Eine starke Marke entsteht nicht allein durch Kommunikation. Entscheidend ist, ob das tatsächliche Kundenerlebnis zum Markenversprechen passt. In dieser Folge spricht Michael Stiller erneut mit Markenexperte Ulli Appelbaum. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Unternehmen ihre Marke für Kunden erlebbar machen und was passiert, wenn Markenversprechen und Realität auseinanderfallen. An Beispielen aus dem B2B- und B2C-Geschäft zeigen die beiden, warum ein einheitliches Markenverständnis im Unternehmen so wichtig ist. Wenn Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb, Implementierung und Kundenservice unterschiedliche Vorstellungen von der Marke haben, entstehen widersprüchliche Erwartungen und ein Kundenerlebnis, das nicht zum kommunizierten Anspruch passt. Besonders kritisch wird es, wenn der Vertrieb mehr verspricht, als die Organisation später liefern kann, oder wenn eine Premiumpositionierung durch niedrige Preise und einen durchschnittlichen Service unterlaufen wird. Die Folge zeigt, welche Konsequenzen solche Widersprüche für Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungen, Cross-Selling und die langfristige Markenwahrnehmung haben können. Eine Folge für alle, die Markenführung nicht auf Werbung reduzieren, sondern dafür sorgen wollen, dass Markenstrategie, Leistungsversprechen und Kundenerlebnis glaubwürdig zusammenpassen. Buchtipp: Ulli Appelbaum hat sein Wissen über Markenassoziationen in seinem Buch The Science of Brand Associations: Win Minds, Win Markets zusammengefasst. Hier geht es zum Buch auf Amazon.: https://www.amazon.de/Science-Brand-Associations-Minds-Markets/dp/B0FL78G58Q Dr. Michael Stiller hat an der RWTH Aachen am Lehrstuhl für Unternehmenspolitik und Marketing promoviert. Nach Stationen in der Beratung (u. a. Marketing Partners, Simon Kucher) ist er aktuell Geschäftsführer von effektweit, einer Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Vertrieb. Dr. Michael Stiller lebt und arbeitet in Köln.
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