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Blick in die Bibel Archiv

2859 Episoden
7 Minuten
Am Dienstag spricht Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, im Podcast "Blick in die Bibel" darüber, warum ihn Adolf Kolping bis heute beeindruckt. Besonders bewundert er dessen Mut und Durchsetzungskraft: Obwohl Kolping als einfacher Schustergeselle viele Hindernisse hatte, wurde er Priester und setzte sich entschlossen für Menschen in Not ein. Huber erzählt außerdem, wie das Kolpingwerk heute weltweit hilft; ganz praktisch und nah am Alltag der Menschen. Im Evangelium geht es um Nachfolge, Familie und die Frage, was Menschen für ihren Glauben aufgeben. Huber erklärt den Bibeltext lebensnah und ehrlich: Familie bedeute nicht nur Harmonie, sondern vor allem Zusammenhalt und Verlässlichkeit, gerade in schweren Zeiten. Seine Gedanken machen Mut und zeigen, wie aktuell die Botschaft Jesu heute noch ist. Eine Folge, die nachklingt und die man unbedingt hören sollte.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein. (Mk 10,28-31)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
8 Minuten
An Pfingstmontag erzählt Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, im Podcast "Blick in die Bibel" von den Wurzeln des Kolpingwerks und von Adolph Kolping, der sich schon im 19. Jahrhundert für junge Handwerker und soziale Gerechtigkeit eingesetzt hat. Für Huber ist die Bibel kein fernes oder perfektes Buch, sondern voller echter Lebenserfahrungen, die bis heute Orientierung geben können. Im Evangelium zum Pfingstmontag spricht er über den "Geist der Wahrheit“ und erklärt ihn als Kraft, die Menschen im Alltag begleitet und ihnen hilft, das Gute und Richtige zu erkennen. Besonders wichtig ist ihm, den Glauben nicht nur mit Worten, sondern durch das eigene Verhalten sichtbar zu machen, etwa durch Großzügigkeit, Offenheit und Dankbarkeit. Eine persönliche und lebensnahe Folge, die zeigt, wie aktuell die Botschaft von Pfingsten heute noch sein kann. Reinhören lohnt sich unbedingt.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden. (Joh 15,26-16,3.12-15)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Martin Bartsch, warum Selbstreflexion für geistliche Begleiter essenziell ist: "Wie ein Werkzeug muss ich mich schärfen – durch Gespräche, Bücher, und vor allem durch den Geist Gottes." Sein Traum von einer Ballonfahrt wird zum Bild für Nachfolge: "Loslassen, den Boden unter den Füßen verlieren – und sich tragen lassen."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium fragt Petrus neidisch: "Herr, was wird mit ihm?" und meint den Jünger, den Jesus liebt. Jesus antwortet: "Was geht dich das an? Du folge mir!" Martin Bartsch deutet es so: "Kein Wettbewerb, sondern Nachahmung: Gottes Liebe im Alltag leben."Warum Nachfolge mit Vertrauen beginnt, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir! Petrus wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus liebte und der beim Abendmahl an seiner Brust gelegen und ihm gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich ausliefert? Als Petrus diesen sah, sagte er zu Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?Jesus sagte zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht das dich an? Du folge mir nach! Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte ihm nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht das dich an?Dies ist der Jünger, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles einzeln aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die dann geschriebenen Bücher nicht fassen. (Joh 21,20-25)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" verrät Martin Bartsch heute, warum er im Garten arbeitet: "Es ist ein Kraftmoment – tun, gestalten, beschenkt werden." Seine geistliche Praxis beschreibt er so: "Ich 'verkoste' Bibeltexte wie ein gutes Essen – langsam, achtsam, und spüre: Was löst es in mir aus?"Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium fragt Jesus Petrus dreimal: "Liebst du mich?" – eine Rehabilitation nach dessen Verleugnung. "Jesus gibt ihm eine zweite Chance", erklärt Martin Bartsch. Der Auftrag "Weide meine Schafe" gilt allen – "Kindern, Frauen, Männern: der ganzen Herde."Warum Gottes Liebe uns immer wieder aufrichtet, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Liebst du mich? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe.Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Amen, amen, ich sage dir: Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach! (Joh 21,1.15-19)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
10 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Martin Bartsch heute, wie er Liebe im Krankenhausalltag lebt: "Ein freundlicher Blick, ein Lob – das baut Menschen auf."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium betet Jesus: "Alle sollen eins sein – wie du in mir bist und ich in dir." Martin Bartsch deutet: "Das ist Einheit in der Liebe: Wenn wir im Geist Gottes handeln, spüren wir plötzlich eine Resonanz." Diese Einheit ist "keine Uniformität, sondern ein Band der Liebe – das Gegenteil von Spaltung".Warum kleine Gesten der Liebe die Welt verändern, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin. (Joh 17,20-26)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Martin Bartsch heute, wie Liebe und Leid Gottes Einfallstore werden: "Beim Sterben meiner Großmutter spürte ich plötzlich Frieden – der Tod verlor seinen Schrecken." Als Vater erlebte er: "Diese hingebungsvolle Liebe, die mich über meine Grenzen hinausgehen ließ, zeigte mir: So liebt Gott uns!"Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium betet Jesus: "Dass sie meine Freude in Fülle in sich haben!" Martin Bartsch erklärt: "Göttliche Freude nährt uns – gegen die Mächte dieser Welt, die uns zu Macht und Besitz verführen." "Gehasst werden" bedeutet nicht Hass zu suchen, "sondern nicht mitzuspielen im Spiel der Ausgrenzung". Warum Gottes Liebe uns über den Alltag hinaushebt, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir! Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllte. Aber jetzt komme ich zu dir und rede dies noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind. (Joh 17,6a.11b-19)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
12 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Martin Bartsch heute, wie sein Religionslehrer die Bibel lebendig machte: "Plötzlich spürte ich: Gottes Liebe gilt mir – das brannte wie bei den Emmaus-Jüngern!" Heute begleitet er Menschen in geistlichen Prozessen: "Ich suche 'Fenster', wo Gottes Geist hineinweht."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium betet Jesus: "Verherrliche deinen Sohn!" Martin Bartsch erklärt: "Verherrlichen heißt: In Gottes Herrschaft hineinregieren – wie Jesus, der mit dem Vater eins ist." Diese Einheit ist "zeitlos und in jedem Menschen angelegt". "Nicht von dieser Welt" zu sein, bedeutet für Jesus: "Erinnere dich an deine göttliche Dimension!"Warum Gottes Liebe uns heute noch "das Herz brennen" lässt, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht! Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war! Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir. (Joh 17,1-11a)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Martin Bartsch, warum er von der Uni-Seelsorge ins Krankenhaus wechselte: "Hier begegne ich Menschen in existenziellen Grenzsituationen – und finde Zugang zu ihren tiefsten Fragen."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium spricht Jesus offen mit seinen Jüngern: "Ihr werdet in Bedrängnis sein, aber ich habe die Welt besiegt." Martin Bartsch deutet dies so: "Jesus redet auf Augenhöhe – wie unter Theologen." Doch Offenheit braucht einen Glaubensweg. Heute sieht Bartsch Verlusterfahrungen als zentrale Bedrängnis: "Sicherheit, Wohlstand, Freiheit – und vor allem Gesundheit."Warum Jesus‘ Mutmachen bis heute tröstet, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sagten die Jünger zu Jesus: Siehe, jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Bildreden. Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und von niemandem gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist.Jesus erwiderte ihnen: Glaubt ihr jetzt? Siehe, die Stunde kommt und sie ist schon da, in der ihr versprengt sein werdet, jeder in sein Haus, und mich alleinlassen werdet. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt. (Joh 16,29-33)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
10 Minuten
In der Samstags-Folge von "Blick in die Bibel" spricht Schwester Edith Kürpick nicht nur über das Evangelium, sondern auch über ihr Leben als Ordensfrau in Köln. Sie erzählt, wie die Gemeinschaft von Jerusalem in Köln ihre Wochenenden gestaltet, warum der Montag ihr „Wüstentag“ ist und dass Ordensfrauen natürlich auch Hobbys haben – von Musik bis Spaziergängen durch die Stadt. Im Gespräch über das Johannesevangelium erklärt sie dann, warum Beten vor allem Beziehung und Vertrauen bedeutet. Auch Zweifel und Enttäuschungen hätten darin Platz. Selbst wenn Gebete scheinbar nicht erfüllt werden, glaube sie: Gott hört und begleitet den Menschen. Besonders eindrücklich beschreibt Schwester Edith, wie Gottes Geist im Alltag wirken kann – in kleinen Schritten, mitten im normalen Leben. Eine persönliche, warme und lebensnahe Podcastfolge, die zeigt, wie Glauben ganz konkret aussehen kann – und die man bis zum Schluss hören möchte.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Was ihr den Vater in meinem Namen bitten werdet, das wird er euch geben. Bis jetzt habt ihr noch um nichts in meinem Namen gebeten. Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist. Dies habe ich in Bildreden zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in Bildreden zu euch sprechen, sondern euch offen vom Vater künden werde. An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater. (Joh 16,23b-28)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
9 Minuten
In dieser Folge von "Blick in die Bibel" am Freitag spricht Schwester Edith Kürpick darüber, warum sie trotz Kirchenkrise Hoffnung für den christlichen Glauben hat. Für sie zeigt sich Glaube nicht nur in Zahlen oder Kirchenmitgliedern, sondern vor allem dort, wo Menschen menschlich handeln und anderen helfen. Sie erzählt eine bewegende Szene am Kölner Hauptbahnhof, die für sie gelebtes Evangelium war. Im Johannesevangelium geht es dann um Trauer, Zweifel und Hoffnung. Schwester Edith erklärt, warum Christen zwischen Hoffnung und Unsicherheit leben und warum Fragen zum Glauben dazugehören. Gerade in einer Welt voller Krisen und schlechter Nachrichten sieht sie Zeichen dafür, dass Gottes Reich schon beginnt. Eine Folge voller ehrlicher Gedanken, Hoffnung und Zuversicht – und genau deshalb unbedingt hörenswert.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln. Wenn die Frau gebären soll, hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So habt auch ihr jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. (Joh 16,20-23a)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
9 Minuten
In der Folge an Christi Himmelfahrt von "Blick in die Bibel“ spricht Schwester Edith Kürpick über die Veränderungen in Köln, über mehr Unruhe, Eventkultur und die sichtbare Armut in der Stadt. Seit mehr als 15 Jahren lebt sie mit ihrer Gemeinschaft in der Domstadt.Gleichzeitig erlebt sie, dass viele Menschen nach Stille und Halt suchen. Ihre Gemeinschaft in Groß St. Martin möchte genau dafür Räume schaffen: Orte zum Durchatmen, Beten und Nachdenken. Im Evangelium an Christi Himmelfahrt geht es um Jesu Auftrag an die Jünger. Schwester Edith erklärt, warum Glauben nichts mit Druck oder Überreden zu tun hat, sondern mit echter Begegnung. Besonders tröstlich: Auch Zweifel gehören zum Glauben dazu. Und Gottes Geist wirkt bis heute mitten unter den Menschen. Eine Folge voller ruhiger Gedanken, die Hoffnung machen und den Blick auf den Glauben neu öffnen – hörenswert bis zum letzten Satz.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Mt 28,16-20)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet) 
11 Minuten
Schwester Edith Kürpick spricht am Mittwoch im Podcast „Blick in die Bibel“ über ihren Weg mit den Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem in Köln. Sie erzählt von der Ansiedelung 2009 an Groß St. Martin, vom Ankommen in einer neuen Stadt und davon, warum ihr wichtig war, nicht mit fertigen Antworten auf Köln zuzugehen. Auch ihr Sabbatical nach insgesamt 22 Jahren als Priorin im Orden kommt zur Sprache: eine Phase des Loslassens, Lernens und Neuorientierens. Danach geht es um das Evangelium des Tages. Schwester Edith erklärt, warum die Jünger Jesu Worte zunächst nicht verstehen konnten und welche Rolle der Heilige Geist heute spielt. Für sie zeigt sich Gottes Geist nicht in einer „frommen Blase“, sondern mitten im wirklichen Leben und in der Liebe zu den Menschen. Eine Folge mit persönlichen Einblicken und starken Gedanken, die neugierig auf mehr macht.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden. (Joh 16,12-15)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
Schwester Edith Kürpick gibt im Podcast "Blick in die Bibel" am Dienstag einen persönlichen Einblick in das Leben der Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem in Köln. Sie erzählt von Gebetszeiten mitten im Trubel der Stadt, offenen Kirchentüren und Menschen, die in Groß St. Martin einfach zur Ruhe kommen wollen. Im Gespräch über das Tagesevangelium erklärt sie dann, warum Jesu Abschied Hoffnung statt Angst bedeutet. Der Heilige Geist sei kein Ersatz, sondern Gottes lebendige Gegenwart bis heute. Auch das Wort "Gericht" deutet sie anders, als viele es erwarten: Nicht die Angst gewinnt, sondern das Leben. Schwester Edith verbindet Glauben, Alltag und Hoffnung auf eine klare und verständliche Weise. Eine Folge, die nachklingt — und die man bis zum Schluss hören möchte.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Jetzt gehe ich zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von euch fragt mich: Wohin gehst du? Vielmehr hat Trauer euer Herz erfüllt, weil ich euch das gesagt habe. Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er die Welt der Sünde überführen und der Gerechtigkeit und des Gerichts; der Sünde, weil sie nicht an mich glauben; der Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; des Gerichts, weil der Herrscher dieser Welt gerichtet ist. (Joh 16,5-11)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet) 
9 Minuten
Sr. Edith Kürpick von den Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem ist ab diesem Montag zu Gast im Podcast "Blick in die Bibel". Sie erzählt zunächst, wie ihr Orden entstanden ist: mitten in der Großstadt, aber mit einem starken Fokus auf Gebet und Stille. Für Deutschland lebt die Gemeinschaft seit 2009 in Groß-St. Martin in Köln. Die Ordensfrau und studierte Theologin beschreibt die Bibel als ein Wort, das Menschen bis heute tief berührt und durchs Leben trägt. Für sie ist Bibellesen vor allem eine persönliche Begegnung mit Gott. Im Evangelium erklärt sie, warum Jesus seinen Jüngern keine Angst machen will, sondern ehrlich auf Schwierigkeiten vorbereitet. Christen müssten auch heute damit rechnen, anzuecken oder ausgegrenzt zu werden. Gleichzeitig macht sie Mut: Der „Geist der Wahrheit“, also der Heilige Geist, begleite Menschen bis heute. Eine ruhige, lebensnahe und überraschend aktuelle Auslegung – die neugierig macht, den ganzen Podcast zu hören.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aussenden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Ich habe es euch aber gesagt, damit ihr euch, wenn die Stunde kommt, daran erinnert, dass ich es euch gesagt habe. (Joh 15,26 - 16,4a)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
In der Samstagsfolge von "Blick in die Bibel" spricht Prof. Dr. Thomas Schwartz vom Hilfswerk Renovabis zuerst ganz persönlich über sein Leben als Priester. Er berichtet, wie seine Wochenenden aussehen, warum Gottesdienste für Christen Kraftquellen sind und wie er in freien Momenten entspannt – beim Lesen, Schreiben oder Fußballschauen. Danach geht es um das Evangelium des Tages. Schwartz erklärt, dass Christen mitten im Leben stehen sollen, ohne sich blind dem Zeitgeist anzupassen. Entscheidend sei ein innerer Kompass, der Orientierung gibt, wenn vieles unsicher wird. Auch über Ablehnung gegenüber Christen heute spricht er offen und ehrlich. Das Gespräch verbindet persönliche Einblicke mit starken Gedanken über Glauben, Haltung und Zusammenhalt – eine Folge, die nachklingt und neugierig auf mehr macht.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. Doch dies alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. (Joh 15,18-21)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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