Podcaster
Episoden
26.02.2026
24 Minuten
Die Bilder aus Mexiko erinnern an ein Kriegsgebiet:
Straßensperrungen, brennende Fahrzeuge, zerstörte Infrastruktur.
Das mächtigste Kartell des Landes, das sogenannte
Jalisco-Kartell, reagiert mit Terror auf die Tötung seines
Anführers. In einer spektakulären Operation hatten mexikanische
Sicherheitskräfte Nemesio Oseguera Cervantes getötet, Kopf des
Kartells Jalisco Nueva Generación, besser bekannt als »El
Mencho«.
In der aktuellen Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan
Moreno mit dem Lateinamerika-Korrespondenten des SPIEGEL, Jens
Glüsing. Wie ist es der Regierung rund um Präsidentin Claudia
Sheinbaum gelungen, den Staatsfeind Nummer eins Mexikos zu
eliminieren? Und hat sie das nur getan, weil sonst US-Präsident
Donald Trump womöglich selbst gegen die mexikanischen Kartelle in
Mexiko vorgegangen wäre? Und was bedeutet das alles für die
Fußball-Weltmeisterschaft in Sommer – Mexiko wird 13 Spiele
austragen, darunter in Guadalajara, einer Bastion des
Kartells?
Mehr zum Thema:
(S+) Als die Ausschreitungen in Mexiko beginnen, feiert Lisa
Rochin Garcia dort gerade einen Junggesellinnenabschied. Hier
erzählt sie, wie sie und ihr mexikanischer Mann die vergangenen
Tage erlebt haben. Ein Interview von Alessandra Röder:
https://www.spiegel.de/panorama/mexiko-deutsche-berichtet-von-ausschreitungen-mein-mann-rief-an-fahrt-sofort-nach-hause-a-895b8297-2d71-445d-a47f-b2a884c34696
(S+) Mexikos brutalster Drogenboss – das war »El
Mencho«Rauchsäulen über Städten, Tote und Verletzte: In Mexiko
eskaliert die Gewalt, verstörende Szenen gehen um die Welt. Seine
Anhänger wollen »El Mencho« rächen. Wer war der Drogenboss,
dessen Tod das Chaos im Land auslöste? Von Miriam Khan:
https://www.spiegel.de/ausland/el-mencho-mexikos-brutalster-drogenboss-das-muss-man-ueber-ihn-wissen-a-6ccca07c-0305-4ff6-b870-27f478975d31
In dieser Villa versteckte sich Mexikos Kartellchef »El Mencho«
wollte es sich offenbar mit einer Geliebten in einem
Wochenendhaus gemütlich machen. Dann kam das Militär. Das
Video: https://www.spiegel.de/ausland/mexiko-video-zeigt-versteck-von-drogenboss-el-mencho-a-36f66caf-bb13-4388-ac25-a688674fbea4
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25.02.2026
38 Minuten
Über den Ausnahmeprozess von Avignon ist viel berichtet worden.
Aber bisher haben weder Gisèle Pelicot noch ihre Anwälte erzählt,
wie sie die Monate vor Gericht erlebt haben. 2024 müssen sie sich
dort immer wieder gegen massive Angriffe der Gegenseite wehren.
Im Gerichtssaal wird versucht, Gisèle Pelicot zur Komplizin ihres
Mannes zu machen.
Ihre beiden Anwälte geben Einblicke, wie sie ihre Mandantin auf
den Prozess vorbereiten. Über drei Monate wird sie mit den 51
Angeklagten in einem Raum verbringen. Zuvor müssen sie gemeinsam
die Videos ihrer Vergewaltigungen sichten. Die Anwälte berichten
auch über absurde Momente des Verfahrens: über den Tag, an dem
sie Gisèle Pelicots Bauchnabel fotografieren müssen.
Die Entscheidung, den Prozess öffentlich stattfinden zu lassen,
wird Gisèle Pelicot zu einer Ikone machen. Wir erfahren, was
diese neue Rolle für sie verändert. Und: Wie die Liebe zurück in
ihr Leben kam.
In Teil 1 gibt Gisèle Pelicot Einblick, wie sie die Zeit nach der
Festnahme ihres damaligen Ehemannes Dominique Pelicot erlebt hat.
Wie ihre Kinder auf die Ermittlungen der Polizei reagierten. Und
wie ihre Familie daran zu zerbrechen drohte.
Das Buch von Gisèle Pelicot »Eine Hymne an das Leben« könnt
ihr im SPIEGEL-Shop bestellen, ist am 17. Februar erschienen.
In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und
Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person
betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle
Hilfsangebote:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr
erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0
111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat
oder E-Mail.
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19.02.2026
30 Minuten
Russlands Präsident Wladimir Putin versucht seit vier Jahren, die
Ukraine nicht an den Westen zu verlieren. Hunderttausende
russische Soldaten haben dafür ihr Leben gegeben. Erfolg hatte
Putin bislang nicht.
»Acht Milliarden« schaut in dieser Ausgabe nach Kyjiw: eine
Millionenstadt, die tagsüber versucht, den Alltag
aufrechtzuerhalten. Und sich nachts durch Luftalarme, Drohnen und
Raketenangriffe wieder im Ausnahmezustand wiederfindet. Dennoch
versuchen die Menschen, ihr Leben nicht vom Krieg bestimmen zu
lassen. Dazu kommt die Spannung in der Hauptstadtpolitik – und
die paradoxe Lage eines Landes, das keine regulären Wahlen
abhalten kann, während innenpolitische Konflikte weiterlaufen.
In der aktuellen Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan
Moreno mit dem SPIEGEL-Reporter Christian Esch, der gerade einen
Monat in Kyjiw war und dort eine Stadt erlebt hat, die laut Esch
im »Jetzt« lebt. Esch fragt sich, was eine permanente
Unplanbarkeit psychologisch mit den Menschen in der Ukraine
macht.
Mehr zum Thema:
(S+) Russland befindet sich laut Merz im »Zustand der tiefsten
Barbarei«
https://www.spiegel.de/politik/friedrich-merz-sieht-russland-im-zustand-der-tiefsten-barbarei-a-68218964-7266-43a6-9c1d-f34e08ca5d6c
Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu
verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt
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18.02.2026
33 Minuten
Seit die monströsen Taten ihres Mannes bekannt wurden, hat Gisèle
Pelicot kein einziges Interview gegeben. Anfang 2026 spricht sie
zum ersten Mal. DER SPIEGEL konnte sie vor Erscheinen ihres
Buches Mitte Februar deutschlandweit als erstes Medium
interviewen. In dieser Zusatzfolge berichtet Britta Sandberg in
zwei Teilen von ihrem Treffen mit Gisèle Pelicot.
Im ersten Teil erzählt Gisèle Pelicot, was nach der Festnahme von
Dominique Pelicot wirklich passiert – tief in ihrem Inneren und
in der Familie. Denn: Irgendwann brennen alle Erinnerungen an
glückliche Zeiten – und zwar mitten in ihrem Garten.
Danach beginnt eine neue Zeit, in der sie nur schwer wieder in
ihrem Leben ankommt. Wie verarbeitet sie die über 200
Vergewaltigungen, an die sie keinerlei Erinnerung hat? Gisèle
Pelicot findet einen besonderen Umgang mit ihrem Schicksal.
Im zweiten Teil – also der sechsten und letzten Folge der
Podcastserie – spricht Gisèle Pelicot darüber, wie sie erstmals
ihren Peinigern vor Gericht begegnete und warum sie ihren Ex-Mann
im Gefängnis besuchen will.
Das Buch von Gisèle Pelicot »Eine Hymne an das Leben« könnt
ihr im SPIEGEL-Shop bestellen, es ist am 17. Februar erschienen.
In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und
Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person
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16.02.2026
34 Minuten
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz galt lange als Inbegriff des
deutschen Transatlantikers. Seine Rede auf der Münchner
Sicherheitskonferenz ist eine Zäsur: für ihn und für ganz
Deutschland.
Kanzler Friedrich Merz galt lange als der große Transatlantiker
der deutschen Politik. Selbst im Wahlkampf sprach er noch von
einer "Positivagenda" mit den USA. Er forderte sogar mehr
Freihandel, obwohl dem US-Präsidenten kaum etwas ferner liegen
dürfte, als die Vereinigten Staaten weiter für Produkte aus
Deutschland zu öffnen. Nun hat Merz auf der Münchner
Sicherheitskonferenz eine bemerkenswerte Rede gehalten. Von einem
bedingungslosen Transatlantiker Merz dürfte vorerst niemand mehr
sprechen.
In dieser Folge von "Acht Milliarden" spricht Host Juan Moreno
mit Marina Kormbaki, der stellvertretenden Leiterin des
Hauptstadtbüros des SPIEGEL.
Mehr zum Thema:
(S+) Münchner Sicherheitskonferenz: Der Moment, der Europa naiv
aussehen lässt
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/muenchner-sicherheitskonferenz-der-moment-der-europa-naiv-aussehen-laesst-a-3f401e86-1f2e-4c4d-b68a-8d4774b3a352
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Über diesen Podcast
Der Auslands-Podcast des SPIEGEL. Für alle, denen die Welt nicht
egal ist. Juan Moreno will die Geschichten hinter den Nachrichten
erfahren. Jeden Freitag neu.
Die aktuellen Entwicklungen und Hintergründe zur US-Wahl finden
Sie unter
https://www.spiegel.de/thema/us-praesidentschaftswahl-2024/
Die aktuellen Entwicklungen und Hintergründe zum Krieg in der
Ukraine finden Sie unter
https://www.spiegel.de/thema/ukraine_konflikt/
Wir freuen uns über Kritik und Vorschläge an
acht.milliarden@spiegel.de
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