Blick in die Bibel Archiv
2859 Episoden
11 Minuten
Am Freitag spricht Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz zunächst über das Motto der diesjährigen Pfingstaktion von Renovabis "Zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt": Europa soll trotz Spaltung zusammenhalten. Schwartz beschreibt, wie unterschiedlich Kirche in Osteuropa ist – mal schwächer, mal lebendig, oft getragen von jungen Menschen. Von dort könne man Mut, Kreativität und Glaubensstärke lernen, auch ohne viel (Kirchensteuer-)Geld. Im Evangelium geht es um Liebe bis zur Hingabe. Schwartz erklärt: Im Alltag ist nicht unbedingt das große Opfer gefordert, sondern eher viele kleine – Geduld, Rücksicht und für andere da sein. Liebe zeigt sich im Tun. Eine Folge, die Mut macht und zum Nachdenken anregt – unbedingt anhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt. (Joh 15,12-17)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
8 Minuten
Am Donnerstag im Podcast „Blick in die Bibel“ erzählt Renovabis-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Schwartz zunächst, warum er sich für das Fach Ethik entschieden hat. Es verbindet Glauben mit echtem Leben. Besonders das Lehren hat ihn geprägt, weil er durch Fragen der Studierenden selbst viel lernt. Im Evangelium am Donnerstag geht es dann um Jesu Worte über die Liebe und Gebote. Schwartz erklärt, dass Jesu‘ Reden über die Gebote nichts mit Zwang zu tun hat, sondern mit Vertrauen wie unter Freunden. Gebote und Liebe gehören zusammen – ohne Liebe werden Regeln hart, ohne Regeln wird Liebe beliebig. Gottes Liebe zeigt sich oft leise, in kleinen Gesten wie Vergebung im Alltag. Eine Folge, die zeigt, wie Glaube ganz praktisch wird – hör unbedingt rein!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. (Joh 15,9-11)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
9 Minuten
Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz berichtet im ersten Teil des Podcasts "Blick in die Bibel" am Mittwoch aus seinem Alltag bei Renovabis: kein Tag ist gleich, viele Meetings, Reisen und Begegnungen. Besonders bewegt ihn, wie Menschen in Osteuropa mit Hoffnung und Glauben ihre Gesellschaft mitgestalten.Im Evangelium vergleicht Jesus sich mit einem Weinstock. Schwartz erklärt: Wer mit Jesus verbunden bleibt, wächst innerlich. Auch schwierige Phasen wie Scheitern oder Abschiede können helfen, stärker zu werden. Gott "schneidet" nicht, um zu schaden, sondern damit Neues entstehen kann. Beim Beten gehe es weniger ums Fordern, sondern um Vertrauen in eine Beziehung.Eine Folge, die zeigt, wie Glaube im Alltag trägt – und neugierig macht, mehr davon zu hören.Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein kraft des Wortes, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Joh 15,1-8)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
9 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel“ am Dienstag spricht Prof. Dr. Thomas Schwartz mit Mathias Peter über das Hilfswerk Renovabis und warum Armenien dieses Jahr im Fokus steht: ein kleines Land mit großen Problemen, geprägt von Krieg, Armut und vielen Geflüchteten. Trotz allem beeindruckt Schwartz als Hauptgeschäftsführer von Renovabis der Mut und die Hoffnung der Menschen vor Ort. Hilfe aus Deutschland sei wichtig – finanziell, aber auch durch Interesse und Solidarität. Im Evangelium geht es um den Frieden Jesu: das ist mehr als ein rein äußerer Waffenstillstand, sondern ein innerer Halt, der auch in Krisen trägt. Echter Frieden zeigt sich laut Schwartz in Gelassenheit, Zuhören und dem Verzicht auf Eskalation. Eine Folge, die zeigt, wie Frieden im Alltag beginnen kann – und Lust macht, genauer hinzuhören.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. (Joh 14,27-31a)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
10 Minuten
Zum Start in die neue Woche stellt Prof. Dr. Thomas Schwartz zu Beginn des Podcasts "Blick in die Bibel" die Arbeit des Hilfswerkes Renovabis kurz vor, dessen Hauptgeschäftsführer er ist: Es geht um echte Solidarität mit Menschen in Mittel- und Osteuropa, gemeinsam mit Partnern vor Ort. Die kommende Pfingstaktion, die am Sonntag in Augsburg eröffnet wird, will den Zusammenhalt in Europa stärken. Im Evangelium geht es am Montag um die Liebe zu Jesus: Wer liebt, lebt nach seinen Worten. Schwartz, der Priester und Professor für Ethik ist, sagt, das hat nichts mit starren Regeln zu tun, sondern mit echter Beziehung. Gott drängt sich nicht auf, sondern wartet auf Offenheit. Der Heilige Geist wirkt leise im Alltag und gibt Kraft. Eine Folge, die zeigt, wie Glaube konkret wird – unbedingt anhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Judas – nicht der Iskáriot – fragte ihn: Herr, wie kommt es, dass du dich nur uns offenbaren willst und nicht der Welt? Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Joh 14,21-26)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
13 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht ein letztes Mal Kai Witzel über sein Engagement für den Lebensschutz: "Es geht um Anfang und Ende des Lebens – ohne Verurteilung, aber mit klarer Haltung." Als Diakon predigt er dazu – "mit medizinischer und theologischer Perspektive". "Meine Familie sitzt nicht immer in der Bank", lacht er, "aber gemeinsam Gottesdienst feiern ist wichtig!"Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium sagt Jesus: "Wer mich sieht, sieht den Vater." Kai Witzel erklärt: "Seine Werke – Heilungen, Vergebung – sind Beweise." "Bittet in meinem Namen" heißt: "Reflektiert: Würde Jesus das auch wollen?"Warum Glauben und Werke zusammengehören, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philíppus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philíppus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist?Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke!Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bitten werdet, werde ich es tun. (Joh 14,7-14)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
9 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" verrät Kai Witzel heute, wie er den 1. Mai verbringt: "Familie, Radtour mit dem Enkel – und keine OP!" Zur Predigtvorbereitung nutzt er KI – "aber nur als Werkzeug, nicht als Geist". "Eine KI-Predigt hört man raus", betont er.Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium sagt Jesus: "Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen." Kai Witzel deutet die Aussage so: "Kein begrenztes 'Himmelreich', sondern persönliche Zugehörigkeit – wie ein Wohlfühlort." "Ich bin der Weg" bedeutet: "Vertrau Gott, dann trägt er deine Last."Warum Jesu Angebot mehr ist als Alltagstrott, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh 14,1-6)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
10 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Kai Witzel heute über "Halbgötter in Weiß": "Chirurgen gelten oft als unfehlbar – doch Demut ist wichtiger." Frauen in der Chirurgie hätten "das patriarchale Denken aufgebrochen".Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium wäscht Jesus den Jüngern die Füße und warnt: "Der Sklave ist nicht größer als sein Herr." Kai Witzel deutet: "Judas stellte sich über Jesus – wie heute viele, die Macht über andere suchen." Doch "wahre Führung zeigt sich im Dienen". Jesus sagt: "Wer mich aufnimmt, nimmt Gott auf." Das gelingt "im Glauben, in den Sakramenten – und indem wir Gott im Nächsten erkennen".Warum Demut den Unterschied macht, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:Nachdem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sprach er zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat. Wenn ihr das wisst – selig seid ihr, wenn ihr danach handelt.Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muss sich erfüllen: Der mein Brot isst, hat seine Ferse gegen mich erhoben. Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es.Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. (Joh 13,16-20)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
12 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Kai Witzel heute, wie er zum Diakonat fand: "Mein Pfarrer fragte mich – und meine Frau sagte: 'Endlich machst du mal was Vernünftiges!'" Als Arzt und Diakon verbindet er "Heilung des Körpers und der Seele".Im Bibeltext aus dem Matthäusevangelium preist Jesus den Vater: "Du hast es den Unmündigen offenbart, nicht den Weisen." Kai Witzel erklärt: "Gott zeigt sich denen, die mit kindlichem Vertrauen offen sind – nicht denen, die alles intellektuell durchdringen wollen." Jesus lädt ein: "Kommt zu mir, ich will euch erquicken." "Sein 'Joch' ist kein Druck, sondern ein Weg zur inneren Ruhe", so Witzel.Warum Demut und Vertrauen den Glauben lebendig machen, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. (Mt 11,25-30)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
10 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" erzählt Kai Witzel heute, wie er vom Rettungssanitäter zum Chirurgen und Diakon wurde: "Heilung bedeutet mehr als Reparatur – es geht um Zuwendung und Fürsorge." Sein Studium der Gesundheitswissenschaften zeigt: "Wissen weitergeben ist Verantwortung. Ich will, dass meine Studenten später gut für mich sorgen können."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium fordern die Juden von Jesus: "Sag offen, ob du der Messias bist!" Er antwortet: "Meine Werke zeugen für mich – doch ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört." Die Aussage "Ich und der Vater sind eins" erklärt Kai Witzel so: "Jesus offenbart Gott selbst. Wer ihm vertraut, ist in Gottes Hand."Warum Jesus Antwort bis heute herausfordert, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt. Es war Winter und Jesus ging im Tempel in der Halle Sálomos auf und ab. Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange hältst du uns noch hin? Wenn du der Christus bist, sag es uns offen! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht.Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins. (Joh 10,22-30)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
10 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" stellt sich Dr. Dr. Kai Witzel vor – Chirurg, Klinikgründer und Diakon. "Als Arzt erlebe ich, wie Medien unser Bild von Heilung prägen", erklärt er. "In meiner Klinik geht es um minimalinvasive Eingriffe – und um Demut."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium sagt Jesus: "Ich bin der gute Hirt." Kai Witzel deutet: "Er beansprucht, der verheißene Messias zu sein – und zeigt eine tiefe Beziehung zu uns: 'Ich kenne die Meinen.'" Der "bezahlte Knecht" flieht vor dem Wolf, "doch Jesus stellt sich dem Bösen – bis zum Kreuz". "Kirchliche Mitarbeiter sind nicht gemeint", betont Witzel, "sondern eine Haltung: Wer nur für Lohn arbeitet, ohne sich zu identifizieren, verfehlt den Auftrag."Warum Jesu Hingabe uns heute noch herausfordert, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus: Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es von mir aus hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen. (Joh 10,11-18)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
15 Minuten
Zum Fest des Evangelisten Markus spricht am Samstag im Podcast "Blick in die Bibel" der evangelische Theologe und Journalist Wolfgang Thielmann über die Bibel und die Kirche heute. Er mag den Schreibstil des Evangelisten Markus, weil er kurz und mutig erzählt. Beim Thema evangelischer Sonntagsgottesdienst sagt er klar: Der bleibt wichtig, aber Kirche muss sich verändern, damit mehr Menschen kommen – mit neuen Ideen und Angeboten, die zum Alltag passen. Im Evangelium geht es darum, die Botschaft Gottes weiterzugeben. Thielmann erklärt: Mission heißt heute nicht belehren, sondern ehrlich über den eigenen Glauben sprechen und Begegnungen schaffen. Kirche soll dahin gehen, wo die Menschen sind.Eine Folge, die zeigt, wie Kirche lebendig bleiben kann – unbedingt anhören!Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden.Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und verkündeten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte das Wort durch die Zeichen, die es begleiteten. (Mk 16, 15–20)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
12 Minuten
Am Freitag erzählt Wolfgang Thielmann im Pdocast "Blick in die Bibel" aus seiner Freizeit: Er fährt Fahrrad, ist gern mit einem alten Auto unterwegs und singt begeistert im Chor – Musik verbindet Menschen über Konfessionen hinweg, sagt er. Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, war nicht immer leicht. Im Evangelium vom Tag geht es um heute nicht leicht zu verstehende Worte: Jesus spricht davon, dass die Menschen sein Fleisch essen sollen. Theologe Thielmann erklärt das so, dass es um eine enge Beziehung zu Jesus geht, ihm zu vertrauen und sich ganz auf ihn einzulassen – daraus wächst Hoffnung und Leben.Eine Folge mit persönlichen Einblicken und starken Gedanken, die neugierig macht und im Kopf bleibt – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafárnaum lehrte. (Joh 6,52-59)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
14 Minuten
In der Donnerstags-Folge vom „Blick in die Bibel“ erzählt Wolfgang Thielmann, warum er gern evangelisch ist: Die Kirche steht für Freiheit und eigene Entscheidungen. Gleichzeitig sieht er große Probleme: viele Austritte, zu wenig Veränderungen und oft zu umständliches Handeln. Er findet, Kirche sollte näher bei den Menschen sein. Trotzdem macht ihm vieles Hoffnung, etwa neue Ideen und das Engagement vor Ort. Im Evangelium erklärt er das Bild vom „Brot des Lebens“: Jesus steht für ein dauerhaftes Glück und für Leben, das über den Tod hinausgeht – ein Geschenk, das man nicht selbst machen kann.Eine Folge voller ehrlicher Kritik und Hoffnung, die zeigt, warum Glaube heute noch wichtig sein kann – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Bei den Propheten steht geschrieben: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. (Joh 6,44-51)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
13 Minuten
Am Mittwoch im Podcast "Blick in die Bibel“ erklärt Wolfgang Thielmann, wie er als Journalist und Pfarrer arbeitet: Fakten berichten und zugleich persönlich über den Glauben sprechen – das muss er trennen. Entscheidend ist für ihn Ehrlichkeit. Früher vertraute man stärker den Medien, heute gibt es viel mehr Infos, was Chancen, aber auch Verwirrung bringt. Im Evangelium sagt Jesus: "Ich bin das Brot des Lebens“ – wer glaubt, findet Halt. Thielmann deutet das so: Glaube ist Vertrauen und Beziehung zu Gott. Die Hoffnung auf Auferstehung nimmt er ganz konkret ernst – als echte Perspektive über den Tod hinaus.Eine Folge, die Glauben greifbar macht und zum Nachdenken einlädt – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt gesehen und doch glaubt ihr nicht. Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen; denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Das aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Jüngsten Tag. Denn das ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, das ewige Leben hat und dass ich ihn auferwecke am Jüngsten Tag. (Joh 6,35-40)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)