Geschichte(n) hören Archiv
547 Episoden
1 Stunde 35 Minuten
Die Arbeit der Treuhandanstalt ist hoch umstritten – wie sieht das Gesamtbild nach der Öffnung der Treuhandakten aus? Erstmals konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) etwa 12 Kilometer Treuhandakten systematisch auswerten und zudem viele andere neue Quellen erschließen. Die Ergebnisse dieser intensiven Forschungen werden seit April 2022 in der elf Bände umfassenden Reihe „Studien zur Geschichte der Treuhandanstalt“ im Verlag Ch. Links veröffentlicht. Nie zuvor wurde die Treuhandanstalt so umfangreich in den Blick genommen.I m Gespräch mit Anne Hähnig (Die Zeit) stellten die Historiker Max Trecker und Andreas Malycha die ersten Publikationen der neuen Studien vor.
2 Stunden 1 Minute
Am 24. Februar 2022 haben russische Streitkräfte die Ukraine überfallen. Tausende Menschen haben bisher ihr Leben verloren, Millionen sind auf der Flucht – Städte werden gnadenlos bombardiert und Angriffe gegen zivile Einrichtungen und die Bevölkerung gerichtet. Städte wie Charkiv oder Mariupol werden belagert, ausgehungert und dem Erdboden gleichgemacht.
Der Krieg gegen die Ukraine wird von der russischen Regierung und Propaganda mit historischen Legitimationen versehen, die seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion als überholt, ja überwunden, galten. Der Versuch der russischen Führung gewaltsam als imperiale Großmacht wieder in die Mitte des europäischen Kontinents zurückzukehren, ist die wohl größte Gefahr für die europäische Sicherheit seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Im Zentrum der Veranstaltung stehen deshalb Geschichtsnarrative, die von Putin zur Begründung seines Überfalls auf die Ukraine sowie zur Begründung von Territorialansprüchen gegenüber weiteren Staaten angeführt werden.
Der Krieg gegen die Ukraine wird von der russischen Regierung und Propaganda mit historischen Legitimationen versehen, die seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion als überholt, ja überwunden, galten. Der Versuch der russischen Führung gewaltsam als imperiale Großmacht wieder in die Mitte des europäischen Kontinents zurückzukehren, ist die wohl größte Gefahr für die europäische Sicherheit seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Im Zentrum der Veranstaltung stehen deshalb Geschichtsnarrative, die von Putin zur Begründung seines Überfalls auf die Ukraine sowie zur Begründung von Territorialansprüchen gegenüber weiteren Staaten angeführt werden.
1 Stunde 1 Minute
Vor 70 Jahren: Essen am 11. Mai 1952. Trotz Verbot durch die Behörden versammeln sich Tausende zumeist junge Demonstranten in der Ruhr-Metropole. Sie protestieren gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. Es ist die Hochzeit des Kalten Krieges. Als Mitinitiator der Kundgebung gilt der westdeutsche Ableger der SED-Jugendorganisation FDJ. Die war im Jahr zuvor von der Bundesregierung als verfassungsfeindliche Organisation verboten worden. Die Demonstranten ignorieren die Aufforderung der Polizei, sich zu zerstreuen. Es kommt zum Schlagstockeinsatz. Demonstranten antworten mit Stein- und Flaschenwürfen. Der Einsatz von Schusswaffen wird befohlen, die nicht nur zu Warnschüssen abgefeuert werden. Die Bilanz des Tages sind zwei Schwerverletzte – und der erste Demonstrationstote der noch jungen Bundesrepublik. Es ist der 21-jährige Arbeiter Philipp Müller, der auf dem Weg ins Krankenhaus seiner Schussverletzung erliegt.
Während Müller in der alten Bundesrepublik schnell in Vergessenheit gerät, wird er in der DDR über Jahrzehnte als „sozialistischer Held“ und antifaschistischer Widerstandskämpfer Namensgeber von Straßen, Plätzen, Schulen, Betrieben, Jugendclubs und Medaillen - selbst ein Trawler der DDR Fischereiflotte wurde nach ihm benannt. Wie im Brennglas exemplifizieren sich in der Person Philipp Müllers die Geschichte des Kalten Krieges sowie die im doppelten Wortsinne geteilte Erinnerungskultur des vereinten Deutschlands.
Der Leipziger Historiker und Geschichtsdidaktiker Professor Dr. Alfons Kenkmann stellte am 21. April 2022 die Ergebnisse seiner Forschungen zu Philipp Müller vor.
Während Müller in der alten Bundesrepublik schnell in Vergessenheit gerät, wird er in der DDR über Jahrzehnte als „sozialistischer Held“ und antifaschistischer Widerstandskämpfer Namensgeber von Straßen, Plätzen, Schulen, Betrieben, Jugendclubs und Medaillen - selbst ein Trawler der DDR Fischereiflotte wurde nach ihm benannt. Wie im Brennglas exemplifizieren sich in der Person Philipp Müllers die Geschichte des Kalten Krieges sowie die im doppelten Wortsinne geteilte Erinnerungskultur des vereinten Deutschlands.
Der Leipziger Historiker und Geschichtsdidaktiker Professor Dr. Alfons Kenkmann stellte am 21. April 2022 die Ergebnisse seiner Forschungen zu Philipp Müller vor.
1 Stunde 20 Minuten
Im Rahmen unserer Diskussionsreihe "Wir müssen reden!" haben wir am 20.04.2022 darüber gesprochen, wie im Laufe der Geschichte der Staat und seine Bürger mit Pandemien umgingen, welche Freiheitsrechte dafür eingeschränkt worden sind und wie die heutige Polarisierung in Impfgegner und Impfbefürworter und die unterschiedlichen Positionen zu den Corona-Maßnahmen einzuschätzen sind. Schlussendlich beschäftigte uns aber auch grundsätzlich die Frage, warum die Stimmung in der deutschen Gesellschaft in dieser Frage so aufgeheizt ist, welche politischen Entscheidungen hierzu beigetragen haben und welche Gefahren für die Demokratie daraus erwachsen können.
1 Stunde 7 Minuten
Die neunte Veranstaltung in der Reihe „Transitional Justice „Wahrheit oder Gerechtigkeit? Transitional Justice in Afrika“ lenkt den Blick auf einen Kontinent zwischen ethnischen Konflikten, institutionalisiertem Rassismus und krasser Armut sowie auf Staaten im Spannungsfeld von massiven internationalen Interessen und nationalen Befreiungskämpfen. Am 12.04.2022 diskutierten Dr. Khulu Mbatha, Sonderberater des Präsidenten von Südafrika und Pretoria Wachira Waheire, Mitglied der Kommission für Wahrheit, Gerechtigkeit und Versöhnung in Kenia. Moderiert wurde die Veranstaltung von Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder.org.
1 Stunde 30 Minuten
Nach der deutschen Einheit sahen sich viele ostdeutschen Städte und Gemeinden mit den baulichen Altlasten der sozialistischen Urbanisierung konfrontiert. Vereinzelte Standorte waren aufgrund ihrer Bedeutungssymbolik in der DDR stark gefördert und zu sozialistischen Vorzeige- bzw. Musterstädten aufgebaut (z.B. Karl-Marx-Stadt, Schwedt, Eisenhüttenstadt, Ost-Berlin), andere Orte und Regionen dagegen vernachlässigt worden. Wie gingen die Transformationsgesellschaften nach dem Systembruch mit dem „Erbe der sozialistischen Stadt“ um? Wie ist die Entwicklung rückblickend und heute zu bewerten? Und welche Lehren lassen sich aus über 30 Jahren deutscher Einheit für urbane Entwicklungen in Gegenwart und Zukunft ziehen? In der neunten Veranstaltung der Reihe "Zukunftswerkstatt Einheit" wurden die wesentlichen Ausgangsbedingungen sowie zentralen Entwicklungslinien der nunmehr über 30-jährigen städtebaulichen Transformationsgeschichte untersucht und die gegenwärtigen bzw. zukünftigen Herausforderungen erörtert.
1 Stunde 55 Minuten
Anlass der ersten Veranstaltung der Reihe "Im Lauf durch die Epochen: Sport und Systemwechsel im 20. Jahrhundert" war das 30-jährige Jubiläum der ersten gesamtdeutschen Spiele nach dem Kalten Krieg in Albertville 1992. Prof. Dr. Diethelm Blecking, Kateryna Chernii, Wolfgang Rattay , Rica Reinisch und Prof. Dr. Annette Vowinckel haben am 17.03.2022 auf die heikle politische Rolle der Sportidole zurückgeblickt. Dabei sind sie unter anderem der Frage nachgegangen, wie sich Selbstbild und Inszenierung von Athletinnen und Athleten im Lauf der Epochen wandelten und sich Ästhetik und Arbeitsbedingungen der Sportfotografie veränderten.
1 Stunde 20 Minuten
Thema der achten Veranstaltung der Reihe „Transitional Justice“ waren die Aufarbeitungsprozesse in Argentinien, Chile und Kolumbien, die trotz juristischer Defizite und Amnestiegesetze eingeleitet und gefördert wurden. Am 01.03.2022 waren Ximena Vanessa Goecke, Salomé Grunblatt und María Paula Gamboa zu Gast.
1 Stunde 3 Minuten
„Neues vom ´großen Bruder`“ - unter diesem Titel sollte am 24. Februar, um 16 Uhr, ein neuer Sammelband zum Verhältnis von KGB und MfS vorgestellt werden. Angesichts des Einmarschs Russlands in der Ukraine hat der Veranstaltungstitel eine erschreckende Aktualität bekommen, die sich auch in den Themen unserer Gesprächsrunde mit der Moskauer Menschenrechtsaktivistin Irina Scherbakowa, dem Osteuropahistoriker Jan C. Behrends und dem Geheimdienstspezialisten Douglas Selvage widerspiegeln wird.
1 Stunde 19 Minuten
In der siebten Veranstaltung der Reihe "Transitional Justice" geht es um die oft „vergessenen Diktaturen“ in Spanien, Portugal und Griechenland, die bis in die 1970er Jahre existierten. Jahrelanges Schweigen über die diktatorische Vergangenheit behinderte wichtige Aufarbeitungsprozesse. Erst seit Kurzem wird darüber gesprochen. Vor welchen Herausforderungen und Aufgaben stehen die demokratischen Gesellschaften beim Umgang mit ihrer diktatorischen Geschichte heute? Darüber sprach Tamina Kutscher von Dekoder.org am 25.01.2022 mit Prof. Dr. Luís Farinha, Prof. Dr. Gutmaro Gómez Bravo und PD Dr. Adamantios Skordos.
1 Stunde 18 Minuten
Thema des zweiten Gesprächs unserer Reihe „Wir müssen reden!“ ist das Demokratieverständnis in Ost- und Westdeutschland: Im Osten Deutschlands haben sowohl die Alternative für Deutschland als auch die Linkspartei ihre größten Wahlerfolge erzielt. Proteste gegen die Corona-Maßnahmen fallen dort in manchen Regionen besonders heftig aus. Lassen sich angesichts zunehmender politischer Polarisierungen sowie der Diktatur- und Transformationserfahrungen im Osten Deutschlands grundlegende Unterschiede zwischen „alten“ und „neuen“ Ländern feststellen? Befindet sich die Demokratie vielleicht sogar in einer Krise? Darüber sprachen am 20.01.2022 Prof. Dr. Wolfgang Merkel und Prof. Dr. Steffen Mau.
49 Minuten
Hat Ostdeutschland ein besonderes Problem mit Rechtsextremismus? Spielen die DDR und die Umbruchszeit von 1989 für diese Entwicklung eine zentrale Rolle? Wie haben Staat und Gesellschaft auf die rechtsextreme Gewalt der Neunzigerjahre reagiert und was haben sie aus dieser Zeit gelernt? Und wie lässt sich rechtsextremen Strukturen heute die Stirn bieten?
In der Folge „Engagement gegen Rechts: Herausforderungen für die Zivilgesellschaft im Osten“ sprechen Uta Leichsenring, ehemalige Polizeipräsidentin von Eberswalde, und Valentin Hacken, Pressesprecher beim Bündnis „Halle gegen Rechts“, über die Entwicklung des Rechtsextremismus in Ostdeutschland seit der Einheit und über die Schwierigkeiten für die demokratische Zivilgesellschaft, sich dem Rechtsextremismus entgegenzustellen. Das Gespräch moderiert Tina Howard.
Uta Leichsenring gehörte zur DDR-Bürgerrechtsbewegung. Von 1991 bis 2002 war sie Polizeipräsidentin im brandenburgischen Eberswalde. Sie engagiert sich in vielen zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie.
Valentin Hacken gehört zum Kreis der Pressesprecher des Bündnisses „Halle gegen Rechts“. Er studiert Jura und arbeitet als Journalist zur extremen Rechten. Zudem ist er Mitglied der HALLIANZ für Vielfalt – einem Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Initiativen, Unternehmen und Vertretern der Stadt.
In der Folge „Engagement gegen Rechts: Herausforderungen für die Zivilgesellschaft im Osten“ sprechen Uta Leichsenring, ehemalige Polizeipräsidentin von Eberswalde, und Valentin Hacken, Pressesprecher beim Bündnis „Halle gegen Rechts“, über die Entwicklung des Rechtsextremismus in Ostdeutschland seit der Einheit und über die Schwierigkeiten für die demokratische Zivilgesellschaft, sich dem Rechtsextremismus entgegenzustellen. Das Gespräch moderiert Tina Howard.
Uta Leichsenring gehörte zur DDR-Bürgerrechtsbewegung. Von 1991 bis 2002 war sie Polizeipräsidentin im brandenburgischen Eberswalde. Sie engagiert sich in vielen zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie.
Valentin Hacken gehört zum Kreis der Pressesprecher des Bündnisses „Halle gegen Rechts“. Er studiert Jura und arbeitet als Journalist zur extremen Rechten. Zudem ist er Mitglied der HALLIANZ für Vielfalt – einem Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Initiativen, Unternehmen und Vertretern der Stadt.
1 Stunde 22 Minuten
Jede Gesellschaft, jeder Staat steht nach Gewaltherrschaft, Diktaturen oder Kriegen vor der Frage, wie mit den begangenen Verbrechen, mit den Opfern und Tätern umgegangen werden soll. Die Formen des Umgangs mit der Vergangenheit sind dabei sehr vielfältig. Mysteriöse Anschläge auf Regime-Kritiker, Repressionen gegen Demonstranten und die völkerrechtswidrige Annexion der Krim kennzeichnen das heutige Russland als einen autoritären Staat und erinnern an die frostigen Zeiten des Kalten Kriegs. Imperiale Großmachtvorstellungen scheinen nicht nur die russische Politik, das Verhältnis zu den Nachbarstaaten Ukraine und Belarus, sondern auch die nostalgischen Sehnsüchte von Teilen der Bevölkerung zu bestimmen – die Vergangenheit ist zur Gegenwart geworden. Welches Bild der Sowjetunion wird im heutigen Russland gezeichnet? Welche Rolle spielt der Stalinismus in der russischen, der ukrainischen und belarussischen Geschichtspolitik? Wie kann an das grausame Lagersystem und das Massenmorden unter Stalins Herrschaft erinnert werden? In welchem Verhältnis steht die Arbeit von NGOs zu den Regierungen in Russland, Belarus und der Ukraine? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die sechste Veranstaltung der Reihe Transitional Justice „Die Gegenwart der Vergangenheit – 30 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion“.
1 Stunde 26 Minuten
Am 25.11.2021 hat der Gerichtsprozess gegen Memorial International in Moskau begonnen. Angeklagt wegen des Verstoßes gegen das „Gesetz über ausländische Agenten“ von 2012 möchte sich der Kreml der wichtigsten Nichtregierungsorganisation in Russland entledigen. Mit der Offenlegung der historischen Wahrheit über die politischen Repressionen und Verbrechen während des Stalinismus in der Sowjetunion ist sie den Machthabern schon lange ein Dorn im Auge.
Am 14.12. wird der Prozess fortgeführt. Wie bedrohlich die Situation für Memorial in diesem Prozess ist, welche erinnerungspolitischen Motive hinter dem drohenden Verbot stecken und welche langfristigen Folgen es für die Erinnerungskultur und die Menschenrechtssituation in Russland hat, beantworteten die Mitbegründerin von Memorial Moskau Prof. Dr. Irina Scherbakowa und Dr. Anke Giesen (Memorial Deutschland).
Am 14.12. wird der Prozess fortgeführt. Wie bedrohlich die Situation für Memorial in diesem Prozess ist, welche erinnerungspolitischen Motive hinter dem drohenden Verbot stecken und welche langfristigen Folgen es für die Erinnerungskultur und die Menschenrechtssituation in Russland hat, beantworteten die Mitbegründerin von Memorial Moskau Prof. Dr. Irina Scherbakowa und Dr. Anke Giesen (Memorial Deutschland).
50 Minuten
Wie haben sich die Städte in Ostdeutschland von 1989 bis heute verändert? Welche Folgen hatten der massenhafte Wegzug vieler Menschen, die Abwertung der Plattenbauten und die Sanierung der Altstädte? Wie lassen sich die Einwohner in solche Veränderungen einbeziehen? Und sind die wandelerprobten ostdeutschen Städte vielleicht besonders gut auf die kommenden Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet?
Unter dem Titel „Zwischen Abrissbirne und Großbaustelle: ostdeutsche Städte seit der Einheit“ sprechen der Leiter des Magdeburger Stadtplanungsamtes Dr. Matthias Lerm und die Potsdamer Stadtplanerin Claudia Mucha über die Entwicklungen in Ostdeutschland in den letzten 30 Jahren. Das Gespräch moderiert Tina Howard.
Dr. Matthias Lerm ist Leiter des Stadtplanungsamtes Magdeburg. Der Architekt und Stadtplaner hat unter anderem an der Neugestaltung der Dresdner Innenstadt sowie der Stadtentwicklung Jenas mitgewirkt.
Claudia Mucha ist Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg. Die Potsdamerin arbeitet zudem als Stadtplanerin bei der complan Kommunalberatung GmbH in ihrem Heimatort.
Unter dem Titel „Zwischen Abrissbirne und Großbaustelle: ostdeutsche Städte seit der Einheit“ sprechen der Leiter des Magdeburger Stadtplanungsamtes Dr. Matthias Lerm und die Potsdamer Stadtplanerin Claudia Mucha über die Entwicklungen in Ostdeutschland in den letzten 30 Jahren. Das Gespräch moderiert Tina Howard.
Dr. Matthias Lerm ist Leiter des Stadtplanungsamtes Magdeburg. Der Architekt und Stadtplaner hat unter anderem an der Neugestaltung der Dresdner Innenstadt sowie der Stadtentwicklung Jenas mitgewirkt.
Claudia Mucha ist Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg. Die Potsdamerin arbeitet zudem als Stadtplanerin bei der complan Kommunalberatung GmbH in ihrem Heimatort.