Warum werden Gespräche manchmal innerhalb von Sekunden zu einem Schlagabtausch? Warum rechtfertigen wir uns, greifen zurück an oder machen einfach komplett dicht, obwohl wir uns eigentlich verstanden fühlen wollen? In dieser Folge sprechen Leon und Atze über Defensivität – eine der häufigsten Ursachen dafür, dass Konflikte eskalieren und Beziehungen leiden. Gemeinsam schauen sie darauf, warum wir so schnell in den Verteidigungsmodus schalten. Außerdem geht es um konkrete Strategien für schwierige Gespräche. Eine Folge über den Mut, Kritik auszuhalten, sich zu öffnen und Gespräche zu führen, bei denen es am Ende nicht ums Gewinnen geht – sondern darum, einander wieder zu erreichen. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Quellen Duden. Defensivität. https://www.duden.de/rechtschreibung/Defensivitaet Eyal, T., Steffel, M., & Epley, N. (2018). Perspective mistaking: Accurately understanding the mind of another requires getting perspective, not taking perspective. Journal of Personality and Social Psychology, 114(4), 547–571. https://doi.org/10.1037/pspa0000115 Gottman Institute. The four horsemen: Defensiveness. https://www.gottman.com/blog/the-four-horsemen-defensiveness/ Macri, J. A., & Rogge, R. D. (2024). Examining domains of psychological flexibility and inflexibility as treatment mechanisms in acceptance and commitment therapy: A comprehensive systematic and meta-analytic review. Clinical Psychology Review, 110, Article 102432. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2024.102432 Jenn Mahony. The frenemy within: Making peace with defensiveness for better relationships. https://medium.com/@jennifer_77872/the-frenemy-within-making-peace-with-defensiveness-for-better-relationships-cbb43cf112f9 NDR. Vergessene Wörter: Welche gehen, welche bleiben? https://www.ndr.de/kultur/gesellschaft/vergessene-woerter-welche-gehen-welche-bleiben,vergessenewoerter-100.html Wigall, N. & Cohen, A. Effective strategies for communicating with defensive people. https://psyche.co/guides/effective-strategies-for-communicating-with-defensive-people Shukla, M., & Mishra, A. (2026). Effectiveness of affect labelling as an emotion regulation strategy in individuals with high emotional reactivity: A systematic review. Current Psychology, 45(7), 683. https://doi.org/10.1007/s12144-026-09229-9 The School of Life Berlin. Wie wir in der Liebe weniger defensiv sind. https://www.theschooloflife.com/berlin/blog/wie-wir-in-der-liebe-weniger-defensiv-sind/ TIME. (2026, July 29). How to stop being defensive in arguments. https://time.com/article/2026/07/29/how-to-stop-being-defensive-in-arguments/ Verywell Mind. (2021). What is defensiveness? https://www.verywellmind.com/what-is-defensiveness-5115075 Vorauer, J. D., Hodges, S. D., & Hall, J. A. (2025). Thought-feeling accuracy in person perception and metaperception: An integrative perspective. Annual Review of Psychology, 76(1), 413–441. https://doi.org/10.1146/annurev-psych-011624-024416 Webb, T. L., Miles, E., & Sheeran, P. (2012). Dealing with feeling: A meta-analysis of the effectiveness of strategies derived from the process model of emotion regulation. Psychological Bulletin, 138(4), 775–808. https://doi.org/10.1037/a0027600 Empfehlungen: Adar Cohens TEDTalk “How to Lead Though Conversations”: https://www.youtube.com/watch?v=LZu16ZaLgJM Betreutes Fühlen - Folge “Du fühlst, was ich will” zu Empathie vom 17. Juni 2025: https://betreutesfuehlen.podigee.io/298-du-fuehlst-was-ich-will Jenn Mahony: ‘The Frenemy Within: Making Peace with Defensiveness for Better Relationships’ (2025): https://medium.com/@jennifer_77872/the-frenemy-within-making-peace-with-defensiveness-for-better-relationships-cbb43cf112f9 Reaktion: Julia Ditzer
Kommentare (2)
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Hey Ihr zwei! Das war mal wieder eine richtig gute Folge, auch wenn mich das Thema erst nicht so angesprochen hat. Besonders interessant fand ich die Übung von Margraf, bei der sich (wie ich meine) Atzes Stimme ganz anders angehört hat, da war viel Emotion drin.... könnt Ihr diese Übung bitte nochmal irgendwie schriftlich zur Verfügung stellen? Auf Empathie bin ich SEHR gespannt, das ist ein wichtiger Teil von mir. Allerdings erlebe ich sie nicht immer nur als Stärke, sondern lässt mich in manchen Situationen auch sehr dünnhäutig werden: es geht mir schlecht, wenn es mir nahen Menschen nicht gut geht - und manchmal frage ich mich, ob ich vielleicht zu starke Antennen nach außen habe. Dann weiß ich nicht, ob ich Situationen nicht sogar als schlimmer empfinde als die betroffenen Personen darin. Für mich habe ich klar gekriegt, dass ich mich innerlich abgrenzen muss, um mich selbst zu schützen... fände ich cool, wenn Ihr auch die Kehrseite der Medaille beleuchten würdet! Unzähligen Dank für die tolle Betreuung und Inspiration! Herzliche Grüße aus Münster, Steffanie (wartet auf Freigabe)
Mnaja, war nicht ganz mein Ding. Ich glaube bemerkt zu haben, es war auch nicht Euer. Kann mir jemand erzählen, wie schön das ist. Nö, meins nicht, selbst nach längster Psychotherapie. Ich erinnere mich an Kommentar Atzes im Swingerclub. Aber dort gehen ja auch viele gern hin. Wie immer, gegen andere Einstellungen hab ich selten was einzuwenden. Aber meins ist das nicht/ Eure auch nicht (?) ... (wartet auf Freigabe)