Podcaster
Episoden
13.01.2026
1 Stunde 43 Minuten
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es für Kinder bedeutet,
häusliche Gewalt zu erleben oder mitzuerleben – und warum diese
Erfahrungen so tiefgreifend sind. Wir schauen auf die psychischen,
emotionalen und sozialen Folgen, die Gewalt im eigenen Zuhause für
betroffene Kinder haben kann. Dass Kinder bei häuslicher Gewalt
immer mitbetroffen sind, auch dann wenn sie nicht selbst Opfer
werden, ist in der Fachwelt unumstritten. Umso wichtiger ist die
Frage: Wie können Kinder bestmöglich davor geschützt werden? Wir
sprechen über den behördlichen und gesellschaftlichen Umgang mit
betroffenen Kindern und darüber, was die aktuelle Rechtslage zum
Schutz von Kindern so hergibt. Außerdem werfen wir einen Blick auf
aktuelle Debatten und Entwicklungen im Bereich häusliche Gewalt und
Kinderschutz und stellen uns die Frage, inwieweit die Kinder und
ihr Wohl über die fachlichen Disziplinen hinweg dabei wirklich im
Mittelpunkt stehen. **Wenn ihr oder Personen, die ihr kennt,
Unterstützung benötigen, wendet euch unbedingt an diese kostenlosen
Beratungs- und Hilfsangebote, auf Wunsch auch anonym:** -
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016 (hilfetelefon.de) -
Hilfetelefon Gewalt an Männern: 0800 1239900
(maennerhilfetelefon.de) - Weißer Ring: 116 006 (weisser-ring.de) -
Lila Hilfe: https://www.lilahilfe.org/de **Netzwerk Im Blick** Hier
haben wir im Juni den Vortrag gehalten & den Fachtag moderiert,
auf den wir uns in der Episode bezogen haben: Netzwerk „Frühe
Hilfen/ Kinderschutz“ aller Jugendämter und des Gesundheitsamtes in
der StädteRegion Aachen (https://www.imblick.info/) **Shownotes
folgen**
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08.12.2025
1 Stunde 6 Minuten
In dieser Episode schauen wir auf diejenigen, die in Gesprächen
über häusliche Gewalt viel zu oft übersehen werden: Kinder. Nachdem
es in der letzten Folge vor allem um Erwachsene ging, fragen wir
uns diesmal: Wie viele Kinder sind vom Thema Häusliche Gewalt in
Deutschland betroffen und was bedeutet es für Kinder, wenn sie
Gewalt im eigenen zu Hause miterleben- ein Ort an dem sie
eigentlich sicher und geborgen sein sollten? Viele denken immer
noch: „Solange Kinder nicht selbst geschlagen werden, ist es nicht
so schlimm.“ Unsere klare Antwort darauf ist: Doch. Ist es. Denn
Kinder sind bei häuslicher Gewalt immer betroffen, auch wenn sie
„nur“ zuschauen oder zuhören und in dieser und der nächsten Folge
erklären wir euch, warum das so ist.
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29.09.2025
17 Minuten
Warum lächelt sie obwohl sie gerade belästigt wird? Warum
kooperieren Opfer bei Geiselnahmen oder Kidnapping? Warum bleiben
manche Menschen viel zu lange in gewaltvollen Beziehungen? Das sind
Fragen, die in der Forschung zu Coping, Traumareaktionen und
Gewaltbeziehungen seit Jahren diskutiert werden und wir wollen das
Ganze mal für euch einordnen. Diese Podcastfolge beleuchtet die
psychologischen Überlebensstrategien, die in akuten und dauerhaften
Gewaltsituationen greifen: von Appeasement-Strategien und dem viel
diskutierten Fawning bis hin zum komplexen Phänomen des Trauma
Bondings. **Quellen:** Bailey, B. et al. (2023): Appeasement:
replacing Stockholm syndrome as a definition of a survival
strategy, European Journal of Psychotraumatology, 14:1, 2161038,
DOI: 10.1080/20008066.2022.2161038 Cantor and Price (2007) Carnes,
P. J. (1997). The Betrayal Bond: Breaking free of exploitive
relationships. Deerfield Beach, FL: Health Communications. Dutton,
D. G., & Painter, S. (1981). Traumatic bonding: The development
of emotional attachments in battered women and other relationships
of intermittent abuse. Victimology, 6(1–4), 139–155. Dutton, D. G.
& Painter, S. (1993). Emotional attachments in abusive
relationships: a test of traumatic bonding theory. In: Violence and
Victims. Band 8, Nr. 2, 1993, S. 105–120. Fonseca, N. de Q. L.,
& Oliveira, B. Q. de. (2021). Bindungstrauma: Konzepte,
Ursachen und Mechanismen in intimen Beziehungen. Zenodo. Gilbert,
P. (2000). The relationship of shame, social anxiety and
depression: The role of the evaluation of social rank. Clinical
Psychology & Psychotherapy, 7(3), 174–189. Gilligan, C. (1982).
In a different voice: Psychological theory and women’s development.
Cambridge, MA: Harvard University Press. Newton, J. R. (2016).
Appeasement: A behavioral strategy for survival in human and
nonhuman primates. Behavioral and Brain Sciences, 39, e216.
https://doi.org/10.1017/S0140525X15002364 Porges, S. W. (2001). The
polyvagal theory: Phylogenetic substrates of a social nervous
system. International Journal of Psychophysiology, 42(2), 123–146.
Ridgeway, C. L. (2011). Framed by gender: How gender inequality
persists in the modern world. Oxford, UK: Oxford University Press.
Stockinger, L. (2023). Qualitative Untersuchung von Resilienz bei
Dual-Trauma Couples (Masterarbeit, Universität Wien). Universität
Wien. Walker, P. (2013). Complex PTSD: From surviving to thriving.
Lafayette, CA: Azure Coyote. Walkup, M. (2008). Fawning: Trauma
response and the “appease” reaction. In C. R. Figley (Ed.),
Encyclopedia of Trauma (pp. 263–265). Thousand Oaks, CA: SAGE.
Wood, J. T. (2013). Gendered lives: Communication, gender, and
culture (10th ed.). Boston, MA: Cengage Learning. World Health
Organization. (2012). Understanding and addressing violence against
women. Geneva, Switzerland: World Health Organization.
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02.09.2025
1 Stunde 25 Minuten
Wenn von häuslicher Gewalt die Rede ist, geht es nicht nur um
sichtbare Verletzungen. Gewalt in Partnerschaften und Familien kann
viele Gesichter haben. In dieser Folge schauen wir uns das Ganze
mal etwas genauer an: Wie verbreitet ist dieses Phänomen
tatsächlich? Was wissen wir aus Hell- und Dunkelfeldstudien? Welche
Faktoren führen dazu, dass Menschen in Opfer- oder Täterrollen
geraten? Welche tiefen Spuren kann häusliche Gewalt im Leben der
Betroffenen hinterlassen? Und warum stößt die Strafverfolgung hier
so oft an ihre Grenzen?
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Über diesen Podcast
Habt ihr euch auch schon mal gefragt, warum Menschen kriminell
werden? Oder wie man Kriminalität verhindern kann? In unserem
kriminologischen Podcast sprechen wir (2 befreundete
Kriminologinnen aus Hamburg) über Kriminalität und wie man damit
umgehen sollte. Dabei gehen unsere Gespräche weit über das beliebte
True-Crime-Genre hinaus, denn wir befassen uns hauptsächlich mit
der wissenschaftlichen Perspektive, die wir euch im gemütlichen
Schnack erklären. Wir sprechen dabei natürlich auch über
kontroverse Themen und laden uns dazu auch Gäste aus Wissenschaft
und Praxis ein, die uns Einblicke in ihre Arbeit geben. So gut habt
ihr Kriminalität noch nie verstanden!
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