Macht klingt nach Kontrolle und Dominanz – aber eine neue wissenschaftliche Arbeit sagt, sie stecke in jeder Beziehung. Leon und Atze schauen sich an, was die Forschung über Macht in Beziehungen weiß: Warum halten Menschen ihre Bedürfnisse zurück, wenn sie sich machtlos fühlen? Was passiert, wenn wir selbst viel Macht haben? Und warum bedeutet mehr Macht für den einen nicht automatisch weniger für den anderen? Es geht um Sex, Streit, Abhängigkeit, gesellschaftliche Rollenbilder und die Frage, wie wir unsere eigenen Bedürfnisse vertreten können, ohne die des anderen aus dem Blick zu verlieren. Leon & Atze Hinweis: Wir haben kurz nach der Veröffentlichung beim Part "Gewalt in Beziehungen" Stellen gekürzt, weil dort Inhalte ineinander übergingen und so ein Eindruck entstehen konnte der dem Thema nicht das Gewicht gibt, was es auch in so einer Folge, in der es um viele Aspekte von Macht gehen soll, aber braucht. Danke für den Hinweis von Nina aus der Community! Ihr seid wirklich top!!! Dazu auch die Empfehlung, das ganze Gespräch mit Antje Joel zu hören. Das könnt ihr hier kostenlos: https://www.youtube.com/playlist?list=PL0bL11E6XdS1hYlnvzPISsvCSUb2HzjvM Anlaufstellen bei Gewalt: Akute Gefahr: Polizei unter 110. Wer selber betroffen ist, kann beim Hilfetelefon ""Gewalt gegen Frauen"" unter der Rufnummer 08000 116 016 sich jederzeit anonym und kostenlos beraten lassen. Frauenhaus-Suche: www.frauenhaus-suche.de Frauenhäuser und Beratungsstellen: www.frauenhauskoordinierung.de Frauennotrufe und Frauenberatungsstell Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Betreutes Fühlen LIVE: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/nrl2nekc/?lang=de Quellen Columbus, S., Molho, C., Righetti, F., & Balliet, D. (2021). Interdependence and cooperation in daily life. Journal of Personality and Social Psychology, 120(3), 626–650. https://doi.org/10.1037/pspi0000253 DiDonato, T. E. (2016, February 29). 4 truths about power in relationships (including yours). Psychology Today. https://www.psychologytoday.com/us/blog/meet-catch-and-keep/201603/4-truths-about-power-in-relationships-including-yours Farrell, A. K., Simpson, J. A., & Rothman, A. J. (2015). The relationship power inventory: Development and validation. Personal Relationships, 22(3), 387–413. https://doi.org/10.1111/pere.12072 Harrington, A. G., Overall, N. C., & Cross, E. J. (2021). Masculine gender role stress, low relationship power, and aggression toward intimate partners. Psychology of Men & Masculinities, 22(1), 48–62. https://doi.org/10.1037/men0000262 Jordan, A. (2026, February 22). Power dynamics in relationships: Why they matter. Jordan Counseling. https://www.jordan-counseling.com/blog/power-dynamics-in-relationships-why-they-matter Kirkpatrick, K. (2020, January 30). Love is a joint project. Aeon. https://aeon.co/essays/simone-de-beauvoirs-authentic-love-is-a-project-of-equals Overall, N. C., & Hammond, M. D. (2026). Power and ideology in close relationships. Annual Review of Psychology, 77, 393–421. https://doi.org/10.1146/annurev-psych-012325-032022 Smith, P. K., & Hofmann, W. (2016). Power in everyday life. Proceedings of the National Academy of Sciences, 113(36), 10043–10048. https://doi.org/10.1073/pnas.1604820113 Smoliak, O., Al-Ali, K., LeCouteur, A., Tseliou, E., Rice, C., LaMarre, A., Davies, A., Uguccioni, B., Stirling, L., Dechamplain, B., & Henshaw, S. (2023). The third shift: Addressing emotion work in couple therapy. Family Process, 62(3), 1006–1023. https://doi.org/10.1111/famp.12906 Empfehlungen Kompletter Fragebogen: https://www.semanticscholar.org/paper/The-relationship-power-inventory%3A-Development-and-Farrell-Simpson/a154e1dbe4ead673164d14f0b2a864e2132c0467 Reaktion: Julia Ditzer Produktion: Murmel Productions
Kommentare (2)
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Hey Ihr zwei! Das war mal wieder eine richtig gute Folge, auch wenn mich das Thema erst nicht so angesprochen hat. Besonders interessant fand ich die Übung von Margraf, bei der sich (wie ich meine) Atzes Stimme ganz anders angehört hat, da war viel Emotion drin.... könnt Ihr diese Übung bitte nochmal irgendwie schriftlich zur Verfügung stellen? Auf Empathie bin ich SEHR gespannt, das ist ein wichtiger Teil von mir. Allerdings erlebe ich sie nicht immer nur als Stärke, sondern lässt mich in manchen Situationen auch sehr dünnhäutig werden: es geht mir schlecht, wenn es mir nahen Menschen nicht gut geht - und manchmal frage ich mich, ob ich vielleicht zu starke Antennen nach außen habe. Dann weiß ich nicht, ob ich Situationen nicht sogar als schlimmer empfinde als die betroffenen Personen darin. Für mich habe ich klar gekriegt, dass ich mich innerlich abgrenzen muss, um mich selbst zu schützen... fände ich cool, wenn Ihr auch die Kehrseite der Medaille beleuchten würdet! Unzähligen Dank für die tolle Betreuung und Inspiration! Herzliche Grüße aus Münster, Steffanie (wartet auf Freigabe)
Mnaja, war nicht ganz mein Ding. Ich glaube bemerkt zu haben, es war auch nicht Euer. Kann mir jemand erzählen, wie schön das ist. Nö, meins nicht, selbst nach längster Psychotherapie. Ich erinnere mich an Kommentar Atzes im Swingerclub. Aber dort gehen ja auch viele gern hin. Wie immer, gegen andere Einstellungen hab ich selten was einzuwenden. Aber meins ist das nicht/ Eure auch nicht (?) ... (wartet auf Freigabe)