode nehmen wir euch mitten hinein ins Festivalgeschehen, das ihr auch in den daily blogs, die wir geschrieben haben verfolgen könnt (den Link findet ihr in den Shownotes). In dieser Folge hört ihr drei Gespräche, die wir bei zwei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen geführt haben: Das Thema der ersten Veranstaltung lautete „Queer, fluid, posthuman“: darüber haben wir mit Elisabeth Klar und Kes Otter Lieffe gesprochen. Danach wird es nerdig, politisch und sehr gegenwärtig – im Gespräch mit Simoné Goldtschmidt-Lechner zum Thema „Nerds, nicht-weiß, nicht-männlich“. Also: Kopfhörer auf – und rein in drei Perspektiven auf die Frage, was heute eigentlich echt ist.
Mehr
Revue der Entpörung: 17 Künstler:innen, 10 Häuser der Literatur, 1 Fest
10.12.2025
1 Stunde 7 Minuten
Kulturelle Aneignung, Gender, “Sprachverbote”, Triggerwarnungen, angeblich woke cancel culture? Schlagworte wie diese sorgen für hitzige Debatten online und offline, im aufgeheizten Diskurs scheint eine reflektierte Auseinandersetzung kaum mehr möglich zu sein. Doch was bedeutet all diese Empörung für das literarische Schreiben? Wie kann der Polarisierung entgegengewirkt werden? Welche literarischen Formen und welchen Umgang mit Wörtern und festgefahrenen Begriffen erfordert unsere Zeit? 17 Künstler*innen sind diesen Fragen in Reden, Lesungen und Performances am 25. Oktober 2025 im Schauspielhaus Wien nachgegangen, eingeladen von den Österreichischen Häusern der Literatur im Rahmen ihrer Initiative „mitSprache“. “Auf Buchfühlung” durfte den Tag begleiten und in dieser Folge geben wir euch einige Einblicke. Nach einem Gespräch mit einigen Vertreter*innen des mitSprache-Teams hört ihr Kurzinterviews mit Pia Hierzegger, die die Revue moderierte und mit Daniel Wisser, Carolyn Amann, Egon Christian Leitner, Thomas Köck, Johanna Sebauer, Petra Maria Kraxner, Lisa Kärcher, Elias Hirschl, Fabian Navarro, Max Höfler, Anna Weidenholzer und Austrofred.
Mehr
Im Gespräch mit Teresa Reichl
17.10.2025
50 Minuten
In unserer neuen Podcastfolge haben wir uns mit der wunderbaren *Trommelwirbel* Teresa Reichl unterhalten. Sie ist eine echte Tausendsassa (ja, wir verwenden das einfach mal in der weiblichen Form): Kabarettistin, Autorin, Germanistin, Youtube- und TikTok-Kritikerin, Podcasterin und und und. Wie sie erst zum Literaturnerd wurde und später selber Bücher über Bücher schrieb, warum unsere Schullektüre diverser werden muss und Thomas Mann gar nicht gecancelt werden kann, was sie so während ihres Germanistikstudiums und beim bayerischen Lehramts-Staatsexamen erlebt hat… Das und noch viel mehr wollten wir von ihr wissen. Außerdem: Was finden manche Leute eigentlich schlimmer: Kritik an Markus Söder oder an Goethe? Teresa hat es uns verraten, hört rein!
Mehr
Lauter leiwande Leseempfehlungen: Maxi Obexer, Samantha Harvey und Maryam Aras
22.09.2025
44 Minuten
In dieser Folge stellen wir euch einige Bücher vor, die uns und unsere Gesprächspartnerinnen in den letzten Monaten besonders begeistert haben. Das Gespräch, das Irene mit den Literaturwissenschaftlerinnen Ulla Ratheiser und Veronika Schuchter geführt hat dreht sich um Maxi Obexers Roman “Unter Tieren” (Weissbooks, 2024), Samantha Harveys “Orbital” (Jonathan Cape, 2023) und Maryam Aras Langessay “Dinosaurierkind” (Claassen, 2025).
Mehr
Im Gespräch mit Kaśka Bryla
11.08.2025
1 Stunde 2 Minuten
Pünktlich zum Erscheinen des neuen Romans von Kaśka Bryla erscheint auch unser Gespräch mit der Autorin, das Irene vorab im Juni mit ihr geführt hat. Nach “Roter Affe” und “Die Eistaucher” ist “Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich” nun ihr dritter Roman. Einen Auszug daraus hat Kaśka Bryla auf Einladung von Brigitte Schwens-Harrant beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2024 gelesen. Der Roman führt uns zurück in den Sommer 2020, in dem überall Angst und Verunsicherung herrscht, auch auf dem Wagenplatz, wo die Autorin wohnt und mit einem schweren Covid-Verlauf kämpft. Kraft geben ihr die Gespräche mit ihrem Vater, die sie vor dessen Tod auf Tonband aufgezeichnet hat und die sie innerlich weiterführt. Er war als Mitglied der polnischen Untergrundarmee im Gulag interniert, und seine Widerständigkeit hat sie geprägt. Kraft gibt ihr auch das verletzte Krähenbaby Karl, für das sie sorgt, solange es nicht fliegen kann. “Mutig, zärtlich und schonungslos erzählt Kaśka Brylas Roman vom Kampf ums Überleben unter widrigen Bedingungen” schreibt der Verlag - und wir können das nur unterschreiben.
Mehr

Über diesen Podcast

Im Literaturpodcast Auf Buchfühlung geht es einmal im Monat um all das, was Literatur ist und all das, was Literatur kann. Wir sprechen mit Autorinnen und Autoren, besuchen literarische Veranstaltungen und berichten über Literaturpreise und -festivals, Buchmessen, literarische Cafés, Poetry Slams… eben über alles, was das literarische Leben in Österreich und auch darüber hinaus spannend macht.

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15